Donnerstag, 21. Juni 2018

[Aktion] Ice, ice Baby #CarlsenChallenge2018

Hallo Ihr Lieben, 
pünktlich zum Sommeranfang möchte ich Euch heute meine aktuelle Lektüre zeigen ⛅

Zwar regnet es gerade wie aus Eimern, doch ich bin guter Dinge, dass der Sommer bald wieder zurückkommt!

Für die Monatsaufgabe der Carlsen Challenge 2018 sollte ich ein Buch mit Eis sommerlich in Szene setzen. Ich zeige Euch heute Ein Glück für immer, denn es ist eine ganz zauberhafte Geschichte, die im New Orleans der 50er Jahre spielt. 


Kennt ihr das Buch schon?

Viele liebe Grüße
Andrea

Mittwoch, 20. Juni 2018

Mein SUB kommt zu Wort #17 (Juni)

"Mein SuB kommt zu Wort" 

Mein SUB wächst und wächst und wächst, so dass ich heute wieder an der Aktion teilnehmen möchte! ("drängel doch nicht so!)
Wer mehr über die Aktion erfahren möchte, kann ja mal bei Anna vorbeischauen: Klick

 
🌟 


Lieber SUB,


  • Wie groß/dick bist du aktuell (Du darfst entscheiden, ob du nur Print oder eBook & Print zählst)

*hust Auch diesen Monat hat Andrea wieder fleißig Bücher gekauft, aber auch geschenkt bekommen. Sie mag mich nicht mehr zählen. Ich schätze es jetzt auf ca. 330 Bücher. Sie liest zwar gerade richtig gerne, doch gegen die Neuzugänge kommt sie nicht an. Da muss sie sich auch nicht wundern, wenn ich aus allen Nähten äh Regalen platze!


  • Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!
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Ich und die Heartbreakers Teil 2 musste einfach bei mir einziehen, auch wenn der erste Teil noch ungelesen hier verschimmelt. Diesmal soll es nämlich um einen Roadtrip/ eine Suche gehen und um diese Bücher kann Andrea einfach nicht herum gehen,

Schmetterlingswochen klingt nach einem perfekten Sommerbuch. Leider sind die Rezensionen eher durchschnittlich, doch das konnte Andrea nicht von ihrem Kaufrausch abhalten. Pfui Teufel!

Trust in Love hat ja wohl das schönste Cover des Jahres. Andrea konnte daran einfach nicht vorbeigehen. Ach ja, angeblich klingt der Klappentext auch gut. Wer es glaubt!
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  • Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?
Ja man glaubt es kaum. Andrea hat sich wirklich eine SUB Leiche gegriffen und sie war total begeistert von no going back. Ob es eine Rezi gibt, weiß sie noch nicht. In dem Buch geht es um das Verzeihen und sich Verändern, Oberflächlichkeiten loszulassen und zu sich selbst zu stehen. Schaut euch das Buch mal näher an.

Inhalt:

Stell dir vor, du hörst den Nr. 1 Lovesong im Radio. Und er erzählt von dir.
Als Natalie den Song „Good enough“ hört, weiß sie sofort, dass er von ihr handelt. Nur dass sie nicht vor Glück platzt, sondern den Schock ihres Lebens kriegt. Denn der, der da singt, war ihre große Liebe in der Highschool. Und ihre Liebe war geheim. Niemand durfte davon wissen, dass sie mit dem Losertypen Jack Moreland zusammen war. Jack Moreland, der jetzt von seinem gebrochenen Herzen singt. Weil Natalie ihn damals sitzen lassen hat. Als sie den Song hört, kommt all das zurück. Aber auch die Hoffnung, dass es noch nicht zu spät ist, sich zu entschuldigen. Denn was ihr außerdem klar wird, ist, dass sie nie aufgehört hat, den Jungen mit der Gitarre zu lieben.
 
  • Lieber SuB, gibt es einen Verlag, der bei dir besonders häufig zu finden ist?
Ich schätze, dass ist eindeutig der Carlsen Verlag mit den Imprints Königskinder und Impress. Danach kommen cbj/cbt Bücher. Weit abgeschlagen dann Lyx und Magellan. Alle anderen Verlage tauchen nur vereinzelt auf. 

Macht es gut. Euer Subbi

Sonntag, 17. Juni 2018

Aktueller Lesestoff #1 (Juni 2018)

Heute möchte ich mal zeigen, welche Bücher ich gerade lese. Das es mehrere gleichzeitig sind, hängt mit meinem Leseverhalten zusammen. Unterwegs greife ich immer zum E-Book Reader, abends vor dem Einschlafen lese ich noch in einem dicken Hardcover - Buch, dass ich aber nicht herumtragen möchte. Tja und wenn dann noch ein Hörbuch dazukommt, sind es schon drei. :-) Bleibt noch das gute alte Taschenbuch, dass auf dem Couchtisch liegt und immer mal wieder zum Einsatz kommt.

