Dienstag, 2. Oktober 2018

Rezension: Worte, die leuchten wie Sterne von Brigid Kemmerer

Titel: Worte, die leuchten wie Sterne
Autorin: Brigid Kemmerer
Originaltitel: More Than We Can Tell
Genre: Young Adult
Reihe: Teil 2 (einzeln lesbar)
Preis: 16 EUR
ISBN: 978-3-95967-216-0
Verlag: HarperCollins

Erschienen am 01.08.2018
www.harpercollins.de 


Klappentext:

Rev hat immer noch mit den Schatten seiner harten Kindheit zu kämpfen. Aber seine liebevolle neue Familie hilft ihm dabei zu heilen.

Emma ist ein Computerfreak und hat selbst ein Online-Spiel entwickelt. Die virtuelle Welt ist wie ihr zweites Zuhause.

Doch plötzlich erhält Rev Briefe von seinem leiblichen Vater, der ihm nicht nur seelische Narben zugefügt hat. Und auch Emma erhält beängstigende Nachrichten von einem Online-Troll, der ihr das Leben zur Hölle macht. In dieser schweren Zeit treffen die beiden aufeinander – und fühlen sofort eine besondere Verbindung. Können sie sich gegenseitig helfen, die traumatischen Ereignisse zu überwinden?


Meine Meinung:

In Der Himmel in deinen Worten haben wir Rev bereits als Nebencharakter kennengelernt. Er war dort ein Mensch weniger Worte, doch was er sagte, war immer sehr tiefgründig. Außerdem gab es einige Hinweise auf seine harte Kindheit und deshalb war ich sehr neugierig auf seine eigene Geschichte.

Am Anfang des Buches erhält Rev unerwartet einen Brief von seinem leiblichen Vater, den er seit über 10 Jahren nicht gesehen hat. Das wirft den 18-jährigen ziemlich aus der Bahn, denn er weiß nicht wie er damit umgehen soll. Er war seinem Vater stets hörig und deshalb wird Rev von dem Brief in die Vergangenheit gezogen. Sein Vater hat ihn misshandelt und Rev ist immer noch nicht darüber weg. Statt mit seinen liebevollen Pflegeeltern zu reden, frisst er das Problem immer mehr in sich hinein, bis er komplett unter Strom steht, weil er sich plötzlich nicht mehr selbst über den Weg traut. Ist gewalttätiges Verhalten vererbbar? Ich finde, die Autorin hat damit einen interessanten Ansatz gefunden.

Emma ist der sprichwörtliche Computernerd. Sie programmiert und versteckt sich am liebsten hinter ihrem PC. Der Rollentausch gefällt mir. Endlich ist mal das Mädchen technisch versiert und etwas spleenig. Wir erfahren schnell, dass sie damit ihrem Vater nacheifert, was bei ihrer Mutter nicht so gut ankommt und immer zum Streit führt. Die Hass-Nachrichten von einem anderen Computerspieler sind erschreckend und ich kann Emma verstehen, dass sie sich angegriffen fühlt.

Rev und Emma kennen sich bisher nur flüchtig aus der Schule. Als sie bei einem Spaziergang zufällig ins Gespräch kommen, vertrauen sie sich Dinge an, die sie zu diesem Zeitpunkt niemanden anderes sagen können. Und so baut sich ganz langsam ein Vertrauensverhältnis auf.

Erneut bin ich einfach nur begeistert von dem eindringlichen Schreibstil. Die Autorin ist eine Meisterin der Worte und erschafft damit eine einzigartige Atmosphäre
Die Liebesgeschichte ist keine einschlagende Bombe, sondern etwas schleichendes, das wie ein zartes Pflänzchen erblüht. Sie steht nicht im Vordergrund. Vielmehr geht es darum, dass Emma und Rev erstmal in ihrem Leben aufräumen müssen, bevor dort Platz für jemand anderes ist.

Meine Highlights sind die interessanten Unterhaltungen zwischen den verschiedenen Charakteren. Gerade wenn sich Rev und sein bester Freund Declan austauschen (Absolute Bro-Momente) oder später auch die Unterhaltungen mit Pflegebruder Matthew wissen zu fesseln.

Durch die abwechselnde Ich-Perspektive lernen wir Emma und Rev gut kennen und können mit ihnen fühlen.
Dabei treffen beide Charaktere wahrlich nicht immer die besten Entscheidungen. Im Gegenteil. Manchmal hätte ich bei ihren selbstzerstörerischen Handlungen am liebsten laut geschimpft, über so viel (Verzeihung!) Dummheit, doch gerade weil sie Charaktere mit Ecken und Kanten sind, hat es die Geschichte auch so lebendig gemacht.  

