Donnerstag, 13. Dezember 2018

Rezension: Merit und das Glück im Sommerwind (Summer Girls Teil 3)

Titel: Merit und das Glück im Sommerwind
Autor/in: Martina Sahler/ Heiko Wolz
Seitenanzahl: 240 Seiten
Genre: Jugendbuch ab 12 J./Freundschaft
Reihe: Teil 3 von 4 (einzeln lesbar)
Preis: 9,99 EUR
ISBN: 978-3-551-65167-9
Verlag: Carlsen Verlag
Erschienen am 31.05.2018
www.carlsen.de 

Klappentext:

Das Summer Girl Merit ist enttäuscht vom Thema Beziehungen. Jungs können ihr gestohlen bleiben! Merit wird sich wieder auf das konzentrieren, was ihr wichtig ist: auf die Summer Girls, ihr Pferd Bonny und auf den Hotelbetrieb ihrer Eltern. Doch dann lernt sie Simon kennen. Und alles ist anders. Was Simon sagt, wirkt auf Merit wie ein Flüstern im Sommerwind. Simons Nähe tut ihr gut. Ganz gleich, ob er nun in sie verliebt ist oder nicht. Oder sie in ihn. Oder ist genau das etwa schon die Liebe?

Meine Meinung:

Die ersten beiden Bände der Summer Girls haben mir super gefallen und daher war ich sehr gespannt auf Teil 3. Bei den Summer Girls handelt es sich um die 14-jährigen Freundinnen Matilda (Band 1), Emmy (Band 2), Merit und Josy. Sie leben auf der Sommersonneninsel, dort wo andere Leute Urlaub machen.

Diesmal dreht sich alles um Merit. Sie ist die Pferdebegeisterte unter den Freundinnen und liebt es mit ihrem Pferd Bonny über die Insel zu galoppieren oder in der Küche leckere Dinge zu backen. Mit Jungs hatte sie bisher nicht viel Glück. Daher kann sie es gar nicht glauben, als sie auf einem Sommerfest Simon kennenlernt, und dieser sofort auf sie steht und sie in den Dünen küsst.

Merit ist eher zurückhaltend. Im Laufe der Geschichte kommt sie aus sich und ihrem Schneckenhaus heraus und lernt sich zu behaupten. Außerdem kann sie Fehler zugeben und sich entschuldigen. Das alles hat sie sehr sympathisch gemacht. 

Ich war zuerst sehr erstaunt über die Schnelligkeit der Liebesgeschichte, musste aber feststellen, dass es Taktik des Autorenduo ist. Merit muss lernen auf ihr Herz zu hören. Wie ernst meint es Simon, der seinen Charme überall versprüht? Ist ein fester Freund besser als kein fester Freund, auch wenn man mit dessen Taten nicht immer einverstanden ist? 
Es sind viele Treffen der Summer Girls erforderlich, um alle Fragen und Probleme zu klären. 

Süß, verträumt und sehr herzlich gehen die vier Freundinnen miteinander um. Jedes Mädchen steht für die anderen ein und doch sagen sie sich zur Not auch mal unangenehme Wahrheiten. Das ist eine schöne Botschaft.

Der bildhafte Schreibstil sorgt dafür, dass wir die Sonne, das Meer und den Strand in jeder Zeile spüren. Man kann gar nicht anders, als das Buch in einem Rutsch zu verschlingen.

Die Geschichte legt ein großes Tempo vor und lässt sich leicht lesen. Manche Entwicklungen gehen zwar sehr schnell (in einem Kapitel getrennt, in dem nächsten wieder zusammen), aber für die Altersempfehlung ist das passend. Insgesamt dreht sich alles um Jungs, Freundschaften und die erste Liebe.
Ich hatte wieder großen Spaß beim Lesen und würde das Buch als perfekte Sommerlektüre weiterempfehlen

Unterm Strich fand ich es in der Reihe jedoch am schwächsten. Das lag vor allen Dingen an der zu offensichtlich konstruierten Liebesgeschichte mit Simon. Man hat den Braten gleich gerochen :-)

Zum Glück hat es Merit's anderer Verehrer wieder rausgerissen. 

