Montag, 31. März 2014

Rezension: Zwischen uns die halbe Welt (Teil 2) von Simone Elkeles

Titel: Zwischen uns die halbe Welt 
Autorin: Simone Elkeles
Übersetzerin: Eva Hierteis
Seitenanzahl: 352 Seiten
Preis: 8,99 Seiten
Veröffentlicht am 10.06.2013 bei cbt
www.cbt-jugendbuch.de

Inhaltsangabe und Meinung:


Die Geschichte spielt ein halbes Jahr nach Nur ein kleiner Sommerflirt. Diesmal ist der Schauplatz Chicago= Amys Heimatort.
Amy ist mittlerweile siebzehn und wohnt bei ihrem Vater Ron in der City. Ihre Mutter ist mit ihrem neuen Mann in die Vorstadt gezogen und ist schwanger. Amy weiß damit nicht so richtig umzugehen und die Probleme beginnen sich zu häufen. Ihre beste Freundin hat Liebeskummer, Amys Hund leistet sich im Hundepark einen "Unfall" und ihr neuer Nachbarn Nathan kommt ihr immer wieder mit blöden Sprüchen in die Quere. Außerdem möchte sie gerne eine Frau für ihren Vater finden, damit er nicht so alleine ist.
Ihr Nicht-Freund Avi ist in Israel beim Militärdienst und schreibt ihr lediglich Briefe. Amy beginnt sich immer häufiger zu fragen, ob es ihr reicht einen Nicht-Freund zu haben. Sollte sie lieber mit jemanden zusammensein der vor Ort ist? Zum Beispiel mit dem merkwürdigen Nathan?
Als sich die Ereignisse überschlagen, steht Avi plötzlich vor der Tür und Amy muss herausfinden, WAS sie will und vor allen Dingen WEN sie will. Dabei passieren ihr wieder lustige Geschichten. Auch wenn es diesmal weniger turbulent zu geht als im ersten Band ist diese Geschichte doch ein würdiger Nachfolger.
Amy hat sich weiter entwickelt, bleibt aber weiterhin eine Dramaqueen.

Alle anderen Charaktere, wie ihr Vater Ron oder auch Avi, Jessica und Nathan sind von der Autorin gut beschrieben. Teenanger handeln halt nicht immer richtig oder logisch und das wird ziemlich gut dargestellt.
Über Ron (der Avi immer wieder droht, falls er Amy zu nahe kommt) musste ich am meisten lachen.


Fazit:


Um das Buch zu mögen, muss man Amy mögen. Damit steht und fällt die Geschichte. Ich konnte sie gut leiden und bin daher ein Fan der Reihe, kann mir aber auch vorstellen, dass sie mit ihrer Art einigen Lesern auf die Nerven geht. Da es manchmal doch etwas klischeehaft zu geht (oder sind amerikanische Teenager wirklich immer so?), vergebe ich 4/5 Punkten. 
Das Buch ist auf jeden Fall lesenwert.



Reihenfolge:  

Nur ein kleiner Sommerflirt 
Zwischen uns die halbe Welt
Kann das auch für immer sein?

Freitag, 28. März 2014

Rezension: Nur ein kleiner Sommerflirt (Teil 1) von Simone Elkeles

Titel: Nur ein kleiner Sommerflirt
Autorin: Simone Elkeles
Übersetzerin: Eva Müller-Hierteis
Seitenanzahl: 288 Seiten
Preis: 8,99 EUR
Erschienen am 09.04.2013 im cbt Verlag

Meine Inhaltsangabe und Meinung:

Ähnlich wie bei Simon Beckett nach seinem Erfolg mit Chemie des Todes werden jetzt auch Simone Elkeles frühere Romane nach ihrem Erfolg Du oder das ganze Leben herausgebracht. Dabei wurde Nur ein kleiner Sommerflirt schon 2006 veröffentlicht. Von Back to Paradise und Leaving Paradise, die im letzten Jahr erschienen sind, war ich ziemlich enttäuscht, da mir die Story zu weit hergeholt vorkam.
Nur ein kleiner Sommerflirt dagegen hat mich sehr gut unterhalten.