Rev wollte ich abwechselnd in den Arm nehmen, ihm gut zureden und sagen, dass er sich unnötig Gedanken macht. Und dann wollte ich ihn anschreien und rufen: Jetzt sag deinen Eltern endlich Bescheid! 

Emma mochte ich gerne, auch wenn sie sich ihren Eltern gegenüber wie ein bockiges Kleinkind verhält. Das war oft sehr anstrengend. Aber Rev stellt ja treffend fest, dass Emma ansonsten nur von selbstsüchtigen und kontrollwütigen Menschen umgeben ist und es daher nicht besser wissen kann. Es ist ihre Art um Hilfe zu schreien.

Die Hintergrundstorys sind schon krass. Kindesmisshandlung, Gewalt und Demütigung. Rev steckt so voller Ängste und Selbstzweifel, dass man es gar nicht begreifen kann. Zusätzlich hat die Autorin Rev sehr gläubig dargestellt. Immer wieder gibt es Gespräche über Gott und den Sinn von Glauben. Eine Menge Stoff zum Nachdenken.

Emma schlägt sich mit Cyber-Mobbing und den Kommunikationsproblemen ihrer Eltern herum. Die Sache mit ihrem Computerspiel wurde sehr glaubwürdig geschildert. Im anonymen Internet werden leider viel zu viele Menschen zu der schlechtesten Version ihrer selbst. 

Zwar hätte ich mir das Ende der Geschichte etwas anders gewünscht, doch ich kann die Autorin verstehen, weshalb sie diesen Weg gewählt hat. Sie möchte natürlich auf das Problem "Der falschen Internetfreunde" aufmerksam machen, aber ich hätte mir trotzdem gewünscht, dass Emma auch eine schöne Erfahrung mit Leuten aus dem Internet macht und nicht alle Gamer als merkwürdige Einsiedler dargestellt werden.  
 
Einige der Kapitel waren echt emotional und haben mich sehr berührt. Rev's Hilflosigkeit konnte mich zu Tränen rühren. Er hat solch eine tolle Familie gefunden und muss endlich lernen, dass er in Sicherheit ist und geliebt wird.

Es gab eine Kuss-Szene, die war sooooo toll und romantisch geschrieben. Mir ist richtig das Herz aufgegangen. Die Autorin schafft es einen einfach wunderbar in eine emotionale Stimmung zu versetzen.
 
Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich würde jederzeit wieder eine Geschichte der Autorin lesen. 

Fazit:

Mit dieser emotionalen und eindringlichen Geschichte konnte mich die Autorin erneut überzeugen und fesseln. Ihre Charaktere haben Ecken und Kanten, treffen falsche Entscheidungen und sind trotzdem liebenswert, dass einem das Herz aufgeht. Die Liebesgeschichte ist eher Nebensache, es geht darum sich der Vergangenheit und seinen Ängsten zu stellen, dann ist Platz für jemand anderes.  Zwar hätte ich mir ein weniger dramatisches Ende gewünscht, aber ich kann es nachvollziehen. Von mir gibt es alle fünf Sterne. Eine klare Leseempfehlung.

Reihe:

Der Himmel in deinen Worten Worte, die leuchten wie Sterne  

  • Meine Rezi zu: Der Himmel in deinen Worten -->Klick

     

Autorin:

34236194Brigid Kemmerer denkt sich Geschichten aus, seit sie auf der Highschool war. Sie schreibt, wo immer sie einen Platz zum Sitzen findet, je mehr Lärm, desto besser. Das ist auch gut so, denn sie hat vier Söhne zwischen Kleinkind- und Teenageralter und daher eher geringe Chancen auf stille Stunden. Sie lebt in der Nähe von Baltimore. (Quelle: Verlag)




♛♛♛♛♛



Ich danke Harper Collins für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares und lovelybooks für die tolle Leserunde.



-Meine Meinung zum Buch wurde dadurch nicht beeinflusst - 


Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In meinem Beitrag befindet sich (ohne kommerziellen Zweck zur reinen Information) eine Verlinkung zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Wenn es Dich interessiert, kannst Du dort weitere Informationen zum Buch finden.