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Bildquelle: Carlsen
Vor dem Einschlafen begleitet mich gerade Ruta Sepetys mit Ein Glück für immer. Ich bin zwar erst im sechsten Kapitel, doch bisher ist es eine ganz wunderbare Geschichte.  Es spielt im New Orleans der 50er Jahre und geht um Josie Moraine, ein Mädchen, dass durch die prostituierende Mutter früh selbstständig werden musste. Sie träumt von einem besseren Leben und möchte das French Quarter hinter sich lassen. Ob es ihr gelingt werde ich noch erfahren.

Inhalt:
New Orleans in den Fünfzigerjahren: zwielichtige Gestalten, dunkle Gassen. Josie Moraine, Tochter einer Prostituierten, ist früh selbstständig geworden. Über dem Buchladen, den sie mit ihrem besten Freund Patrick zusammen führt, hat sie ein kleines Zimmer. Doch insgeheim träumt sie vom Smith College und einer Studentinnen-Freundschaft mit Charlotte. Und auch wenn das unerreichbar scheint für eine junge Frau ihrer Herkunft, will Josie sich nicht von ihren Plänen abbringen lassen.
Dann taucht der Gangster Cincinnati in der Stadt auf. Ein Mann wird ermordet. Und Josie muss Entscheidungen treffen, die ihr Schicksal bestimmen.
(Quelle: Verlag)

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Ebenfalls begeistert bin ich von no going back von Stephanie Monahan.
Bildquelle: dtv-verlag
Natalie kommt nach drei Jahren wieder zurück in ihre Heimatstadt, aus der sie eigentlich immer weg wollte, weil sie sich von den verlogenen Leute aus der Highschool Zeit lösen wollte. Plötzlich hört sie ein Lied im Radio, dass ihr Ex-Freund Jack über sie und ihre Beziehung singt. Damit brechen die ganzen alten Geschichten wieder auf.

Ich habe bisher 100 Seiten gelesen und finde die Geschichte echt toll. Es spielt im jetzt und zu der Zeit der Highschool. Natalie hasst ihre oberflächlichen Freunde, doch sie hat auch nicht den Mut sich gegen sie zu behaupten und schwimmt lieber mit dem Strom. Sie entscheidet sich gegen Jack und für die Clique, ein Fehler den sie seitdem bereut. Ich werde also noch erfahren, ob Natalie den Mut findet in der Gegenwart endlich zu ihren Gefühlen zu stehen :-)

Inhalt:
Stell dir vor, du hörst den Nr. 1 Lovesong im Radio. Und er erzählt von dir.

Als Natalie den Song „Good enough“ hört, weiß sie sofort, dass er von ihr handelt. Nur dass sie nicht vor Glück platzt, sondern den Schock ihres Lebens kriegt. Denn der, der da singt, war ihre große Liebe in der Highschool. Und ihre Liebe war geheim. Niemand durfte davon wissen, dass sie mit dem Losertypen Jack Moreland zusammen war. Jack Moreland, der jetzt von seinem gebrochenen Herzen singt. Weil Natalie ihn damals sitzen lassen hat. Als sie den Song hört, kommt all das zurück. Aber auch die Hoffnung, dass es noch nicht zu spät ist, sich zu entschuldigen. Denn was ihr außerdem klar wird, ist, dass sie nie aufgehört hat, den Jungen mit der Gitarre zu lieben.
(Quelle: Verlag)

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Wenn's einfach wär, würd's jeder machen
 - Petra Hülsmann - Taschenbuch
Bildquelle: Bastei Lübbe
Auf Wenn einfach wär, würde's jeder machen von Petra Hülsmann habe ich mich riesig gefreut. Ich habe deshalb schon mal kurz angefangen zu lesen, bin aber erst auf Seite 40 und kann noch nicht so viel dazu sagen. Werde das Buch aber demnächst komplett lesen. 

Inhalt:
Damit hatte die beliebte Musiklehrerin Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird sie von ihrer Traumschule im Hamburger Elbvorort an eine Albtraumschule im absoluten Problembezirk versetzt. Nicht nur, dass die Schüler dort mehr an YouTube als an Hausaufgaben interessiert sind - die Musical-AG, die Annika gründet, stellt sich auch noch als völlig talentfrei heraus. Aber wenn's einfach wär, würd's schließlich jeder machen. Annika gibt nicht auf und wendet sich hilfesuchend an Tristan, ihre erste große Liebe und inzwischen Regisseur. Von nun an spielt sich das Theater jedoch mehr vor als auf der Bühne ab, und das Chaos geht erst richtig los. (Quelle: Verlag)

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Tja und auf dem E-Book Reader lese ich seit über zwei Monaten Broken Hearts - Brennende Sehnsucht von Gena Showalter.