Es geht um Amy, die gegen ihren Willen mit ihrem leiblichen Vater nach Israel zu dessen Familie fahren muss. Bisher hatte sie kaum Kontakt zu ihrem Vater und wusste von seiner Familie so gut wie gar nichts. Umgekehrt ging es der Familie genauso.
Amy versucht ihre Unsicherheit und Ängste zu überspielen und steht sich dabei selbst im Weg. Ganz langsam freundet sie sich mit ihrer Cousine und deren Freunden an. Dazu gehört auch Avi.
Der Autorin ist es gut gelungen das sechzehnjährige, pubertierende Mädchen darzustellen. Amy benimmt sich manchmal unmöglich und gerät immer wieder in die peinlichsten Momente, so dass man sich manchmal fremdschämt, aber auch wieder herzlichst lachen muss.
Meine Lieblingsszene ist die, wo Amy vor den Hunden wegläuft und in den Schafspferch springt. 
Diesmal gibt es keine abwechselnden Kapitel wo Amy und Avi die Geschichte aus ihrer Sicht erzählen, sondern Amy übernimmt das allein. So bleibt man lange über Avis tatsächlichen Gedanken und Gefühle im unklaren.
Als die beiden sich erstmal näher kennengelernt haben, geht alles ganz schnell. Doch kann die Liebe andauern, wenn Amy zurück nach Amerika geht und Avi drei Jahre zur Armee? 
Amys neue Freunde werden gut beschrieben und daher muss man sie als Leser einfach mögen. Zusammen unternehmen sie eine Reise durch Israel und so lernt man gleich etwas über das Land und die kulturellen Ansichten kennen. Die Landschaft wird gut dargestellt und so konnte ich mir alles bildlich vorstellen. Zum Schluss wird es sogar noch etwas politisch, als Amy mit Avi einen Palästinenser besucht und in Tel Aviv ein Bombenattentat verübt wird.

Fazit:

Die Geschichte ist nicht besonders tiefgründig, aber doch sehr unterhaltsam. Ich habe öfter schallend gelacht. Man erfährt sehr viel über das Leben in Israel und durch Amys Vorurteile gegenüber dem Land werden viele Fragen beantwortet.
Die Liebesgeschichte beginnt spät, aber ist sehr intensiv. Es geht mehr um den Konflikt zwischen Amy und ihrem Vater bzw. Amys Einstellung dazu. Das doch recht ernste Thema wird von der Autorin gut erzählt. Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht. Ich vergebe 4/5 Punkten.
 

Reihenfolge:  

Nur ein kleiner Sommerflirt 
Zwischen uns die halbe Welt
Kann das auch für immer sein?
 

Sonntag, 23. März 2014

Rezension: Zeitenzauber Teil 1- Die magische Gondel von Eva Völler

Titel: Zeitenzauber- Die magische Gondel
Autorin: Eva Völler
Seitenanzahl: 336 Seiten
Preis: ab 6,49 EUR (E-Book) bis 14,99 EUR
Erschienen am 19.08.2011 im Bastei Lübbe Verlag


Inhaltsangabe:

Die 17-jährige Anna verbringt ihre Sommerferien in Venedig. Bei einem Stadtbummel erweckt eine rote Gondel ihre Aufmerksamkeit. Seltsam. Sind in Venedig nicht alle Gondeln schwarz? Als Anna kurz darauf mit ihren Eltern eine historische Bootsparade besucht, wird sie im Gedränge ins Wasser gestoßen - und von einem unglaublich gut aussehenden jungen Mann in die rote Gondel gezogen. Bevor sie wieder auf den Bootssteg klettern kann, beginnt die Luft plötzlich zu flimmern und die Welt verschwimmt vor Annas Augen ...

Autorin:

Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem hat sie zuerst als Richterin und später als Rechtsanwältin ihre Brötchen verdient, bevor sie Juristerei und Robe schließlich endgültig an den Nagel hängte. "Vom Bücherschreiben kriegt man auf Dauer einfach bessere Laune als von Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht." Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.

Meine Meinung:

Nachdem jetzt alle Bände der Trilogie erschienen sind, konnte ich endlich mit dem ersten Teil : Die magische Gondel anfangen. Ich lese bei solchen Sachen gerne alle Bände an einem Stück und könnte es ansonsten nicht abwarten. 
Als großer Venedig Fan hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es handelt von der siebzehnjährigen Anna, die durch Zufall in die Vergangenheit katapultiert wird. Venedig im Jahr 1499. Ohne elektrisches Licht, Medikamente, fließendes Wasser und ohne Plan muss Anna lernen sich zurecht zu finden. Der Zeitreisende Sebastiano ist ihr zuerst keine große Hilfe. Er versteckt sie in einer Kräuterhandlung wo bereits ein anderes gestrandetes Mädchen ist und Anna bekommt mit, dass sie eine Aufgabe zu erfüllen hat. Ansonsten kann sie nie mehr zurück in ihre Zukunft. Natürlich ist nicht auf Anhieb klar, was das genau für eine Mission sein soll.
Anna gerät von einem Abenteuer in das nächste und weiß nicht so recht wem sie trauen kann. Als Sebastiano schwer verletzt wird, werden Annas Chancen nach Hause zu kommen immer geringer. 
Anna erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht. Das Buch lässt sich flüssig lesen und hält einige spannende Wendungen bereit. Anna ist eine sehr sympathische Hauptfigur mit einem tollen Humor.
Bei Sebastiano hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, da man ihn kaum näher kennenlernt. Die Liebesgeschichte zwischen Anna und ihm ging dann ziemlich schnell und wirkte in meinen Augen etwas zu gewollt. Ich hoffe, dass man in den anderen Bänden noch mehr über ihn und das Zeitreisen bzw. die Aufgaben erfährt.
Da ich Venedig bereits kenne, konnte ich mir das herumirren in den Gassen und die Fahrten in den Gondeln bildlich vorstellen. Die Autorin hat es geschafft mit wenigen Worten eine stimmungsvolle Kulisse zu zaubern, so das man als Leser mittendrin im Geschehen ist. Die Handlung ist gut durchdacht und am Ende bleiben keine Fragen offen.
Man erfährt viel über das Leben im Jahr 1499 und ich glaube der Autorin, dass es sich damals so abgespielt hat. 
 

Fazit:

Ein toller Auftakt für eine Trilogie. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, macht aber Lust auf mehr. Offen sind noch die Fragen: Wieso? Weshalb? Warum? Ich hoffe das sich noch einiges davon in den anderen Teilen aufklären lässt.
Ich vergebe 5/5 Punkten. Unbedingt Lesen.

Reihenfolge: 

Zeitenzauber- Die magische Gondel
Zeitenzauber- Die goldene Brücke
Zeitenzauber- Das verborgene Tor

 

Donnerstag, 20. März 2014

Rezension: Küssen kann schon mal passieren von Susanne Fülscher

Titel: Küssen kann schon mal passieren
Autorin: Susanne Fülscher
Seitenanzahl: 208 Seiten
Reihe: Nein
Genre: Jugendbuch 
Preis: 8,99 EUR (Taschenbuch)
Erschienen im Dezember 2011 im Carlsen Verlag
www.carlsen.de


Inhaltsangabe:

Lena ist nicht gerade begeistert, als Luca neu in ihre Klasse kommt. Er trägt Schnöselklamotten und weiß ständig alles besser. Ein Typ zum Abgewöhnen! Doch mit der Zeit entwickelt er sich ganz passabel - aber ist das ein Grund, sich gleich an Lenas beste Freundin ranzumachen?! Da kann Lena sich ja getrost Lucas besten Freund schnappen und das Viererkleeblatt voll machen. Aber damit ist die Geschichte noch lange nicht zu Ende, denn das Liebeskarussell kommt gerade erst richtig in Fahrt ...


Meine Meinung:

Ich lese zwischendurch immer wieder gerne Jugendbücher, weil man da meistens nicht weiter nachdenken muss und die Geschichten oft gut sind.
Küssen kann schon mal passieren hat mir allerdings gar nicht gefallen. Hier hat in meinen Augen nichts zusammen gepasst. Lena ist vierzehn und verhält sich auch so. Ziemlich pubertär pöbelt sie die ersten zwei Drittel des Buches jeden an. Sie ist dauerhaft schlechtgelaunt, findet alles doof und weiß nicht mal warum. Ich musste wirklich aufpassen, dass sie mir nicht die Laune verdirbt. So weit so gut. 
Luca als Gegenpart ist meistens gut gelaunt und lässt sich von Lena nicht abschrecken. Er schafft es das die beiden Freunde werden. Doch Lena glaubt nicht an die große Liebe bzw. Liebe überhaupt. Sie bandelt dann etwas lieblos mit Lucas Freund an, worauf dieser dann was mit ihrer besten Freundin Jade anfängt.
Alles plätschert so dahin bis die beiden natürlich merken, dass sie zusammengehören. Wobei Lena wirklich lange braucht um es zu kapieren. Das fande ich schon etwas unrealistisch.
Doch was mich am meisten gestört hat, war die sprachliche Umsetzung. Lena erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht, aber es kam mir vor, als würde das nicht eine Vierzehnjährige schreiben, sondern eine Vierzigjährige. In meinen Augen sollte es total cool und jugendlich rüberkommen, hat aber nicht geklappt. Teilweise war die Aussprache richtig derbe: Lackaffe, Minifurz, Arschlochvater etc. Damit konnte ich noch leben. Aber die Metaphern die ständig benutzt wurden, haben mich wirklich verwundert. z.B. Das interessierte mich so wenig, wie die Schaftsköttel auf dem Deich. Es wirkte oft so unecht.
Jade als beste Freundin war mir auch suspekt. Einerseits war sie eine Umweltaktivistin. Vegetarier durch und durch und dann wieder ein männermordener Vamp, der ein Glas Sekt trinkt, wenn sie sich über Lena ärgert. Als Vierzehnjährige? Fande ich nicht so passend, aber vielleicht sind die Vierzehnjährigen ja heute so!