Fazit:

Sommer, Sonne und die erste Liebe. Auch Teil 3 der Sommergirls kommt mit viel Gefühlschaos  daher. Die echten Charaktere und der bildhafte Schreibstil machen das Buch zu einer perfekten Sommerlektüre. Ich hatte wieder großen Spaß beim lesen, auch wenn es in meinen Augen nicht ganz an die ersten beiden Bände herankommt. Trotzdem wundervolle und herzliche vier Sterne.


Reihe:

 

  1. Matilda und die Sommersonneninsel
  2. Emmy und die perfekte Welle
  3. Merit und das Glück im Sommerwind 

Autoren:

Martina Sahler studierte Germanistik und Anglistik in Köln und arbeitete viele Jahre als Lektorin für verschiedene Verlage, bevor sie herausfand, dass ihr das Ausdenken und Schreiben von Geschichten noch viel mehr Spaß macht als das Bearbeiten von Manuskripten. Seit vielen Jahren veröffentlicht sie Jugendbücher und Romane. Mit ihrer Familie und zwei Katzen lebt sie im Bergischen Land. Mehr über sie unter www.martinasahler.de
(Quelle: Verlag

Heiko Wolz, Jahrgang 1977, war Buchhändler und Mitarbeiter in einem Wohnheim für Menschen mit geistiger Behinderung, bis seine Frau und die vier Kinder ihn zum Hausmann erklärten. Seine skurril-witzigen Romane und Erzählungen schreibt er nun zwischen Herd und Puppenhaus, Bügelbrett und Ritterburg. Heiko Wolz lebt mit seiner Familie, zu der auch ein Weißer Schweizer Schäferhund sowie eine Katze unbestimmter Herkunft gehören, in Unterfranken auf dem Land. (Quelle: Verlag)

Sonntag, 2. Dezember 2018

Rezension: All I Want for Christmas - Eine Weihnachts-Romance in Manhattan

Titel: All I Want for Christmas - Eine Weihnachts-Romance in Manhattan
Autorin: Julia K. Stein
Seitenanzahl: 340 Seiten
Genre: Liebe/Winter
Reihe: Nein
Preis: 9,99 EUR
ISBN: 978-3-473-58536-6
Verlag: Ravensburger

Erschienen am 19.09.2018
www.ravensburger.de 

Klappentext:

Eine Hochzeit im glitzernd-verschneiten New York - doch zwischen den Trauzeugen Pippa und Hunter fliegen die Fetzen. Die beiden können sich auf den ersten Blick nicht ausstehen. Nur bei einer Sache sind sie sich einig: Ihre besten Freunde passen nicht zusammen und dürfen auf keinen Fall heiraten. Mit allen Mitteln versuchen sie, die Hochzeit zu verhindern. Bis ein Kuss alles zwischen ihnen verändert …

Meine Meinung:

Von der Autorin hatte ich Winterzauber in New York in guter Erinnerung und habe mich deshalb auch sehr auf ihr neues Weihnachtsbuch gefreut.

Diesmal geht es um zwei Trauzeugen, die bezweifeln, dass ihre besten Freunde David und Lauren wirklich ein ideales Paar abgeben. Die 20-jährige Pippa hat eine harte Zeit hinter sich. Die Trennung ihrer Eltern und die damit verbundenen Veränderungen lasten noch schwer auf ihr. Als sie eher unfreiwillig Trauzeugin bei der Hochzeit wird, ist sie alles andere als begeistert. Zumal sie sich den Job mit Hunter Montgomery teilen soll. Pippa kann ihn nicht ausstehen und ahnt schlimmes.