Sonntag, 23. September 2018

Rezension: Beim zweiten Kuss verwechselt von Sonja Kaiblinger

Titel: Beim zweiten Kuss verwechselt
Autorin: Sonja Kaiblinger
Seitenanzahl: 320 Seiten
Genre: Jugendbuch ab 12 J.
Reihe: Teil 2
Preis: 17,00 EUR
ISBN: 978-3791500782
Verlag: Dressler

Erschienen am 20.08.2018
www.dressler-verlag.de 

Klappentext:

Manchmal sind Ophelias Verwandlungskünste praktischer als gedacht. Immerhin kann sie (in Gestalt von Amalia) endlich ihren Schwarm Cliff küssen. Doch dann heißt es für die ganze Schule: Auf zum Wettkampf in die Highlands. Und weil nicht nur Cliff und die echte Amalia mitfahren, sondern auch Ophelias Zwillingsschwester, ihre drei verrückten Tanten und Adrian, der total in Ophelia verschossen ist, sind Herzschmerz und Chaos vorprogrammiert. Seltsame Dinge passieren, und Ophelia weiß: Im Zeltlager treibt sich inkognito ein weiterer Verwandter herum.

Meine Meinung:

Nach dem ersten genialen Band wollte ich wissen, wie es mit Ophelia und ihrer verrückten Familie weitergeht, in der sich fast alle Mitglieder in fremde Personen oder Tiere verwandeln können.

Diesmal fahren die 16-jährige Ophelia und ihre Zwillingsschwester Lora in die Highlands, um dort an den jährlichen schottischen Highland-Games teilzunehmen. Hierbei handelt es sich um Wettspiele, in denen verschiedenen Schulen in festen Teams gegeneinander antreten. Fernab von jeglicher Zivilisation wollen die Schwestern ohne den ganzen Verwandlungskram ihre Kindheitstradition aufrecht erhalten. Besonders Ophelia möchte Abstand zu Cliff und ihren verwirrenden Gefühlen bekommen. Ohne großen Erfolg versucht sie sich wieder auf ihre Verliebtheit mit Adrian zu konzentrieren, ihrem eigentlichen Schwarm. Doch am Ende landen ausgerechnet Cliff, seine Freundin Amalia und auch Adrian in Ophelias Gruppe und das Gefühlschaos ist vorprogrammiert. 

Das Setting in den schottischen Highlands ist wirklich genial. Der Wald, die Holzhütten und die Abende am Lagerfeuer haben sich echt angefühlt und großen Spaß gemacht. Auch die Wettspiele wie Schafe scheren oder in gruseligen Hütten zu übernachten waren witzig. 

Ophelia erzählt die Geschichte wieder aus der Ich-Perspektive. Schnell stellt sie fest, dass dieser Sommer wohl nicht ohne Verwandlungen ablaufen kann, denn Ophelias Onkel beobachtet in seiner gruseligen Geiergestalt die Geschehnisse im Camp. Was hat MacBiggs vor und warum interessiert er sich plötzlich für die Wettkämpfe von Jugendlichen?
Auch die neue Mitschülerin Eleanor, die Zwietracht in der Gruppe säht, sorgt für große Unruhe und bringt ordentlich Spannung und unerwartete Wendungen in die Geschichte. So wird es nie langweilig.

Die Schwestern habe eine Menge zu tun um ihr Team auf Siegeskurs zu halten. Ophelia muss dafür einmal mehr die Gestalt wechseln und gerät immer wieder in Versuchung sich als Amalia an Cliff zu hängen. Das sorgt wieder für ordentlich Verwirrungen und viele witzige Schlagabtausche.

Mir fehlte diesmal ein bißchen der rote Faden. Die einzelnen Episoden waren witzig, wirkten jedoch auch immer etwas abgehackt bzw. passend gemacht. Da endete ein Kapitel total spannend und dann ging es plötzlich am nächsten Morgen beim Frühstück weiter, als wäre nichts passiert und niemand ist weiter auf die letzte Nacht oder so eingegangen. Besonders wenn sich Ophelia in eine andere Person verwandelt hat, aber die "echte" Ophelia nicht mal wirklich vermisst wurde. Das wirkte dann schon etwas doll konstruiert. Doch unterm Strich ist es meckern auf hohen Niveau.
Etwas merkwürdig fand ich die Geschichte mit Mae und ihrem erfunden Flirt um Roger eifersüchtig zu machen. Das passte gar nicht zu ihr. 