Fazit:

Durch Lenas ablehnende Haltung kam für mich leider keine romantische Stimmung auf. Damit hat es als Liebesroman versagt.
Trotz allem lässt sich das Buch flüssig lesen. Natürlich weiß man sofort wie die Geschichte ausgeht und doch schaffte es die Autorin mich ein paarmal zu überraschen. Besonders die Reise nach Venedig war schön. Damit vergebe ich 2/5 Punkten. Für Jugendliche ok, als Erwachsene eher Finger weg.

Autorin:

Susanne Fülscher widmete sich nach ihrem Germanistik- und Romanistikstudium sehr schnell dem Schreiben. Bisher sind von ihr um die 40 Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene erschienen, die mehrfach ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt wurden. Susanne Fülscher lebt als freie Schriftstellerin und Drehbuchautorin in Berlin.

Mittwoch, 19. März 2014

Rezension: Das Rosie-Projekt von Graeme Simsion

Titel: Das Rosie-Projekt
Autor: Graeme Simsion
Übersetzerin: Annette Hahn
Seitenanzahl: 352
Preis: 18,99 EUR
Veröffentlicht am 20.12.2013 im Fischer/Krüger Verlag www.fischerverlage.de



Inhaltsangabe:  

Gestatten? Don Tillman sucht die Frau fürs Leben. Don Tillman ist hochintelligent, sportlich, erfolgreich und er will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau-Projekt: mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau hinden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist.
Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Offensichtlich ungeeignet. Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik. 
 

Autor:

Kann ein international erfolgreicher IT-Berater einen großen Roman schreiben? Der Australier Graeme Simsion hat es bewiesen. Die ganze Welt ist in sein Buch verliebt. Das Rosie-Projekt wurde in 40 Länder verkauft.
Graeme Simsion ist verheiratet und hat zwei Kinder. Mit seiner Familie lebt er in Melbourne. 
 

Meine Meinung:

Den Hype um das Buch konnte ich nicht sofort teilen. Es hat ca. 130 Seiten gebraucht bis ich mich eingelesen hatte. Davor habe ich stark mit mir gekämpft aufzugeben. Doch ich bin froh, dass ich durchgehalten habe. 
Es kam mir vor wie das Tagebuch des Sheldon Cooper aus der Fernsehserie The Big Bang Theorie
Don Tillmann hat ebenfalls das Asperger Syndrom. Aufgrund dessen ist es ihm nicht möglich Ironie, Sarkasmus oder Emotionen zu erkennen und zu deuten. Das führt gerade im zwischenmenschlichen Bereich zu Komplikationen. Der Witz des Buches zeichnet sich dadurch aus, dass Don die Geschichte aus seiner Sicht erzählt und man so einen Einblick in seine irren bzw. komplexen Gedanken erhält. Die teilweise langen, geschwollenen Sätze haben mich zu Beginn eher ermüdet als belustigt. Gerade weil Don seine wissenschaftlichen Kenntnisse nutzt um die einfachen 'normalen' Alltagsdinge zu beschreiben oder zu erklären.
Durch seine Schwächen in der sozialen Interaktion wirkte er auf mich oft ziemlich dümmlich, auch wenn es ganz putzig ist, wie er sich durch das Kennenlernen mit Rosie verändert. Er hält sie fälschlicherweise zuerst für eine potenzielle Heiratskandidatin, wohin gegen sie ihren leiblichen Vater sucht. Platt gesagt: Don rafft es einfach nicht. Er lebt in seiner Welt mit einem Standardmahlzeitenmodell, den gleichen Klamotten und alles Haarklein auf die Minute getaktet.
Durch das Vaterprojekt wird Don immer mehr gezwungen aus seiner durchgeplanten Welt auszusteigen. Er versteht die Welt nicht mehr, weil er sich zu Rosie hingezogen fühlt. Doch auch das Thema Liebe und Sex wird von ihm nur wissenschaftlich gesehen und bewertet.
Es ist lustig was er und Rosie alles anstellen um an die DNA der ganzen potenziellen Väter zu kommen. Sie arbeiten 'undercover' als Cocktailmixer und reisen zusammen nach New York.
Dabei kommen sie sich natürlich näher.
Am Ende gab es dann sogar noch einen kleinen Aha-Effekt, wer denn nun Rosies Vater ist. Das war jedoch nur Nebensache.
Die Entwicklung von Don hat mich dann doch noch überzeugt und ich habe das Buch mit einem Lächeln zu Ende gelesen.
 