Broken Hearts - Brennende Sehnsucht
Bildquelle: Verlag
Inhalt: Auf jeder Party punkten, reihenweise Typen abschleppen und die weibliche Konkurrenz locker abhängen: Keine Frage, Harlow ist die Flirt-Queen von Strawberry Valley. Bis ein Schicksalsschlag sie aus der Bahn wirft und sie entschlossen einen Schlussstrich unter ihre wilde Vergangenheit zieht. Jetzt will sie nichts mehr von Oberflächlichkeiten wissen. Zu dumm, dass sie sich ausgerechnet in Beck Ockley verknallt. Der ist zwar theoretisch der perfekte Kandidat: umwerfend sexy, Millionär, verboten charmant. Aber leider total allergisch gegen jede Art Bindung. Dabei knistert es wahnsinnig zwischen ihm und Harlow und er scheint ihre Gefühle zu erwidern … Sein rätselhaftes Verhalten fasziniert sie immer mehr. Erst als sie erfährt, was wirklich dahintersteckt, begreift sie, worauf sie sich eingelassen hat … (Quelle: Verlag)

Teil 1 der Heartbreakers mochte ich wirklich total gerne und bin deshalb etwas verzweifelt, weil ich mich bei Teil 2 eher quäle, als Spaß beim Lesen zu haben. Doch nach quälenden 40 % werde ich das Buch wohl abbrechen. Die Charaktere und ihre Handlungen empfinde ich einfach als unlogisch. Mir ist klar, dass die Story vom Grunde her schon nicht so glaubwürdig ist, aber hier gibt es wirklich riesige klaffenden Logiklöcher. Sei es nur, dass Harlow monatelang obdachlos im Wald campt, aber natürlich trotzdem toll aussieht und nicht verwahrlost und das Beck ihr natürlich aus Mitleid oder Geilheit mal eben ein Treuhandkonto einrichtet mit mehreren hunderttausend Dollar, weil er ein paar Kinderfotos von ihr gefunden hat. Dann kriegt sie noch ein Wohnmobil und einen Job, sie möchte aber lieber eine tiefe Beziehung und flirtet dann eben mit Licoln, dem dritten Mann im Bunde. Ich weiß auch nicht, aber mir fehlt ein Zusammenhang oder zumindest der Sinn einer zusammenhängenden Geschichte. Daher schade, schade, doch
 dem dritten Teil werde ich noch eine Chance geben und Teil 2 hiermit beenden. 

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Und was lest ihr gerade? Kennt ihr schon eins von meinen Büchern?
Wünsche Euch noch ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Andrea




Montag, 11. Juni 2018

Neuzugänge im April

Ja, der Mai ist schon lange zu Ende, aber da es hier gerade nur so vor neuen Büchern wimmelt, zeige ich Euch noch meine wunderschönen Neuzugänge aus dem April.


Ja ihr habt Recht. Ich habe (besser spät als nie) meine Liebe zu den Königskindern entdeckt.  

1) Lieber Feind von Jean Webster ist schon vor knapp 100 Jahren zum ersten Mal veröffentlicht worden und hat daher mein Interesse geweckt. Der Klappentext klingt wirklich interessant und bin ich sehr neugierig auf dieses Buch. Es soll allerdings auch an Lieber Daddy Long Legs anknüpfen und daher muss ich mir das Buch wohl auch noch besorgen :-)

Inhalt

Ein Waisenhaus leiten? Sally McBride erklärt ihre beste Freundin Judy für komplett verrückt, als diese ihr die Leitung des John-Grier-Heims übertragen will. Hätte ihr Verlobter nicht schallend gelacht und damit ihren Ehrgeiz geweckt, Sally hätte niemals eingewilligt.
Plötzlich einhundert Kinder zu haben, ist keine leichte Aufgabe! Und die Zustände im Heim sind haarsträubend. Mit Verve geht Sally an die Arbeit, um ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Doch dabei macht sie sich nicht nur Freunde. Ihr liebster Feind allerdings ist und bleibt der betreuende Kinderarzt Dr. Robin MacRae. (Quelle: goodreads)

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2) Jane & Miss Tennyson von Emma Mills stand schon ewig auf meiner Wunschliste

Inhalt:Devon würde eigentlich nichts an ihrem Leben ändern. Sie ist zufrieden damit, heimlich in ihren besten Freund verliebt zu sein und die Zukunft zu ignorieren. Aber das Leben macht nicht mit. Erst zieht ihr Cousin Foster, ein unverbesserlicher Sonderling mit einem überraschenden Talent für Football, bei ihnen ein. Dann taucht der unausstehliche, überhebliche und unerträglich attraktive Ezra auf. Devon hätte nie erwartet, dass Foster der Bruder wird, den sie nie haben wollte; oder dass Ezra ihre Lieblingsschriftstellerin Jane Austen liest, selbst wenn er Stolz und Vorurteil zunächst für die Fortsetzung von Verstand und Gefühl gehalten hat. (Quelle: goodreads)

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3) Der Geruch von Häusern anderer Leute von Bonnie Sue-Hitchcock

Inhalt:
Alyce weiß nicht, wie sie Fischen und Tanzen in Einklang bringen soll. Ruth hat ein Geheimnis, das sie nicht mehr lange verbergen kann. Dora will ihren Vater nie wieder sehen und wird von Dumplings Familie aufgenommen. Hank und seine Brüder hauen von zu Hause ab, doch einer von ihnen gerät dabei in große Gefahr. Und trifft auf Alyce …
Hier, unweit des nördlichen Polarkreises, wo der Alltag manchmal unerbittlich ist, kreuzen sich ihre Lebenswege immer wieder. Sie kommen einander näher, versuchen einander zu retten. Und wenn man es am wenigsten erwartet, gelingt es.
(Quelle: goodreads)

 
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4) Ein Sommer auf gut Glück von Morgan Matson habe ich mittlerweile gelesen und fand es ganz gut.