Dafür hat mir Lora in diesem Buch viel besser gefallen. Sie hat sich in eine echte Sympathieträgerin verwandelt, auch wenn sie am Ende wieder in alte Verhaltensmuster fällt. Man konnte endlich spüren, dass Ophelia und sie echte Zwillinge sind und füreinander einstehen. Das hat mir gut gefallen.
Tante Mildred und Tante Rose spielen leider nur am Rande mit, dafür steht Tante Helly Ophelia wieder hilfsbereit zur Seite und kann die ein oder andere Sache (an)richten.

Insgesamt lebt die Geschichte nämlich von den vielen skurrilen, aber herzensguten Charakteren, die durch ihre Spleens und Eigenarten eine bunte und unterhaltsame Mischung ergeben. Der Schreibstil ist leicht und fesselt durch die vielen verschiedenen Ideen rund um die Verwandlungen. Ich fand die Story wieder echt lustig und am Ende auch gruselig. Unterm Strich ist es eine tolle Fortsetzung, auch wenn mir der erste Teil noch ein Spur besser gefallen hat.

Im Laufe des Buches erfährt man dann auch endlich mehr über die Verwandlungen und die Machenschaften des Onkels. Am Ende des Buches überschlagen sich die Ereignisse und man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Der Schluss ist interessant und macht definitiv Lust auf einen dritten Teil. Ich bin gespannt.


Fazit:

In dieser humorvollen und spritzigen Fortsetzung geht es in die schottischen Highlands, wo jemand die Schulwettkämpfe manipuliert, und wo zwischen Wald und Holzhütten ordentlich Gefühlschos herrscht. Das Buch fesselt durch die einzigartigen Charaktere und die vielen verschiedenen Ideen rund um die Verwandlungen. Spannend, witzig und teilweise echt gruselig, hatte ich wieder großen Spaß beim lesen. Eine echt tolle Reihe, nicht nur für junge Mädchen. Von mir gibt es vier dicke Sterne, da es im Vergleich zum ersten Band doch etwas schwächer ist.

Reihe:

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Autorin:

Sonja Kaiblinger, Jahrgang 1985, ist Theaterwissenschaftlerin und ausgebildete Sprecherin. Und sie hat unter anderem als Werbetexterin, Redaktionsleiterin und Lehrerin gearbeitet. Ihre erfolgreiche Kinderbuchserie »Scary Harry« wird derzeit fürs Kino verfilmt. Mittlerweile schreibt die vielseitige Autorin auch für Jugendliche. (Quelle: Verlag)  

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Ich danke dem Dressler Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares und lovelybooks für die tolle Leserunde.

-Meine Meinung zum Buch wurde dadurch nicht beeinflusst - 
Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In meinem Beitrag befindet sich (ohne kommerziellen Zweck zur reinen Information) eine Verlinkung zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Wenn es Dich interessiert, kannst Du dort weitere Informationen zum Buch finden.

 

Donnerstag, 20. September 2018

Mein SUB kommt zu Wort #20 (September)

"Mein SuB kommt zu Wort" 
 
SUBBI wächst und wächst und wächst und darf daher auch wieder seine Meinung abgeben.

Wer mehr über die Aktion erfahren möchte, kann ja mal bei Anna vorbeischauen: Klick
 
🌟 

Lieber SUB,

  • Wie groß/dick bist du aktuell (Du darfst entscheiden, ob du nur Print oder eBook & Print zählst)
Der September war eigentlich sehr ruhig. Andrea hatte zwar Geburtstag, doch es gab nur zwei Geburtstagsbücher ;-) und trotzdem bin etwas gewachsen. Hm. Wo haben sich denn noch die anderen Bücher angeschlichen?  Ich zähle jetzt 341 Bücher. Oh oh!

  • Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!
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Andrea sammelt weiterhin die Königskinder und so geht es weiter mit Die wahre Geschichte von Regen und Sturm.
 
Auf Always and forever, Lara Jean freut sich Andrea auch sehr, obwohl sie erst noch den zweiten Teil lesen müsste. *hust! 
 
Über Beautiful Liars hat Andrea in letzter Zeit soviel positives gelesen, dass sie es jetzt haben musste, als es als Kindle Schnäppchen zu haben war.  
 
 
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  • Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)? 
  Andrea hat mit absolut großer Begeisterung: Eine Woche voller Montage gelesen und es ist ein heißer Kandidat auf ihr Jahreshighlight. Das Buch war einfach umwerfend. Lustig, herzergreifend und total originell. Ein absoluter Lesetipp. Und dazu noch eine echte SUB Leiche, was für eine Schande!
 