Fazit:

Es ist mal etwas anderes. Wem der Erzählstil des Buches gefällt (und/oder Fan von Sheldon Cooper ist) und keine zu tiefgründige Story erwartet, kann das Buch lesen. Es passiert nichts wirklich aufregendes, aber Dons Entwicklung vom Supernerd zum Ehemann sind interessant. Ich vergebe 4/5 Punkten.

Sonntag, 16. März 2014

Samstag, 15. März 2014

Rezension: Wir beide, irgendwann von Jay Asher und Carolyn Mackler

Titel: Wir beide, irgendwann
Autoren: Jay Asher und Carolyn Mackler
Übersetzer: Knut Krüger
Seitenanzahl: 400
Preis: 17,99 EUR
Erschienen am 27.08.2012 im cbt Verlag (Jugendbuchverlag in der Verlagsgruppe Random House) 


Inhaltsangabe:

Es ist Mai 1996 und die sechszehnjährige Emma bekommt ihren ersten Computer geschenkt. Mithilfe ihres besten Freunds Josh loggt sie sich ein und gelangt zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite- 15 Jahre später! Geschockt stellt sie fest, dass sie mit 31 Jahren arbeitslos und unglücklich verheiratet sein wird. Josh hingegen, alles andere als ein Frauenheld (der erst kürzlich von Emma einen Korb bekommen hat), wird das hübscheste Mädchen der ganzen Schule heiraten und zudem einen Traumjob ergattern.
Emma ist jedoch nicht gewillt, sehenden Auges in ihr Unglück zu laufen. Um das Zusammentreffen mit dem Jungen zu verhindern, der sie später unglücklich machen wird, beginnt sie, bewusste Änderungen in der Gegenwart herbeizuführen. Doch der Versuch, in ihr Schicksal einzugreifen und dadurch ihr künftiges Facebook-Profil zu verändern, setzt eine fatale Kettenreaktion in Gang.... 


Autoren:

Jay Asher ist der Autor des weltweiten Bestsellers Tote Mädchen lügen nicht, der in über 30 Ländern verkauft und u.a. für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde.
Carolyn Mackler wurde 1973 in New York City geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und ihrem Sohn lebt. Sie schreibt Kurzgeschichten, Essays und Jugendbücher, für die sie in Amerika mehrfach ausgezeichnet wurde.

Wir beide, irgendwann ist der erste Roman, den die beiden gemeinsam verfasst haben.


Meine Meinung:

Das Buch ist aufgrund des Themas auf jeden Fall lesenswert. Ein Satz ist mir immer noch im Gedächtnis geblieben. "Warum sollte denn irgendjemand im Internet solche Dinge über sich selbst schreiben? Und das stimmt. Josh und Emma sehen ihre Facebook Profile in 15 Jahren und können anhand dieser Informationen ihr zukünftiges Leben ablesen. Natürlich interpretieren die beiden viele Dinge in die Infos hinein, aber trotz allem sollte es einen erschrecken, wie viel man bei Facebook über sich Preis gibt und wieviele Infos 'fremde' Personen dadurch über einen selbst bekommen.

Die Geschichte zeigt eine Woche von Josh und Emma. Die beiden erzählen abwechselnd aus ihrer Sicht. Sie sind seit Kindertagen die besten Freunde, doch seit Josh mehr für Emma empfindet, ist die Freundschaft der beiden sehr angespannt. Durch Zufall stoßen sie im Internet auf Emmas Facebookseite und merken bald, dass dieses die Zukunft ist und sich durch kleine Veränderungen in der Gegenwart verändern lässt. Das ist sehr spannend gemacht. Man möchte immer wissen, wie sich die Dinge auswirken.Die Inhaltsangabe klingt jedoch dramatischer als es ist.
In meinen Augen setzt sich keine "fatale Kettenreaktion" in Gang, aber es sind unerwartete Wendungen vorhanden. Das ermutigt zum weiterlesen.
Josh fand ich sehr sympathisch, Emma war mir etwas suspekt. Sie ist ziemlich egoistisch und setzt ihre Wünsche ohne Rücksicht auf Verluste um. Ihr Umgang mit Jungs lässt sie sehr oberflächlich erscheinen.
Für mich hätten die einzelnen Kapitel länger sein können. So wechselte die Sicht von Josh/Emma manchmal alle drei Seiten und das war irgendwann etwas verwirrend. Schade war auch, dass manche Dinge nicht aufgeklärt wurden (z.B. Kellans Zukunft). Mir hätte ein Epilog gefallen, um zu zeigen, wie die Zukunft dann tatsächlich aussah.
Ohne das man zu viel verrät, ist klar wohin die Liebesgeschichte in dem Buch führt. 
 