Inhalt:
Die Sommerferien stehen vor der Tür und Andie hat alles geplant: einen Sommerkurs an einer renommierten Uni als perfekte Vorbereitung auf das Medizinstudium. Kein Problem – mit ihren guten Noten und einem bekannten Politiker als Vater. Doch als ein Skandal ihren Vater zum Rücktritt zwingt und der „befreundete“ Rektor der Eliteuni seine Empfehlung zurückzieht, steht Andie zum ersten Mal in ihrem Leben ohne Plan da. So beginnt ein Sommer, in dem sie Dinge tut, die sie nie zuvor getan hat: Sie führt Hunde aus, verbringt Zeit mit ihrem Vater – und lässt den süßen Clark weiter in ihr Herz, als sie vorhatte. Aber kann das länger halten als einen Sommer? (Quelle: goodreads)

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5) Über Dumplin von Julie Murphy gibt es geteilte Meinungen und daher bilde ich mir lieber selbst eine....

Inhalt:
Willowdean – „16, Dolly-Parton-Verehrerin und die Dicke vom Dienst“ – wird von ihrer Mutter immer nur Dumplin' genannt. Bisher hat sie sich in ihrem Körper eigentlich immer wohl gefühlt. Sie ist eben dick – na und? Mit ihrer besten Freundin Ellen an ihrer Seite ist das sowieso total egal.
Doch dann lernt sie den sportlichen und unfassbar attraktiven Bo kennen. Kein Wunder, dass sie sich hoffnungslos in ihn verknallt – dass er sie allerdings aus heiterem Himmel küsst, verunsichert sie völlig. Plötzlich macht es ihr doch etwas aus, nicht schlank zu sein.
Um ihre Selbstzweifel in den Griff zu bekommen, beschließt Will, sich der furchteinflößendsten Herausforderung in ganz Clover City zu stellen: Sie will am „Miss Teen Blue Bonnet“-Schönheitswettbewerb teilnehmen und allen – vor allem sich selbst – beweisen, dass die Kleidergröße für das ganz große Glück überhaupt keine Rolle spielt.
(Quelle: goodreads)

 
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6) Der 13.Stuhl klingt gruselig und spannend. Mal etwas anderes und da habe ich Lust drauf...

Inhalt
*** Dämonische Katzen und manische Schriftsteller – 13 Geschichten von klassisch bis modern ***

Sie erwarten ihn schon. In einem verlassenen Haus, in einem großen, leeren Zimmer stehen 13 Stühle. Nur einer ist noch nicht besetzt. 12 merkwürdige Gestalten warten dort, jeder vor einer brennenden Kerze. Sie streiten, sie lachen und dann erzählen sie, einer nach dem anderen, ihre Geschichte: von Tod und Verderben, von Mord und Rache. Bis nur noch Jack übrig ist, nur noch eine Kerze, allein im Dunkeln. Und er endlich begreift, welche Geschichte er erzählen muss …
(Quelle: goodreads)


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7) Nach Milchmädchen möchte ich gerne noch ein weiteres Buch des Autors lesen. Café Morelli von Giancarlo Gemin klingt ebenfalls nach einer tolle Geschichte.

Inhalt:
Als der vierzehnjährige Joe erfährt, dass das Café seines geliebten nonno geschlossen werden soll, ist er entsetzt! Und schwört sich, alles zu tun, damit das nicht passiert. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn die glorreichen Zeiten des "Morelli" scheinen vorüber. Zum Glück aber hat Joe nicht nur den italienischen Dickkopf seines Großvaters geerbt, sondern in seiner Cousine Mimi auch eine raffinierte Köchin, die mit ihren großartigen Gerichten die gesamte Straße in Verzückung versetzt. So weht durch das kleine walisische Viertel bald schon ein Hauch Dolce Vita. Und Joe muss feststellen: Familie, Freunde und die beste Pasta der Welt – manchmal braucht es einfach nur die richtigen Zutaten. (Quelle: goodreads)

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8) Im Jahr des Affen von Que Du Luu

