Samstag, 10. Januar 2015

Rezension: Asche und Phönix von Kai Meyer

Titel: Asche und Phönix
Autor: Kai Meyer
Seitenanzahl: 464 Seiten
Genre: Fantasy
Reihe: Nein
Preis: 19,90 EUR
Verlag: Carlsen
Erschienen am 27.11.2012
www.carlsen.de 

Klappentext:

Parker und Ash haben nichts gemeinsam. Er ist Hollywoods größter Jungstar, das Gesicht des Magiers Phoenix aus den »Glamour«-Filmen. Sie ist eine »Unsichtbare«, nirgends zu Hause, getrieben von der Angst, wie alle anderen zu sein. Doch dann erwischt Parker Ash in seiner Londoner Hotelsuite, wo sie gerade sein Bargeld klaut. Parker kann sein Leben im Fokus der Medien nicht mehr ertragen. Und nutzt die Chance, mit Ash vor den Fans und Paparazzi zu fliehen. Dabei scheint er geradezu körperlich abhängig von Ruhm und Aufmerksamkeit. Ihre gemeinsame Flucht führt sie durch Frankreich an die Côte d’Azur – auf den Spuren eines teuflischen Paktes, verfolgt von einer dämonischen Macht, die sie gnadenlos jagt.

Meine Meinung:

In kurzen Kapiteln und vier Akten wird die rasante Story über Parker und Ash erzählt, die auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben. Er, ein berühmter Filmstar, gepusht von seinem Vater. Sie, eine Diebin, ohne feste Wohnung, mit dem Wunsch unentdeckt zu bleiben.
Als das Schicksal sie beide zusammen bringt, beginnt eine Flucht die sich gewaschen hat. Und die Paparazzi sind dabei noch das kleinste Problem.

Der Schreibstil ist flüssig, bildlich und rasant. Die Seiten lassen sich sehr gut weglesen. Allerdings konnte ich mit den Figuren nicht so viel anfangen. Ash und Parker sind mir fremd geblieben, so dass ich leider kein großes Interesse entwickelt habe, ihre Geschichte zu verfolgen. Ich kann nicht mal sagen, woran das lag. Denn das Buch war wirklich spannend und teilweise auch brutal. Aber es konnte mich irgendwie nicht vollständig packen und überzeugen. 

Die ersten 150 Seiten plätscherten vor sich hin. Danach überschlugen sich plötzlich die Ereignisse und aus der "normalen" Geschichte wurde eine Fantasystory mit Dämonen, Sukkubi und Mondgöttinnen. 
Die Grundstory erinnerte mich stark an den Kreuzungsdämon aus der Fernsehserie Supernatural, was für mich einen faden Beigeschmack hinterlassen hat.

Es wurde ein Pakt mit dem Teufel geschlossen, der sich nun holen will, was ihm zusteht und Ash und Parker müssen ihn aufhalten. Doch wie macht man das, wenn eine Pistole nichts ausrichten kann?

Zwischen den beiden entwickelt sich schnell eine Liebesgeschichte. Doch auch das konnte mich nicht richtig überzeugen, denn für eine Romanze fehlte mir der Aufbau und die Vorzeichen. Zwar interessiert sich Ash ein bißchen für Parker, aber dass sich daraus plötzlich Liebe ergeben soll, hat mich nicht überzeugt. Es wirkte eher so, als müsste es in die Story passen, damit Parker sich auch genug für Ash ins Zeug legt.

Die Auflösung der Story ist gut gemacht und hat mich ein bißchen versöhnt. Ich denke, dieses Buch fällt einfach unter die Kategorie "Geschmackssache".


Fazit:

Eine spannende Fantasystory, die mich aber leider nicht so in den Bann ziehen konnte, weil mir die Charaktere fremd geblieben sind. Von mir gibt es drei Sterne. Das Buch ist gut gemacht, aber definitiv Geschmackssache.

Weitere Bücher:

Phantasmen

Autor:

Kai Meyer geboren 1969, studierte Film- und Theaterwissenschaften und arbeitete als Journalist, bevor er sich ganz auf das Schreiben von Büchern verlegte. Er hat inzwischen über fünfzig Titel veröffentlicht, darunter zahlreiche Bestseller, und gilt als einer der wichtigsten Phantastik-Autoren Deutschlands. Seine Werke erscheinen auch als Film-, Comic- und Hörspieladaptionen und wurden in dreißig Sprachen übersetzt.

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