  • Lieber SuB, mit dem Herbst kommen auch die prächtigen Farbenspiele der Natur in rot und orange – zeig uns drei deiner Bücher, die nach Indian Summer (rot, orange, gelb) aussehen oder sogar im Herbst spielen!
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Ob die Bücher im Herbst spielen, weiß ich leider nicht, aber die Cover sind definitiv herbstlich. :-)
Kennt ihr eines der Bücher und könnt es empfehlen?
 
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So Andrea schimpft drängelt. Meine Zeit ist schon wieder vorbei. Ich muss aufhören. Wir sehen uns.
Bis demnächst
Euer SUBBI
 

Montag, 17. September 2018

Rezension: Auf den ersten Blick verzaubert von Sonja Kaiblinger

Titel: Auf den ersten Blick verzaubert
Autorin: Sonja Kaiblinger
Seitenanzahl: 320 Seiten
Genre: Jugendbuch ab 12 J.
Reihe: Teil 1
Preis: 17,00 EUR
ISBN: 978-3791500713
Verlag: Dressler

Erschienen am 19.02.2018
www.dressler-verlag.de 

Klappentext:

Verwandlung garantiert, verlieben nicht ausgeschlossen. Bis zu diesem Freitag war in Ophelias Leben alles stinknormal, so normal, wie es eben sein kann, wenn man drei Tanten und eine Zwillingsschwester hat, die sich spontan in Clownfische oder die Kellnerin verwandeln. Ophelia, 15, hat genug damit zu tun, das Chaos in Schach zu halten, und das wirklich Letzte, was sie wollte, war, diese magische Gabe ebenfalls zu bekommen. Vielleicht hilft ihr das Verwandeln ja dabei, sich ihren Traumtyp Adrian zu angeln? Oder ist sie dafür lieber ganz sie selbst?

Meine Meinung:

Nachdem mir die Verliebt-in-Serie Bücher der Autorin sehr gut gefallen haben, wollte ich auch die neue Reihe lesen.

In Ophelias Familie können sich einige Mitglieder verwandeln, d.h. sie können das Aussehen von anderen Menschen annehmen. Bis kurz vor ihrem 16. Geburtstag dachte Ophelia, dass diese Gabe an ihr vorbeigegangen wäre. Doch dann wächst ihr in der Schule plötzlich ein Vollbart, der dem ihres Sportlehrers sehr ähnlich sieht. Und damit beginnt die Geschichte.

Künftig steht das Mädchen unter der Aufsicht ihres mysteriösen Onkels, der sich um die Verwandlungen kümmert und das Familiengeheimnis bewahrt. 
Ophelia hat zwei Wochen Zeit um zu beweisen, dass sie die Verwandlungsfähigkeit unter Kontrolle hat. Ihre Zwillingsschwester Lora ist ihr dabei leider keine große Hilfe. Dann doch schon eher Tante Helly, die reichlich Kreativität zeigt, wenn es um das Erreichen von bestimmten Zielen geht.

Um sich in eine andere Person fehlerfrei verwandeln zu können, muss man so gut es geht über sie Bescheid wissen. Und Ophelia hat als Zielobjekt ausgerechnet den allseits beliebten Clifford MacAllister genannt bekommen. Cliff ist ein toller Fußballer, hat eine nervige, aber herzensgute Freundin und scheint überall Erfolg zu haben. Ophelia muss sich ordentlich ins Zeug legen um hinter Cliffs perfekte Fassade schauen zu können. Dafür muss sie einiges einstecken und sich natürlich oft genug verwandeln. Was nicht immer freiwillig passiert.

Ophelia tappt als Verwandlungsneuling in allerhand Fettnäpfchen und beschert dem Leser damit viele witzige Szenen. Sie erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive, so dass wir bei allem wichtigen dabei sind.

Der Schreibstil ist locker leicht und total witzig. Ich habe wirklich richtige Tränen gelacht. Inhaltlich gab es einige Aha-Momente und unerwartete Wendungen. Die Autorin hat viel Fantasie und Einfallsreichtum bewiesen. So ist eine gelungene und fesselnde Geschichte entstanden, die vor neuen Ideen nur so übersprudelt.
Da es sich um den Auftakt einer Trilogie handelt, werden die meisten Fragen über die Verwandlungen an sich oder den geheimnisvollen Geier-Onkel noch nicht beantwortet, doch so ist die Neugier auf den zweiten Teil umso größer. 