Hunter ist auch nicht begeistert, dass er plötzlich mit Pippa zusammenarbeiten soll. Umso überraschter ist er, als er feststellt, dass Pippa die Hochzeit von David und Lauren genauso kritisch sieht. 
Hunter und Pippa unterdrücken ihre gegenseitige Abneigung und versuchen durch Aktionen die Liebe ihrer Freunde auf die Probe zu stellen. 

Das Grundgerüst hat mir wirklich gut gefallen. Zwar steht im Klappentext: Mit allen Mitteln versuchen sie, die Hochzeit zu verhindern, so dass ich mir viel mehr Intrigen und Überraschungen vorgestellt habe. Unterm Strich war es dann doch eher harmlos. Aber andererseits soll es ja auch um die Liebesgeschichte zwischen Hunter und Pippa gehen. Durch die Hochzeitsvorbereitungen kommen die beiden sich unfreiwillig näher und müssen ihre Vorurteile neu überdenken.
Pippa wirkt zwar sehr kratzbürstig, ist aber doch nicht die verwöhnte Upper-East-Side-Göre. Und auch Hunter ist kein angeberischer Neureicher, der sich im Erfolg seines Vaters sonnt. 

Die erste Hälfte des Buches war ich total an die Seiten gefesselt. Der Schreibstil ist angenehm und die Autorin hat eine wunderbare Art, Orte und Situationen bildlich zu beschreiben. Man kann das weihnachtliche New York wirklich aus jeder Zeile spüren. Für den winterlichen Touch gibt es viele Weihnachtssongs und ganz viel Schnee. Ich mochte besonders die Szenen zwischen Pippa und Hunter in den Catskills und ihr Tag auf der Skipiste.

Im zweiten Teil gibt es dann die guten alten Missverständnisse, die zwar nachvollziehbar sind, aber doch irgendwie die Fahrt aus dem Buch genommen haben. Ein klärendes Gespräch hätte alles aufgelöst und wenn man sich wirklich liebt, sollte das doch machbar sein. Aber gut. Dafür rückt die Hochzeit wieder in den Vordergrund und Pippa und Hunter müssen feststellen, dass sie sich in Bezug auf Lauren und David's Beziehung in vielen Dingen irren.

Durch den Erzählstil blieben mir hier die Charaktere größtenteils zu fremd und distanziert. Ich hätte gerne mehr von ihren Gedanken und Gefühlen erfahren. Es war für mich nicht so greifbar, wie ich es bei Liebesgeschichten gerne hätte. Das liegt aber vielleicht auch an mir. Mit Ich-Perpektiven kann ich mehr anfangen.

Abwechselnd wird aus Hunter und Pippa's Sicht berichtet. 
Pippa war mir nicht immer sympathisch, dafür mochte ich Hunter umso mehr. Er ist ein echter Freund und versucht sich in seinem neuen Leben zurecht zu finden. Er ist auch der einzige, der sich in dieser Geschichte in meinen Augen weiterentwickelt
Pippa wirkt oft wie eine ferngesteuerte Puppe ohne echte Emotionen. Besonders die Sache mit Chip war mir mehr als suspekt. Das ganze Verhalten wirkte unnatürlich. Auch ihr Interesse an den alten Leuten vom Café konnte ich nicht einordnen.
Ebenso die Reaktionen und Tipps von Pippas Mutter. Das erschien mir nicht sehr glaubwürdig und eher konstruiert. Genau wie viele Gespräche, die ich stellenweise nicht nachvollziehen konnte.

Unterm Strich habe ich nichts gegen klischeebehaftete Charaktere. Sei es nun die feine New Yorker Gesellschaft oder die schießenden Brüder aus Texas (Es sind doch Klischees? Schließlich kann man nicht alle Leute über einen Kamm scheren, oder?). Klischees dürfen vorkommen, aber sie müssen konsequent und überzeugend sein. Wie passt die zarte Lauren denn bitte zu den groben Texanern? Wie kann David in einem Moment eifersüchtig ausrasten und am nächsten Morgen sofort reflektiert mit der Situation umgehen? 