Fazit:
Das Thema bringt einen dazu, darüber nachzudenken mehr im JETZT und HEUTE zu leben und vor allen Dingen im realen Leben und weniger in der virtuellen Welt. Die Liebesgeschichte kam für mich an zweiter Stelle und war jetzt nichts besonderes. Im letzten Drittel empfand ich es sogar etwas langweilig bzw. Emma sehr anstrengend.
Trotz allem empfehle ich das Buch auf jeden Fall weiter und vergebe 4/5 Punkten!
 

Dienstag, 11. März 2014

Die Carlsen Challenge kann beginnen! :-)

Wahrscheinlich bin ich sowieso eine der letzten weiblichen Leser, die die BISS Bücher noch nicht gelesen hat. Die Carlsen Triathlon Challenge ist endlich mal ein guter Anreiz damit anzufangen.

Rezension: Mein Sommer nebenan von Huntley Fitzpatrick

Titel: Mein Sommer nebenan
Autorin: Huntley Fitzpatrick
Übersetzerin: Anja Galic
Seitenanzahl: 512
Preis: 16,99 EUR
Veröffenlicht am 06.04.2013 im cbj Verlag
www.cbj-verlag.de   


Inhaltsangabe:

Samantha Reed liebt die Garretts heiß und innig- doch nur aus der Ferne. Die 10-köpfige Nachbarsfamilie ist tabu, denn die Garretts sind all das, was Samanthas Mutter ablehnt: bunt, laut, chaotisch, lebensfroh. Aber eines schönnen Sommerabend erklimmt der 17-jährige Jase Garrett Samanthas Dachvorsprung und stellt ihr Leben auf den Kopf. Sie verliebt sich mit Haut und Haaren und wird von den Garretts mit offenen Armen aufgenommen. Eine Zeit lang gelingt es Samantha ihr neues Leben vor der Mutter geheim zu halten, doch dann schlägt das Schicksal zu...



Autorin:

Huntley Fitzpatrick wuchs in einem kleinen Küstenort in Conneticut auf, der die Vorlage für Stony Bay in "Mein Sommer nebenan" lieferte. Schon als Kind wollte sie Schriftstellerin werden. nach dem Universitätsabschluss arbeite Huntley Fitzpatrick in verschiedenen Berufen, unter anderem in einem akademischen Fachverlag und als Lektorin bei Harlequin. Heute lebt die sechsfache Mutter in Massachusetts und widmet ihre gesamte Zeit dem Schreiben.


Meine Meinung:

"Wow". Ich bin restlos begeistert von diesem Buch. Endlich mal wieder eine Geschichte, nach der man traurig ist, dass sie vorbei ist. Ich hätte gerne noch so viel mehr über die Garretts erfahren und natürlich über Samantha und Jase.

Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?
Durch Empfehlungen bei Amazon :-).

Weshalb sollte man das Buch lesen?
Es ist eine schöne Liebesgeschichte mit durchgängig symphatischen Charakteren. Samantha ist ein Mädchen aus "gutem Hause", die auf mich zu Beginn einen pflichtbewussten, aber auch einsamen Eindruck gemacht hat.
Samanthas Mutter ist Politikerin, die sich gerade im Wahlkampf befindet. Ihr neuer Freund und Mitarbeiter Clay bringt einige Verwirrungen in Samanthas Leben und sie weiß nicht so richtig damit umzugehen. 
In dem Trouble lernt sie Jase näher kennen, der neben ihr wohnt und den sie bis dahin immer nur aus der Ferne beobachtet hat. Jase ist viel zu gut für diese Welt. Er hat immer Verständnis, stets eine Lösung für alle Probleme und ist trotzdem ein glaubhafter Gegenpart.
Die beiden verlieben sich in einander und sind sofort ein Herz und eine Seele. 
Dann spielen noch Samanthas beste Freundin Nan und ihr Zwillingsbruder Tim eine große Rolle. Tim hat ein ziemliches Drogenproblem und Samantha und Jase versuchen ihn wieder in die richtige Bahn zu lenken.
Außerdem dürfen wir am Familienleben der Garretts teilnehmen. Die zehnköpfige Familie bietet einige lustige Szenen.