Abgerundet wurde die interessante Idee von den liebevoll gestalteten Charakteren. Ob es nun die drei verschrobenen Tanten waren, bei denen Ophelia und Lora leben, Ophelias beste Freundin Mae, die erfolgreich boxen kann, oder Cliffs vegane, tierliebe Freundin Amalia, sie alle haben zu der gelungenen Story beigetragen.  
Die Liebe steckt wirklich im Detail und ich werde das Buch bestimmt noch öfter lesen. Es ist wirklich ein kleines Highlight.
 

Fazit:

Eine witzige und unterhaltsame Geschichte über die Fähigkeit des Gestaltenwandelns und ein Mädchen, dass sich für ihre Verwandlungsfreigabe in den vermeindlich langweiligen Schulschwarm verwandeln muss. Dafür muss spioniert und improvisiert werden. Charmant, herzergreifend und zum totlachen. Ich habe jede Seite geliebt. Dafür gibt es alle fünf Sterne.
 

Reihe:

3820586041144010 


Autorin:

Sonja Kaiblinger, Jahrgang 1985, ist Theaterwissenschaftlerin und ausgebildete Sprecherin. Und sie hat unter anderem als Werbetexterin, Redaktionsleiterin und Lehrerin gearbeitet. Ihre erfolgreiche Kinderbuchserie »Scary Harry« wird derzeit fürs Kino verfilmt. Mittlerweile schreibt die vielseitige Autorin auch für Jugendliche. (Quelle: Verlag)

Dienstag, 11. September 2018

Meine Woche in 7 Worten #1

Abgefahren:  

Leider eher angefahren. Gleich zum Wochenanfang hat mich eine Radfahrerin angefahren. Rücksichtslos ist sie in einem irren Tempo durch eine Fußgängerpassage gesaust und hat mich dabei übersehen. Während ich meine Knochen sortiert habe, musste sie erstmal ihre Musik leiser drehen und die Kopfhörer entwirren. Bitte lasst eure Sinne im Straßenverkehr. Ohren frei, Augen auf die Straße und das Handy am besten in der Tasche. Egal ob beim Auto- oder Radfahren.

Begeistert:

Ich habe eine neue Lieblingsserie. The Bold Type. Der Trailer ist nicht so aussagekräftig, doch die Folgen konnten mich überzeugen. Es geht um drei Freundinnen, Mitte 20, die in unterschiedlichen Funktionen bei einem Frauenmagazin arbeiten. Dort geht es natürlich um die Liebe, Erfolg und Freundschaft. Nächste Woche gibt es die zweite Staffel. Ich bin gespannt. Für alle Fans von Sex and the City und Younger sehr zu empfehlen.


Beendet:

Ich habe gleichzeitig an zwei Leserunden teilgenommen. Deshalb habe ich auch keine Blogpost geschrieben, sondern jede freie Minute in die Bücher gesteckt und sie jetzt beendet. Worte, die leuchten wie Sterne von Brigid Kemmerer und Beim zweiten Kuss verwechselt von Sonja Kaiblinger konnten mich beide fesseln und überzeugen. Rezi's folgen hoffentlich bald.
 

Gefreut:

Obwohl ich für deutsche Castingshows nichts über habe, verfolge ich gerade mit Interesse America's got Talent. Und das liegt an einer österreichischen Tanzgruppe, die es jetzt ins Finale geschafft hat. Ich drücke Zurcaroh die Daumen. Besser geht es nicht.

 


Umgehauen:

30177864Ich habe am Wochenende mit einem neuen Buch angefangen: Eine Woche voller Montage von Jessica Brody und war von der ersten Seite an gefangen. Was für eine geniale Geschichte. Die Protagonistin erlebt einen Horror Montag immer wieder aufs Neue. Klingt vielleicht nicht nach einer neuen Idee, trifft aber mitten ins Herz und auf die Lachmuskeln. Ich bin echt begeistert und werde gleich weiterlesen. 

Zufrieden:

Ich habe mir die Buchverfilmung von Too all the boys I've loved before angesehen und bin mit der Umsetzung echt zufrieden. Bis auf das Ende haben sie sich größtenteils ans Buch gehalten und das ist wichtig. Lediglich Margot hätte ich anders besetzt, aber vielleicht weil ich in der Schauspielerin immer Mona von PLL gesehen habe. Auch Josh fand ich nicht so gelungen, aber unterm Strich ist es ein guter Film geworden. Das Ende ist ok, da man sicher nicht alle drei Bände verfilmen wollte.