Inhalt:
Mini ist eine Banane: außen gelb und innen weiß. Ihr Vater hingegen bleibt durch und durch gelb: Er spricht nur gebrochen Deutsch und betreibt ein Chinarestaurant.
Als ihr Vater ins Krankenhaus kommt, muss Mini im Restaurant schuften, sich mit dem trotzigen Koch streiten – und sie kann Bela nicht wiedertreffen, bei dem sie so viel Ruhe gefunden hat. Dann reist auch noch Onkel Wu an. Der traditionsbewusste Chinese holt die Vergangenheit wieder hoch: das frühere Leben, die gefährliche Flucht aus Vietnam.
Der ungewöhnliche Roman erzählt in poetischer, unbeschwerter Weise von der Tragik des Andersseins, der Suche nach Heimat – und der Suche nach Glück.
(Quelle: goodreads)


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Damit ist jede Menge neuer Lesestoff bei mir eingezogen und wartet darauf schnell vom SUB befreit zu werden.  

Donnerstag, 31. Mai 2018

Rezension: Alles, was ich sehe von Marci Lyn Curtis

Titel: Alles, was ich sehe
Autorin: Marci Lyn Curtis
Originaltitel: The One Thing
Seitenanzahl: 432 Seiten
Genre: Jugendbuch ab 14 J.
Reihe: Nein
Preis: 18,99 EUR
ISBN: 978-3-551-56022-3
Verlag: Königskinder Verlag

Erschienen am 18.03.2016
www.carlsen.de 

Klappentext:

Maggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie stimmt.
Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann.


Meine Meinung:

Ich hatte vor Beginn des Buches gar keine großen Erwartungen an die Geschichte und wurde vielleicht genau deshalb total vom Hocker gerissen. Bereits ab der ersten Seite war ich von der Story gefesselt und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Maggie und Ben haben mich total vereinnahmt und mitgerissen.

Dabei ist Maggie am Anfang gar nicht mal so sympathisch. Sie ist seit kurzem blind und hadert mit ihrem Schicksal. Zwar bläst sie nicht direkt Trübsal, aber sie hat auch keine Lust sich auf ihr neues Leben als Blinde einzustellen. Ihre neuen Klassenkameraden findet sie anstrengend und den Blindenunterricht lehnt sie ab.
Stattdessen träumt sie von der Vergangenheit, als sie noch eine großartige Fußballerin gewesen ist. Ein Sport dessen Begeisterung sie mit ihrer Mutter teilen konnte. Seit ihrer Blindheit ist Maggies altes Leben auf Eis gelegt. Ihre Eltern packen sie lieber in Watte und vermeiden jedes Gespräch rund um die neue Situation. Maggie fühlt sich allein und glaubt, dass sie ihre Eltern enttäuscht hat.

Als Maggie den 10-jährigen Ben kennenlernt, kann sie ihren Augen nicht trauen. Sie kann Ben trotz Blindheit sehen und sucht deshalb immer wieder seine Nähe. Ben ist ziemlich cool. Er trägt sein Herz auf der Zunge und ist allem arglos gegenüber eingestellt. Schlagfertig und vorlaut nimmt er Maggie für sich ein und hinterfragt ihr plötzliches Sehvermögen nicht weiter.

Die Gespräche zwischen Ben und Maggie sind immer ein kleines Highlight. Der Schlagabtausch ist toll und Ben versucht Maggie ihr Ding zu entlocken (Das eine Ding, dass einen begeistert). Daher passt der Originaltitel mal wieder besser --> The One Thing.

Maggie ist ein ziemlich großer Fan der Band Loose Cannons und versucht verzweifelt herauszufinden wo die Gruppe ihr nächstes Geheimkonzert spielen wird. Als sie merkt, dass Bens großer Bruder Mason in der Band ist, gerät Maggie in einen Zwiespalt. Sie möchte Ben nicht das Gefühl geben, dass sie nur Zeit mit ihm verbringt um Mason auszuspionieren, doch Mason denkt genau das. Er hält Maggie für eine Betrügerin und möchte nichts mit ihr zu tun haben.

Im Laufe der Geschichte lernt Maggie durch Ben, ihre Freundin Clarissa und auch Mason, sich mit der Blindheit zu arrangieren. Sie wird selbstbewusster und versucht die Probleme mit ihren alten Freundinnen und mit ihren Eltern aufzuarbeiten. Das ist schön mitzuerleben.

Der Schreibstil ist ziemlich einnehmend und kann zu Tränen rühren. Es ist abwechselnd tragisch und dann wieder total witzig. Es ist eine Geschichte die einen emotional fordert, weil sie eine große Bandbreite an Gefühlen abdeckt. 

Inhaltlich hält das Buch (bis auf das plötzliche Sehen) keine großen Überraschungen bereit. Doch das macht nichts. Es sind die kleinen Momente, die dieses Buch so besonders machen. Ein Sonnenaufgang am Strand, eine Melodie die Maggie nicht mehr aus dem Kopf geht, spritzige Dialoge und Charaktere, die man einfach lieben muss. Besonders Maggie's Sarkasmus ist genau mein Ding.