Aber keine Sorge, dass alles klingt jetzt schlimmer als es ist. Die Geschichte hat mir trotzdem Spaß gemacht. Es kommt eben immer auf die Erwartungen an. Ich wollte eine leichte, winterliche Liebesgeschichte und die habe ich bekommen

Fazit:

In dieser winterlichen Geschichte kann das verschneite, glitzernde New York punkten. Das Setting ist einmalig und so konnte mich die Story trotz einiger charakterlichen Schwächen sehr gut unterhalten. Ja, es gibt Missverständnisse und ja, es ist vorhersehbar. Aber das weiß man ja vorher und andere Erwartungen hatte ich nicht. Mir hat das Buch gut gefallen. Daher vier tolle Sterne. 

Weitere Bücher:

https://anruba.blogspot.com/2017/02/rezension-winterzauber-in-new-york-von.html

Autorin:

Julia K. Stein schreibt romantische Komödien für Erwachsene und Liebesgeschichten mit Spannung für Jugendliche. Sie wurde im Ruhrgebiet geboren und hat in Kalifornien und an der Ostküste der USA Literatur studiert, einen Magister der Philosophie und über Literatur promoviert. Davon merkt man in ihren Büchern allerdings (glücklicherweise) nichts.
Ihre Webseiten: jkstein.de und xojulia.de

Eine kostenlose 40-minütige Hörprobe von *Liebe kann man nicht googeln* gibt es hier: http://buff.ly/29lWKg7 (einfach Link kopieren und downloaden)

Für angehenden Autoren:
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Julias Blog über das Schreiben: xojulia.de
  (Quelle: amazon)

Freitag, 30. November 2018

Donnerstag, 22. November 2018

Rezension: Vampire Academy - Blutsschwestern von Richelle Mead

Titel: Blutsschwestern (Vampire Academy I)
Autorin: Richelle Mead
Originaltitel: Vampir Academy
Seitenanzahl: 304 Seiten
Genre: Vampir/Jugendbuch ab 14 J.
Reihe: Teil 1 von 6
Preis: ab 8,99 EUR
ISBN: 978-3802582011
Verlag: Lyx Verlag

Erschienen am 12.01.2009
www.luebbe.de 

Klappentext:

St. Vladimir's ist eine Schule für junge Vampire. Auch Rose Hathaway - halb Mensch, halb Vampirin - wird hier zur Wächterin ausgebildet. Sie hofft, eines Tages ihrer besten Freundin Lissa zu Seite zu stehen, der letzten Überlebenden der Vampirfamilie Dragomir. Da kommt es zu einer Reihe merkwürdiger Vorfälle. Irgendjemand scheint es auf Lissas Leben abgesehen zu haben. Der Einzige, dem sich Rose anvertrauen kann, ist der attraktive Wächter Dimitri...
 

Meine Meinung:

Vor einiger Zeit habe ich den Film zum ersten Teil von Vampire Academy gesehen. Er war mir etwas zu hektisch, doch die Grundstory war interessant. Daher war für mich schnell klar, dass ich die Reihe lesen möchte.

Der Film hat sich bis auf kleinere Ausnahmen sehr genau an die Buchvorlage gehalten. Das ist immer toll. So war das Buch eine schöne Wiederholung und hat offene Fragen beantwortet.

Es geht um die 17-jährige Rose (Halb Vampir, halb Mensch) und ihre beste Freundin Lissa (Vampir), die zusammen von der Vampir Academy geflohen sind. Zu Beginn des Buches werden sie geschnappt und wieder zurück zur Schule gebracht. Im Laufe des Buches erfährt man die Gründe ihrer Flucht und rätselt wer hinter den mysteriösen Anschlägen auf Lissa steckt.