 

Entsetzt:

Hat sich Daniel Küblböck wirklich in Frauenklamotten von der Aida gestürzt um sich umzubringen? Ich war vielleicht kein Fan, aber immer wenn ich höre, dass die Depression Menschen zu solchen Taten zwingt, dann bin ich echt traurig. 

♛♛♛♛♛

Und was hat Euch in der letzten Woche beschäftigt?

Freitag, 31. August 2018

Rezension: Nova und Avon - Avons Rückkehr

Titel: Nova und Avon - Avons Rückkehr
Autorin: Tanja Voosen
Seitenanzahl: 320 Seiten
Genre: Jugendbuch ab 11 J.
Reihe: Teil 2
Preis: 13,00 EUR
ISBN: 978-3-551-65382-6
Verlag: Carlsen
Erschienen am 30.04.2018
www.carlsen.de 

Klappentext:

Alles ist perfekt: Nova hat jede Menge Spaß mit ihrer besten Freundin Fee, ihr Schwarm Fitz ist süßer denn je und die blöden Schulzicken lässt sie einfach links liegen. Doch dann sorgt ein sagenumwobenes Amulett für Wirbel. Und auf einmal verschwinden Novas Eltern – spurlos! Jetzt gibt es nur noch eine Rettung: Nova muss ihre böse Doppelgängerin Avon zurückhexen. Dafür braucht man die Eier einer Glimmerflimmerlibelle, Regentropfen aus einer Gewitternacht - vor allem aber eine Menge Mut …

Meine Meinung:

Nachdem mich Nova und Avon im letzten Jahr so begeistern konnte, wollte ich schnell den zweiten Teil lesen.

Die Geschichte braucht eine Weile um in Fahrt zu kommen. Zuerst begleiten wir Nova auf ein Schulfest, wo sie ihren Schwarm Fitz wiedertrifft. Das Mädchen ist immer noch sehr schüchtern, was ich sehr sympathisch finde, doch Nova traut sich schon viel mehr als noch im ersten Buch. An ihrer Seite ist ihre mittlerweile beste Freundin Fee und zusammen können sie sich gegenüber der Schulzicke Viola behaupten. 

Bei Nova's Eltern dreht sich dagegen alles um ein altes Amulett. Sie haben nichts anderes mehr im Kopf und hören Nova gar nicht zu. Dabei würde sie doch so gerne etwas mit ihnen besprechen. Immer öfter bleiben sie weg und kommen irgendwann gar nicht mehr nach Hause. Zuerst genießt Nova die gewonnene Freiheit, doch dann beginnt sie sich große Sorgen zu machen. Im Gegenzug taucht ein merkwürdiger Mann auf, der auch nach dem alten Amulett sucht.

Jetzt sind Nova und Fee gefragt, die das Geheimnis aufklären müssen. Doch können sie es schaffen oder brauchen sie dazu die Hilfe der bösen Doppelgängerin Avon?

Der Schreibstil ist super leicht und ideenreich. Ob nun muffige Murmelperlen gesucht werden müssen oder die stumme Cousine Penelope Popenwitsch erfunden wird. Die Geschichte macht einfach Spaß. Dafür sorgt auch so manches witzige Wortgefecht.

Es geht um Freundschaft, Familienprobleme, Unsicherheiten, die erste Verliebtheit und die damit verbundene Schüchternheit. Dazu gibt es eine große Portion Magie und eine böse Gegenspielerin. Durch das verschwundene Amulett wird es stellenweise sogar mystisch.

Mir hat gut gefallen, dass Nova im Laufe der Geschichte immer stärker und selbstbewusster wird und somit Avon fast auf Augenhöhe begegnet. Auch gegenüber Fitz wird sie viel mutiger. Als ihre Eltern sie gar nicht mehr beachtet haben, hat sie mir sehr leid getan.

Zum Glück hat Nova die allerbeste Freundin Fee, die man sich nur wünschen kann. Ihre verschrobene Art macht sie ziemlich interessant und man kann gar nicht anders als sie ins Herz  zu schließen. Ob nun mit Auspendeln oder Magie, Fee hat immer eine tolle Idee um Nova zu helfen.

Die Story an sich ist für Erwachsene etwas vorhersehbar bzw. zu schnell gelöst, doch als Avon endlich ins Spiel kommt, wird es deutlich spannender und legt an Tempo und Action zu. Das kann den etwas seichten Anfang gut ausgleichen.