Man darf eben nur nicht alles hinterfragen, denn so richtig logisch ist das plötzliche Sehen natürlich nicht. Deshalb gibt es vielleicht auch keine wirklich gute Auflösung dafür. Am Ende wird es eher weggewischt, als wäre es nur ein nötiger Aufhänger gewesen. Das ist etwas schade, aber nicht zu ändern.

Genauso hätte ich mir die Konflikte mit den Eltern etwas tiefgreifender gewünscht. So kommt auch hier die Einsicht und Auflösung recht schnell. Doch man muss der Autorin zugestehen, dass es ihr Debüt ist und unterm Strich leidet die Geschichte ja nicht darunter. Ich habe sie jedenfalls echt geliebt und werde das Buch immer in guter Erinnerung behalten.

Fazit:

In dieser wundervollen Geschichte geht es um ein blindes Mädchen, dass plötzlich einen kleinen Jungen sehen kann und durch ihn lernt ihre Blindheit zu akzeptieren. Es geht um Freundschaft, Vertrauen und The One Thing im Leben. Ich habe das Buch trotz kleiner Schwächen wirklich sehr gerne gelesen, denn es gibt spritzige Dialoge, eine große Bandbreite an Gefühlen und liebenswürdige Charaktere. Ein gelungener Coming-of-Age-Roman mit einer zarten Liebesgeschichte. Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen. Es ist echt toll. Von mir gibt es alle fünf Sterne und noch mehr.

Autorin:

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Marci Lyn Curtis wuchs in Nordkalifornien auf, wo sie Biologie studierte. Sie lebt mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern und einem Dackel in Maryland. „Alles, was ich sehe“ ist ihr erster Roman. (Quelle: Verlag

Mittwoch, 30. Mai 2018

Rezension: Die Kurzhosengang von Victor Caspak & Yves Lanois

Titel: Die Kurzhosengang
Autor: Victor Caspak & Yves Lanois
Seitenanzahl: 192 Seiten
Genre: Jugendbuch ab 10 J.
Reihe: Teil 1
Preis: 6,99 EUR
ISBN: 978-3-551-35564-5
Verlag: Carlsen

Erschienen am 29.08.2006
www.carlsen.de 

Klappentext:

Rudolpho, Island, Snickers und Zement, so nennen sich vier Freunde aus einem kleinen Ort in Kanada. Sie leben inkognito, denn wenn jeder wüsste, wie sie richtig heißen, dann würde in ihrem Heimatort die Post abgehen. Sie sind nämlich die berühmte Kurzhosengang. Derart coole Jungs tragen natürlich keine kurzen Hosen. Wie die Gang dennoch zu ihrem Namen kam, dazu erzählt jedes Mitglied anlässlich eines Fernsehinterviews seine eigene Geschichte.

Meine Meinung:

Durch Zufall bin ich auf dieses tolle Buch aufmerksam geworden. Titel, Cover und Klappentext haben mich sofort neugierig gemacht.

Die Geschichte wird von vier 11-jährigen Jungs aus Kanada erzählt. Anlässlich eines Fernsehinterviews in Toronto erzählen sie wie sie zu ihrem Namen Die Kurzhosengang gekommen sind. Und diese Erlebnisse sind wirklich unglaublich

Zuerst berichtet Rudolpho (die Namen sind selbstverständlich Künstlernamen, denn die Jungs wollen ja unerkannt bleiben!) über den Untergang Ihrer Schule. Ein Orkan fegt sie einfach weg und weil sonst keiner hilft, schlägt sich die Kurzhosengang durch den Schnee um den Mitschülern zu helfen.

Im nächsten Kapitel steht zuerst das wichtige Eishockeyspiel im Vordergrund. Der kleine Ort mit 176 Einwohnern hat nämlich eine eigene Eishockeymannschaft und wenn ein Spiel ist, dann sind alle dort versammelt. Leider reicht es nicht für ein überdachtes Stadion, daher müssen die Jungs immer los, den Puck suchen, wenn er aus der Arena fliegt. Und so stoßen sie an einem verschneiten Tag auf etwas ziemlich interessantes in einer Schneewehe. Ein denkwürdiges Erlebnis für Island.

Danach erzählt Snickers von einem sturmfreien Abend zu Hause, bei denen sich die Jungs regelmäßig Horrorfilme anschauen, die ihnen Snickers große Schwester aus der Videothek ausleiht. 
Die verfeindete Pauli-Gang ist darauf neidisch und versucht Die Kurzhosengang aus dem Haus zu locken bzw. ihnen Angst einzujagen. Doch irgendwie sieht die Pauli-Gang plötzlich wie ein Grizzly aus und da muss man sich schonmal totstellen und sein Sofa opfern um den Bär wieder rauszulocken. 

Zuletzt bekommt Zement seinen Auftritt. Er ist immer etwas langsam und steht in der Gegend herum. Doch durch seine Erzählung bekommt man einen guten Eindruck was mit ihm los ist. Dank Zement`s Einsatz kann ein Zugunglück verhindert werden.