Der Auftaktband bringt viele Erklärungen mit sich. Man wird in die Welt der Wächter, Moroi und Strigoi eingeführt. Das war manchmal etwas langatmig (vielleicht weil ich es durch den Film schon wusste). Dafür ist Rose ein wirklich erfrischender Charakter. Sie erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive und so sind wir immer Teil ihrer aufbrausenden Art. 

Rose und Lissa sind durch ein unsichtbares Band verbunden, d.h. dass Rose Lissas Gefühle spüren und auch teilweise durch ihre Augen sehen kann. So ist man irgendwie auch immer bei Lissa live dabei.

Obwohl Rose gern mit Jungs flirtet, fängt sie an tiefe Gefühle für ihren Mentor Dimitri zu entwickeln. Er ist älter und sieht zu ihrem Leidwesen nur ein unreifes Mädchen in ihr. Doch manchmal knistert es einfach zwischen den beiden und wir müssen gespannt sein, wie sich die Geschichte entwickelt. 

Im Laufe des Buches geht es um Lissas Geheimnis, dass Rose verzweifelt versucht zu beschützen. Doch sie muss sich entscheiden, denn Lissa gerät immer mehr in Gefahr und versinkt in düsteren Gedanken. Jemand möchte ihre Fähigkeiten ausnutzen und schreckt vor nichts zurück. 

Die Geschichte lässt sich wunderbar weglesen. Rose's Art ist zwar manchmal kindisch und zum Haare raufen, aber immer unterhaltsam und sehr erfrischend. Sie sagt was sie denkt und schlägt auch mal zu, wenn es nützt. 

Die Hintergrundstory ist interessant gemacht und lässt noch viel Spielraum für die Folgebände offen. Mich fasziniert, dass man immer das Gefühl hat, Lissa wäre die Hauptfigur und alles dreht sich nur um sie, doch irgendwie scheint auch Rose der Schlüssel zu sein. Es ist eine ungewöhnliche Mischung und Erzählstruktur. Denn Rose wird als Wächter ausgebildet, um später die Moroi und somit auch Lissa vor den bösen Strigoi Vampiren zu beschützen.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten. Rose hat ein freches Mundwerk und bringt mit ihrem Sarkasmus ziemlich viel Schwung hinein. Dafür sind aber auch viele Klischees vorhanden (der Badboy Christian- die eifersüchtige Zicke Mia- die nerdige Außenseiterin Natalie- der beste Freund Mason usw.). Wenn man darüber hinwegsieht oder es einfach mag, dann kann man mit dem Buch nichts verkehrt machen. Im Gegenteil, es macht einfach süchtig.

Ich werde auf jeden Fall weiterlesen und bin gespannt, was die bösen Strigoi noch planen und wie sich Lissas Kräfte weiterentwickeln.

Fazit:

Vampir trifft auf Internat. In dieser fesselnden Geschichte geht es um zwei Freundinnen, die versuchen ein Geheimnis zu bewahren und sich vor ihren bösen Gegenspielern zu behaupten. Freche Sprüche, blutige Action und knisternde Romantik. Alles was eine gute Geschichte braucht. Mir war der Schreibstil manchmal zu einfach bzw. zu einfach erklärt, aber ich hatte trotzdem riesigen Spaß beim lesen und werde Rose und Lissa gerne wieder treffen. Von mir gibt es vier tolle Sterne. 






Reihe:

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Autorin:

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Richelle Mead wurde in Michigan geboren. Sie studierte Kunst, Religion und Englisch. Mit ihrer Jugendbuchserie Vampire Academy gelang ihr auf Anhieb der Sprung auf die internationalen Bestsellerlisten. Bloodlines führt die Geschichte der Vampire Academy fort. (Quelle: Verlag)

Dienstag, 20. November 2018

Mein SUB kommt zu Wort #21 (November)

"Mein SuB kommt zu Wort"
 
Hallo Ihr Lieben,
 
im letzten Monat musste SUBBI aussetzen, da er auf einer Schlankheitskur war. Doch diesen Monat darf er um einige Kilo leichter wieder seinen Senf abgeben. 