Durch Jase und sein völlig anderes Leben, lernt Samantha eine andere Sicht auf die Dinge und ihre familiäre Situation kennen. 
Als dann ein schrecklicher Unfall passiert, muss das Mädchen sich entscheiden. Wie soll sie mit der Wahrheit umgehen? Wen kann sie dafür "opfern"? 
Wir bekommen durch Clay einen guten Eindruck von den 'Machenschaften' der Politiker und das fand ich sehr interessant.

Schön ist auch die Entwicklung von Tim und seine Rolle in der ganzen Geschichte.

Für mich ist der einzige Nachteil an dem Buch, dass es so schnell vorbei war und das die Geschichte mit Nan nicht weiter aufgeklärt wurde. 


Fazit:  

Das Buch bietet so viel mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde und lässt sich flüssig lesen. Es ist eine schöne Liebesgeschichte mit interessanten Wendungen und tollen Hauptfiguren. Ich würde es jederzeit weiterempfehlen. 
Von mir gibt es daher die volle Puntzahl 5/5 Punkte!

Freitag, 7. März 2014

Rezension: Schmetterlinge im Gepäck von Stephanie Perkins

Titel: Schmetterlinge im Gepäck
Autorin: Stephanie Perkins
Übersetzerin: Stefanie Mierswa
Seitenanzahl: 416
Preis: 8,99 EUR
Veröffentlicht am 13.01.2014 im cbj Verlag
www.cbj-verlag.de

Inhaltsangabe:

Lolas Leben ist nicht nur außergewöhnlich, sondern auch ziemlich toll: Sie lebt mit ihren zwei Vätern in San Francisco, zieht jeden Tag ein anderes ausgeflipptes Outfit an und hat einen coolen Rockmusiker als Freund! Doch als auf einmal ihre ehemaligen Nachbarn nach zwei Jahren Abwesenheit wieder in das Haus nebenan ziehen, steht ihre Welt Kopf. Denn nicht nur hat Calliope ihr damals die Freundschaft gekündigt, sondern vor allem ist deren Zwillingsbruder Cricket der Junge, der Lola vor zwei Jahren das Herz gebrochen hat...
 

Autorin:

Stephanie Perkins, geboren in North Carolina, ist in Arizona aufgewachsen und hat in San Francisco und Atlanta studiert. Sie hat schon immer mit Büchern gearbeitet - erst als Buchhändlerin, dann als Bibliothekarin und jetzt als Autorin. Sie liebt spannende Abenteuer, Mocca Latte, Märchen, laute Musik, Nachmittagsschläfchen und Küssen.
 

Meine Meinung:

Wie bin ich auf das Buch aufmerksam geworden? 
Ich habe bereits das Erstlingswerk der Autorin "Herzklopfen auf Französisch" gelesen und es regelrecht verschlungen. Daher habe ich mich sehr auf das zweite Buch gefreut. Die Inhaltsangabe von "Schmetterlinge im Gepäck" klang ebenfalls sehr interessant.

Gründe, warum das Buch in meinen Augen nur mittelmäßig ist!
Im nachhinein muss ich sagen, dass mich das Buch nicht überzeugt hat. Erst habe ich überlegt, ob ich in letzter Zeit vielleicht "zu viele" solcher Bücher gelesen habe und es mich daher gelangweilt hat. Aber nein. Denn ich habe die Geschichte als langatmig empfunden. 100 Seiten weniger hätten nicht geschadet, da im Mittelteil viel zu wenig passiert. Am Ende nimmt die Entwicklung wieder Fahrt auf, aber da weiß man ja schon irgendwie wie es zu Ende geht und es passiert wirklich nichts überraschendes mehr.
Die "Gründe" warum Lola so enttäuscht vom damaligen Cricket ist, waren für mich einfach nur lahm. Da hätte man mehr daraus machen können. Genauso wie aus der Geschichte mit den schwulen Vätern oder der drogensüchtigen Mutter. Da war Potenzial und es wurde einfach zu wenig genutzt. 

Durch die ständigen Wiederholungen (z.B. der Ärger mit den Vätern wegen Freund Max), kam für mich keine romantische Stimmung auf. 
Ich bin mit der Hauptfigur Lola einfach nicht warm geworden und habe sie nur noch als anstrengend empfunden.
Auch ihre Gründe für oder gegen Max bzw. Cricket hätte ich mir deutlicher und intensiver gewünscht.