Der Schreibstil ist einfach und gut zu lesen. Die Sätze sind kurz und bringen die Sache auf den Punkt. Das Buch war daher angenehm zu lesen und konnte mich fesseln. Die Geschichte ist wirklich genial. Überhaupt nicht vorhersehbar und natürlich total überzogen, doch genau das macht es so toll. Wer weiß schon, ob es nicht wirklich so passiert ist. Möglich wäre es.  

Inhaltlich sind die vier Erzählungen abgeschlossen. Die nachfolgende Geschichte bezieht sich allerdings immer wieder auf die vorherige(n) und bringt neue Ansätze hinzu.

Mir hat am besten gefallen, dass ich wirklich noch keines der Themen (außer vielleicht die Sache mit dem Zugunglück) jemals so irgendwo gelesen habe. Es ist einfach etwas komplett Neues und war deshalb erfrischend. Im Kinderbuchbereich ist man noch viel mutiger und individueller was die Themen angeht. Das vermisse ich manchmal bei den Jugendbüchern. 

Für mich hatte die Geschichte einen 80er Jahre Charme. Kleine Jungs auf Fahrrädern, mit einer Liebe zu Bitter Lemon und Horrorfilmen auf Video, daneben wird die ältere Schwester von Snickers angehimmelt und eine Feindschaft mit der Pauli-Gang (in der jeder Pauli heißt) gepflegt. Zement wird mit seiner Eigenartigkeit komplett akzeptiert und unterstützt. 
Es gibt so viele tolle Botschaften in diesem Buch, dass es jeder wirklich einmal gelesen haben sollte.

Ein tolles Highlight sind natürlich auch die Illustrationen. 
 

Fazit:

Unglaublich, unvorhersehbar und tatsächlich einzigartig. Die Kurzhosengang kann durch vier interessante Erlebnisse punkten, die ihre Mitglieder nacheinander erzählen. Egal ob es um Naturkatastrophen, Zugunglücke, gefährliche Grizzlys oder kleine Babies geht. Die vier Freunde nehmen es mit allem auf. Zwischen den Zeilen gibt es tolle Botschaften und so ist das Buch wirklich ein kleines Schmuckstück und ein echter Geheimtipp. Mir hat es super gefallen und daher gibt es alle fünf Sterne. Mehr davon.


Reihe:


Die Kurzhosengang (Kurzhosengang, #1)3762985

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Autor:

Victor Caspak, 1966 in Toronto geboren, wuchs bei seinen Tanten auf. Mit siebzehn schrieb er für eine Sportzeitschrift und hatte diverse Jobs - Eisrinkratte, Krankenwagenfahrer, Briefträger, Schneeschieber. Jahrelang schrieb er für verschiedene Zeitschriften und lernte im Sommer 1994 Yves Lanois kennen. Beide lagen literarisch auf einer Wellenlänge und beschlossen zusammen zu arbeiten. Auf einer Angeltour hörten sie dann vom Mythos der Short Ones und gingen ihm nach. Im selben Jahr lernten sie die Mitglieder der Kurzhosengang kennen. Beeindruckt von dieser Begegnung machten sich Caspak und Lanois an die Arbeit und schrieben - basierend auf den Erzählungen - die Geschichte auf. (Quelle: Verlag)

Die wahre Geschichte über den Autor gibt es übrigens bei Wikipedia :-) --> Klick! Ich zeige immer gerne das Originalcover und bin stutzig geworden, dass ich keines gefunden habe.

Montag, 21. Mai 2018

Rezension: Wenn sie mich finden von Terri Blackstock (#Werbung)

Titel: Wenn sie mich finden
Autorin: Terri Blackstock
Originaltitel: If I'm found
Seitenanzahl: 320 Seiten
Genre: Thriller
Reihe: Teil 2 (von 3)
Preis: 16 EUR
ISBN: 978-3-7655-2085-3
Verlag: Brunnen Verlag
Erschienen am 09.02.2018
www.brunnen-verlag.de 

Klappentext:

Casey ist noch immer auf der Flucht, eines Mordes beschuldigt, den sie nicht begangen hat. In seinen geheimen Mails behauptet ihr Verfolger Dylan, die Wahrheit zu kennen. Will er Casey wirklich helfen, die wahren Mörder zu entlarven und Unrecht aufzudecken? Oder lockt er sie in eine Falle?
Casey wagt es, sich auf Dylan einzulassen. Und er beweist, dass er sie tatsächlich beschützen will. Auf der gemeinsamen Flucht kommen sich die beiden näher ... Und mit Dylans Hilfe erkennt Casey nach und nach, dass auch Gott auf ihrer Seite ist.

Doch wird ihr gefährliches Versteckspiel je ein Ende nehmen und kann sie den skrupellosen Verfolgern das Handwerk legen?

Meine Meinung:

In diesem zweiten Teil der Reihe ist Casey Cox immer noch auf der Flucht vor den korrupten Polizisten, die ihr einen Mord anhängen wollen. Band eins sollte zum Verständnis vorher gelesen worden sein.