Wer mehr über die Aktion erfahren möchte, kann ja mal bei Anna vorbeischauen: Klick
 
🌟 

Lieber SUB,

  • Wie groß/dick bist du aktuell (Du darfst entscheiden, ob du nur Print oder eBook & Print zählst)
Im September habe ich noch 341 Bücher gezählt. Doch im Oktober hat Andrea mich gnadenlos auf Diät gesetzt. Sie hat gelesen, aber auch Bücher aussortiert und einem guten Zweck gespendet. Jetzt zähle ich trotz Neuzugänge wieder 330 Bücher. Da kann Weihnachten ruhig kommen :-).

  • Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!
4211932639978082Das Glück an meinen Fingerspitzen
   
Andrea ist schon total im Weihnachtsfieber. Sie schaut täglich weihnachtliche Liebesfilme und nun sind auch die ersten Bücher bei mir eingezogen. Für immer dein Prinz klingt nach einer lustigen Verwechslungskomödie in Schottland. Wir sind gespannt.
 
All I Want for Christmas spielt in New York und dreht sich um zwei Trauzeugen, die die Hochzeit eher verhindern möchten. Andrea hat vor kurzem schon ein Buch der Autorin gelesen und fand es sehr gut, so dass auch die neue Geschichte einziehen durfte. Immerhin hat Andrea schonmal angefangen zu lesen. Vielleicht liegt es hier dann nicht so lange herum :-).
 
Als großer Julie Leuze Fan hat Andrea natürlich auch sofort das neuste Werk Das Glück an meinen Fingerspitzen gekauft. Es spielt in der Einöde Kanadas und Andrea ist megagespannt.Wenn sie doch nur mehr Zeit zum lesen hätte.
 
 
 
    6080963
  • Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?
  Andrea hat endlich mit der Vampire Academy Reihe angefangen und ist mittlerweile schon beim dritten Teil. Blaues Blut (Nr. 2) war eine tolle Fortsetzung. Toller Anfang, etwas seichter Mittelteil, dafür ein aufregendes Ende. Es ist eine interessante Story mit Charakteren, die irgendwie anders sind. Wir sind gespannt wie es mit Rose und Lissa weitergeht.
 
  • Lieber SuB, nicht mehr lange und es ist wieder Weihnachten. Hast du besondere Weihnachtsgeschichten bei dir im Stapel oder gibt es besonders atmosphärische Geschichte, die du deinem(r) Besitzer*In empfehlen würdest, im folgenden Monat zu lesen?
 
3641921236427667334065083248434930320863256451364211932639978082
Na das passt ja zu den (o.g.) Neuzugängen, auch wenn noch etliche weihnachtliche Bücher bei mir verweilen. Vielleicht schafft Andrea ja noch die ein oder andere Geschichte bis Heiligabend. Wetten würde ich aber nicht ;-)
 
Habt ihr schon eines der Bücher gelesen und könnt es Andrea daher besonders empfehlen?
 
♛♛♛♛♛
 
So Andrea schimpft drängelt. Meine Zeit ist schon wieder vorbei. Ich muss aufhören. Wir sehen uns.
Bis demnächst
Euer SUBBI

Sonntag, 4. November 2018

Rezension: Wilde Horde - Die Pferde im Wald

Titel: Die Pferde im Wald
Autorin: Katrin Tempel
Seitenanzahl: 272 Seiten
Genre: Pferde/Jugendbuch ab 10 J.
Reihe: Teil 1
Preis: 12 EUR
ISBN: 978-3-551-65084-9
Verlag: Carlsen
Erschienen am 28.02.2018
www.carlsen.de 
www.buchschwestern.de 

Klappentext:

Zaz verbringt ihren Sommer in der Pension ihrer Oma am Waldrand – Ferien hat sie sich anders vorgestellt! Doch dann begegnen ihr im Wald zwei Jungs und zwei Mädchen. Die vier nennen sich die "Wilde Horde" – und streifen zusammen mit ihren Pferden durch die Wildnis. Sie wollen Zaz nicht in ihrem Wald haben, aber sie ist ohnehin lieber allein. Doch plötzlich ist alles anders. Denn Zaz lernt das fünfte Pferd kennen: Monsun. Als er nicht mehr von Zaz‘ Seite weichen will, gibt es kein Zurück. Ein unglaubliches Abenteuer beginnt ... 

Meine Meinung:

Bei einem neuen Pferdebuch kann ich selten widerstehen und daher habe ich mich gleich in das schöne Cover verliebt.

Die Story wirkt auf den ersten Blick etwas abgekupfert, denn Zaz wird gegen ihren Willen wegen schlechter Zensuren zur ihrer unbekannten Großmutter aufs Land abgeschoben. Dort trifft sie auf ein unreitbares Pferd, dass sich nur von ihr anfassen lässt. Da der Hof kurz vor der Pleite steht, hat mich die Geschichte schon sehr an Ostwind erinnert. Allerdings funktioniert das Konzept eben richtig gut und so auch hier.

Zaz wirkt zu Beginn etwas ruppig, doch man merkt schnell, dass sie sich von ihren Eltern ziemlich allein gelassen fühlt und einfach noch keinen richtigen Weg gefunden hat, damit umzugehen. Gegen ihren Frust hat sie sich angewöhnt zu laufen. Wo kann man das besser, als in dem riesigen Wald der direkt an den Hof ihrer Oma grenzt.

Unterwegs trifft das 13-jährige Mädchen nicht nur auf eine kleine Pferdeherde samt Reiter, sondern auch auf eine Clique von Bikern. Beide Gruppen beanspruchen den Wald für sich und fühlen sich von der jeweils anderen Gruppe gestört. Zaz wird unfreiwillig in den Streit hineingezogen und am Ende geht es in einem wilden Rennen um die Vorherrschaft des Waldes.

Mir hat die Idee ziemlich gut gefallen. Die Story ist durch das Wettrennen und die Vorbereitung darauf, sehr actionlastig. Ich könnte mir die Geschichte super als Film vorstellen. 
Der Schreibstil ist flüssig und kommt sofort auf den Punkt. Durch den Erzählstil bleiben die Figuren etwas distanziert, aber man konnte sich trotzdem super in Zaz und ihre Lage hineinversetzen.

Die Charaktere ergeben eine bunte Mischung. Es gibt den klugen Arpad, einen nerdigen Computerfreak namens Lukas, die unnahbare Schönheit Ann-Sophie und die sensible, blinde Fee. Zusammen bilden sie die Wilde Horde. Sie reiten ohne Zaumzeug und Sattel und sind eins mit ihren Pferden. Mein Pferdemädchenherz fand es total schön, wie Zaz sich mit dem fünften Pferd angefreundet hat und sie so ebenfalls ein Mitglied der Horde geworden ist.

Außerdem wird das Thema Freundschaft sehr gut beleuchtet. Zaz muss herausfinden, wer wirklich ihre Freunde sind und das man für eine Freundschaft auch etwas tun muss. Mutig bestreitet sie den Weg und wächst innerhalb der Geschichte über sich hinaus. Eine tolle Botschaft.  

Als Erwachsener würde ich manche Details zwar kritisch hinterfragen (ein blindes Mädchen, dass nachts allein im Wald herumreitet oder das man ein ungerittenes Pferd ohne Reitkenntnisse nach zwei Wochen in einem Rennen reitet), aber als kleines Pferdemädchen würden mich diese Dinge nicht stören. Im Gegenteil. Es ist der Stoff aus dem Pferdemädchenherzen sind. Jeder möchte doch die sein, die das unreitbare Pferd zähmt oder nicht? Daher hat mir das Buch echt gut gefallen und ich würde jederzeit die Fortsetzung lesen, die hoffentlich im Frühjahr 2019 erscheint. 