Im Vergleich hat mir der erste Band etwas besser gefallen, doch Teil zwei ist definitiv eine gelungene Fortsetzung. Ich hoffe es gibt noch mehr Bücher von Nova und Avon. Ich würde sie jederzeit lesen.

Fazit:

Avons Rückkehr ist eine gelungene Fortsetzung. Diesmal geht es um ein verschwundenes Amulett, dass alle in Aufregung versetzt. Der Anfang plätschert etwas dahin, doch spätestens im Mittelteil, wenn Fee und Nova dem Geheimnis auf die Spur kommen, konnte mich die Geschichte mitreißen und überzeugen. Es ist mystisch, magisch und voller genialer Ideen. Ein absoluter Lesespaß, nicht nur für junge Mädchen. Von mir gibt es vier dicke Sterne. 




Ich danke dem Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar! 
Meine Meinung zum Buch wurde dadurch nicht beeinflusst.

Reihe:

 

  1. Mein böser, böser Zwilling
  2. Avons Rückkehr

Autorin:

Tanja Voosen wurde 1989 in Köln geboren und lebt heute in der Nähe der Eifel. Während ihres Abiturs begann sie sich zum ersten mal mit dem Schreiben von Geschichten zu befassen und kurze Zeit später auch zu publizieren. Wenn sie nicht gerade damit beschäftigt ist, den Weg nach Hogwarts zu suchen, weil die Realität so schlecht ohne echte Magie auskommt, steckt sie ihre Nase in gute Bücher und treibt sich in der Welt der Blogger herum. (Quelle: Verlag)

♛♛♛♛♛ 

Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In meinem Beitrag befindet sich (ohne kommerziellen Zweck zur reinen Information) eine Verlinkung zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Du kannst dort weitere Informationen zum Buch finden, wenn es Dich interessiert. 

Montag, 20. August 2018

Mein SUB kommt zu Wort #19 (August)

"Mein SuB kommt zu Wort" 
 
SUBBI wächst und wächst und wächst und darf daher auch wieder seine Meinung abgeben.

Wer mehr über die Aktion erfahren möchte, kann ja mal bei Anna vorbeischauen: Klick
 
🌟 

Lieber SUB,

  • Wie groß/dick bist du aktuell (Du darfst entscheiden, ob du nur Print oder eBook & Print zählst)
Andrea hat mich gerade mal gezählt und kommt auf 336 Bücher. Hm, letztens hat sie mich noch viel höher geschätzt, daher ist das wohl ein gutes Zeichen. Trotzdem soll ich wieder unter 300 kommen. Das wird wohl nur mit abspecken passieren, d.h. aussortieren *heul.

  • Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!
25446577Zwischen zwei FensternDas Fieber
   
Andrea sammelt weiterhin die Königskinder und das erklärt dann auch die drei Neuzugänge der Woche.
 
Auf Das Fieber freut sich sie am meisten. Da geht es um die Spanische Grippe und ihre Urgroßoma ist daran selbst gestorben. Vielleicht wird Andrea ist deshalb schnell lesen.
 
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  • Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?
Es freut mich zu berichten, dass Andrea weiterhin SUB Leichen liest. Zuletzt kam dabei Living the Dream unter den Hammer. Andrea hat es gut gefallen, viel besser als erwartet, auch wenn man nicht hinter allem einen Sinn suchen sollte. Es hat Andrea etwas gestört, dass es wie ein amerikanisches Jugendbuch sein sollte, aber in Deutschland spielte. Das passte manchmal einfach nicht zusammen (Namen, Schulform, High Society).
 
  • Lieber SuB, der Sommer hat seinen Zenit bereits überschritten und dennoch möchten wir ihn noch etwas festhalten, deswegen – zeig uns doch mal ein oder zwei Bücher, die in deinen Augen leichte Sommerlektüren für deine(n) Besitzer wären.
Oh eine tolle Frage. Andrea steht total auf Sommerbücher und daher fliegen hier bestimmt zwei herum (kram, such, stolper). 
Ich präsentiere: Taadaa!
 
1891020419082510  
 
Von Abby McDonald hat Andrea schon ein Sommerbuch gelesen und fand es damals richtig toll. Jetzt bekommt sie gerade auch Lust auf Summer of Love. Vielleicht nimmt sie es als Motivation es bald mal zu lesen. 
 
***
 
So Andrea schimpft. Die Mittagspause ist vorbei. Ich muss aufhören. Wir sehen uns.
Bis demnächst
Euer SUBBI
 
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