Die Autorin bleibt ihrer Linie treu. Die Geschichte ist temporeich, düster und zeigt alle menschlichen Abgründe. Abwechselnd erzählen Casey und ihr Verfolger Dylan aus der Ich-Perpektive was passiert. Zwischendurch darf auch der Bösewicht seine Sicht der Dinge schildern. So ist man als Leser immer mittendrin und kommt kaum zu Atem.

Das Buch startet unmittelbar im Anschluss an das Ende des ersten Bandes. Casey ist verwirrt und weiß nicht was sie von Dylan halten soll. Ist er jetzt Freund oder Feind? Stellt er ihr eine Falle um sie den Bösen auszuliefern? Langsam muss sie sich aus ihrer Deckung wagen und Dylan vertrauen. Sie spürt, dass er ihre Rettung sein kann.  

Während Casey weiter Beweise für ihre Unschuld sammelt, stößt sie auf Menschen mit großen Problemen. Und Casey wäre nicht Casey, wenn sie nicht sofort versuchen würde ihnen zu helfen.
Die junge Frau ist mutig und eine moderne Heldin. Sie setzt sich immer noch für die Schwachen und das Unrecht ein. Auch wenn das für sie und ihre Lage gefährlich wird. Als Leser rauft man sich die Haare, weil man nicht verstehen kann, warum sie sich nicht einfach selbst rettet, anstatt immer anderen helfen zu wollen. Doch das ist eben Casey's Natur. Sie muss sich einmischen und helfen. Das zeichnet sie aus.

Dylan ist ein ehemaliger Ermittler der Armee, der selbst mit den Geistern seiner Vergangenheit kämpfen muss. Als Privatermittler soll er Casey finden und der Polizei ausliefern. Doch mittlerweile bezweifelt er Casey's Schuld und fängt an den alten Hinweisen nachzugehen. Damit steckt er in einer Zwickmühle und muss sich ordentlich abstrampeln um seine Fassade aufrecht zu erhalten.

Gott spielt in der Geschichte eine zentrale Rolle. Es ist aber nicht überladen und regt eher zum Nachdenken an. Casey hatte ihren Glauben verloren (oder nie einen besessen) und stellt sich dank Dylan nun elementare Fragen zu dem Thema Reue, Vergebung und Glauben. Sie versucht Gott zu finden und der Sache auf den Grund zu gehen. Das muss man mögen, doch es bringt auch genügend Tiefe in diese rasante Geschichte.

Der Schreibstil ist erfrischend und eindringlich. Da die Handlung ein hohes Tempo vorlegt, spielt auch der Zufall eine große Rolle. Manche Dinge muss man deshalb einfach so hinnehmen. So sind Casey und Dylan eben immer am richtigen Ort und zur richtigen Zeit da, wenn etwas wichtiges passiert. Das schadet der Spannung aber nicht. Gerade zum Ende klebt man förmlich an den Seiten und kann gar nicht mehr aufhören zu lesen.

Zwar habe ich mich mittendrin gefragt, warum denn immer alles gleich mit Mord vertuscht werden muss, aber das Buch soll eben auch unterhalten und spannend sein. Die Handlung ist schlüssig, auch wenn es manchmal etwas zu dramatisch ist. Eben wie ein guter alter Hollywoodactionfilm

Da es einen dritten Teil gibt, bleiben natürlich noch einige Handlungsstränge offen. Aber die Geschichte in der Geschichte findet einen guten Abschluss. Und auch für Dylan und Casey gibt es zwischenzeitlich Hoffnung. Ich hatte großen Spaß beim lesen des Buches und kann es Euch wirklich weiterempfehlen.
 

Fazit:

Das Buch ist von Anfang bis Ende temporeich, spannend und lässt den Leser atemlos zurück. Skrupellos verfolgen die Bösen ihr Ziel, während die sympathische Protagonistin als moderne Heldin fungiert und trotz ihrer aussichtslosen Lage anderen Menschen hilft. Auch wenn die Handlung sich oft überschlägt und der Zufall eine große Rolle spielt, hatte ich riesigen Lesespaß. Das Buch ist wie der Genuss eines guten alten Hollywoodactionfilm. Schaut Euch die Reihe wirklich mal näher an. Von mir gibt es klare fünf Sterne. 
 

Reihe:

 

  1. Nur wenn ich fliehe
  2. Wenn sie mich finden
  3. If I live (seit März 2018 im Original erhältlich)

Autorin: 

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Terri Blackstock ist New-York-Times-Bestsellerautorin. Weltweit hat sie bereits über 7 Millionen Bücher verkauft und zahlreiche Preise gewonnen. Sie lebt in den USA. (Quelle: Verlag

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Ich danke dem Brunnen Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares und lovelybooks für die interessante Leserunde. Meine Meinung der Rezension wurde dadurch nicht beeinflusst. Ich habe sie entsprechend als Werbung gekennzeichnet. 
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