Fazit:

Ein Mädchen ohne Reiterfahrung freundet sich mit einem bisher unreitbaren Pferd an. Kein neues Konzept, aber ein Stoff der Pferdemädchenherzen höher schlagen lässt. Egal, ob es wirklich realistisch ist. Es macht Spaß mit der Wilden Horde durch den Wald zu jagen, denn die Story ist sehr temporeich und voller Action. Es geht um Freundschaft, Mut und Zusammenhalt. Ich hatte großen Spaß beim lesen und vergebe 4,5 Sterne. 
 

Autorin:

Katrin Tempel wurde in Düsseldorf geboren und wuchs in München auf. Nach ihrem Geschichtsstudium arbeitete sie als Journalistin, heute ist sie Chefredakteurin der Zeitschrift »LandIdee«. Außerdem schreibt sie Drehbücher (unter anderem den historischen ZDF-Zweiteiler »Dr. Hope«) und Romane. Mit »Holunderliebe« und »Mandeljahre« gelangen ihr große Publikumserfolge. Unter dem Namen Emma Temple veröffentlicht sie bei Piper weitere Romane, zuletzt »Die Nebel von Connemara«. Sie lebt mit ihrem Mann und der gemeinsamen Tochter in Bad Dürkheim an der Weinstraße. (Quelle: Verlag)

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Nach Weihnachten, ist vor Weihnachten - Der Pixi-Adventskalender von Carlsen

Im letzten Herbst bin ich auf der Suche nach einem tollen Adventskalender schnell auf den Pixi-Adventskalender von Carlsen gestoßen. Da ich gerne lese, war mein Interesse schnell geweckt. Für knapp 20 EUR bekommt man 22 Mini- und zwei Maxi-Pixi Bücher, die alle das Thema Schnee oder Weihnachten beinhalten. 

Anstatt nun morgens nur schnell ein Stückchen Schokolade in sich hineinzustopfen, wie bei den üblichen Adventskalendern, haben wir unser Türchen abends geöffnet und uns zusammen unter eine Decke gekuschelt und dann das neue Büchlein durchgeblättert. Ich war begeistert, wie toll die Kinder die Geschichten fanden und wie lange sie sich damit beschäftigt haben. 


Nach zwölf Tagen dreht man den Kalender um und kann die restlichen 12 Türchen auf der Rückseite öffnen. 

Der Kalender hat zwar eine beachtliche Größe (ca. 50 cm x 60 cm), aber die liebevollen Illustrationen auf denn beiden Seiten lassen selbst die Verpackung zu einem kleinen Highlight werden, die die Kleinen lange bestaunen und die Bilder begutachten.

Insgesamt hatte ich soviel Freude daran, dass ich auch in diesem Jahr einen neuen Kalender bestellt habe und bin schon sehr gespannt wie er dieses Jahr bei den Minis ankommt.


Nur ein Nachteil hatte das Ganze: Wir mussten leider das ganze Jahr über immer wieder die Weihnachtsgeschichten lesen. Diese Jahr werde ich die Bücher dann wohl im Januar heimlich einsammeln und bis zum nächsten Weihnachten verstecken :-) 


Fazit:
Wenn ihr also noch einen schönen Adventskalender sucht, dann schaut Euch den Kalender mal an. Es ist eine tolle Alternative zu Schokokalendern und kann Kinder im Alter von 2-7 Jahren bestimmt begeistern.
(Link zur Carlsen-Verlagsseite: Klick

Achtung: Ich kenne noch nicht den Inhalt des neuen Kalenders für 2018 und kann daher nur meine Meinung zu dem Kalender aus dem Jahr 2017 abgeben.
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