Warum sollte man das Buch trotzdem lesen?
Erstens: Wer San Francisco -so wie ich- mag, wird sich über den "Schauplatz" des Buches freuen. 
Zweitens: Wer zudem auf verrückte Klamotten steht und sich nicht daran stört, wenn alle fünf bis zehn Seiten erklärt wird, wer was gerade trägt, dann kann man das Buch in die engere Wahl nehmen.
Drittens: Für mich steht und fällt ein Buch mit der Sympathie der Hauptfiguren. Das Lola und ich uns nicht mochten, heißt ja nicht, das andere sie nicht besser leiden können :-).


Fazit:

Das Buch ist eine durchschnittliche Liebesgeschichte mit außergewöhnlichen Hauptfiguren, die etwas "blass" bleiben. 
Von mir gibt es 3/5 Punkten für die tolle Idee mit den verrückten Kostümen von Lola, das Wiedersehen mit Anna und St.Clair (aus Herzklopfen auf Französisch) und für den flüssigen Schreibstil. Es ist eine leichte Lektüre mit normalen Teenagerproblemen.
Ansonsten kann man das Buch lesen, muss man aber nicht. Es gibt schönere Geschichten von Sarah Dessen oder Simone Elkeles etc.

Mittwoch, 5. März 2014

Rezension : Punktlandung in Sachen Liebe von Jennifer E. Smith

Titel: Punktlandung in Sachen Liebe
Autorin: Jennifer E. Smith
Übersetzer: Ingo Herzke
Seitenanzahl: 224
Preis: 6,99 EUR
Veröffentlicht im Carlsen Verlag im Juni 2013 www.carlsen.de

Die Hardcoverausgabe ist unter dem Titel: 
Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick erschienen.


Inhaltsangabe: 

Hadley graut schon seit Monaten vor diesem Tag: Sie muss bei der Hochzeit ihres Vaters Brautjungfer sein - dabei hat sie seine Verlobte noch nicht einmal kennengelernt. Zu allem Überfluss verpasst sie auch noch ihren Flug und sitzt für ein paar Stunden auf dem überfüllten New Yorker Flughafen fest. Doch dann trifft sie Oliver, den Jungen mit dem verwuschelten Haar und dem Puderzucker auf dem Hemd, der wie sie nach London fliegt. Hadley bleibt genau eine Fluglänge Zeit, um sein Herz zu gewinnen.

Autorin: 

Jennifer E. Smith wuchs in der Nähe von Chicago auf und studierte an der Colgate University. Sie hat bisher fünf Jugendbücher veröffentlicht, die in über 20 Sprachen übersetzt wurden. Heute lebt und arbeitet sie in New York City.


Meine Meinung:

Die Geschichte erzählt einen Tag im Leben der siebzehnjährigen Hadley. Wie sie ihren Flug verpasst um im nächsten Flugzeug Oliver kennenzulernen. Beide Teenager haben ihre Probleme und können sich durch die Gespräche ablenken und gegenseitig helfen. Es ist ein ruhiges Annähern. Hadley hat Angst davor, ihren Vater nach so langer Zeit wieder zu treffen. Sie weiß nicht, wo sie mit ihm steht und möchte ihrer Mutter nicht in den Rücken fallen, die von ihm quasi über Nacht verlassen wurde. Lange erfährt man nicht was Olivers Ziel der Reise ist. (Um die Spannung zu erhalten, gehe ich daher nicht näher darauf ein).
Mir persönlich hat die Stimmung sehr gut gefallen, die die Autorin geschaffen hat. Hadleys Verzweiflung und ihre Gefühle schwingen in jedem Satz mit. Als Leser kann man sich gut in das Mädchen hineinversetzen, auch wenn die Geschichte aus Sicht einer dritten Person erzählt wird.
Die Entwicklung ist realistisch und nicht überzogen. Es ist glaubhaft, dass es sich genauso abgespielt haben könnte. Als Leser fiebert man mit, ob die beiden sich wieder treffen und wie die Hochzeit von Hadleys Vater verlaufen wird.
Die 222 Seiten sind schnell gelesen.

Fazit:

Ich habe das Buch zum zweiten Mal für die Carlsen-Triathlon-Challenge gelesen und war erneut gebannt von der schönen Geschichte.
Mir hat wieder positiv gefallen, dass es mal eine ganz andere Liebesgeschichte ist. Nicht die typische 0815 Story, wo Junge und Mädchen erst zusammenkommen, dann etwas tragisches passiert und am Ende doch das Happy End eingeläutet wird. Bei dieser Geschichte ist die Reise das Ziel.

Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung mit 5/5 Punkten.

Obwohl die Protagonisten erst siebzehn Jahre alt sind, ist das Buch nicht nur für Jugendliche zu empfehlen. Jeder der ruhige Liebesgeschichten mag, ist hier richtig.

Das Buch ist vorher unter dem Titel "Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick" erschienen.
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