Montag, 16. März 2015

Rezension: Rockstars bleiben nicht zum Frühstück von Teresa Sporrer

Titel: Rockstars bleiben nicht zum Frühstück
Autorin: Teresa Sporrer
Seitenanzahl: 359 Seiten
Genre: Jugendbuch (ab 14 Jahren)
Reihe: Teil 6 von 8
Preis: 3,99 EUR
Verlag: Impress
Erschienen am 05.03.2015
www.carlsen.de 

Klappentext:

Nur ein Job – denkt sich die britische Musikjournalistin Kristin, als sie die Rockband Empathica interviewen soll. Nur ein Macho – als sie dabei dem Drummer Jack begegnet, ein Mann, dem sie trotz seines unverschämt guten Aussehens nie wieder über den Weg laufen will. Doch als die Band Monate später einen Gitarristen sucht und ihren Bruder aufnimmt, steht sie auf einmal genau dort, wo sie niemals sein wollte. In Jacks Nähe. Und leider ist Jack genau diese Art von Mann, die man einfach nicht vergessen, geschweige denn ignorieren kann…

Meine Meinung:


Erneut durfte ich im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks das neue Rockstar-Buch von Teresa Sporrer lesen. Mittlerweile ist es der sechste Teil und auch wenn ich denke, es müsste doch irgendwann mal langweilig werden, dann stimmt das einfach nicht. Denn die Erzählweise der Autorin ist sehr unterhaltsam.

Diesmal spielt die Geschichte wieder in Amerika und berichtet von einem weiteren Mitglied der Band Empathica. Die Grundstory ist natürlich nicht neu.
Es geht um den Drummer Jack, einen kauzigen, verschlossenen jungen Mann mit ganz vielen Geheimnissen.
Als Gegenpart haben wir die 21-jährige flippige Kristin, die zusammen mit ihrem Zwillingsbruder Christian von England nach Amerika ausgewandert ist.
Als die Band einen neuen Gitarristen sucht, kommt Christian durch Umwege an den Job. Kristin, die gerade ihren Job als Musikjournalistin verloren hat, bleibt nichts anderes übrig, als mit ihrem Bruder zu der Band ins Hotel zu ziehen, die dort ein eigenes Stockwerk bewohnt.

Kristin fürchtet sich zu Beginn vor Jack, denn der ist zu allen Menschen ziemlich schroff und abweisend, besonders zu Journalisten.
Aber Kristin, die Videospiele zockt wie ein Mann, und immer das Postitive in allem sieht, schafft es trotzdem seine harte Schale etwas zu öffnen. Und dabei kommen unangenehme Wahrheiten aus der Vergangenheit ans Licht.

Zum ersten Mal wird die Geschichte abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Jack und Kristin erzählt. Das hat mir  gut gefallen, denn so hat man einfach einen viel besseren Einblick in die Gedanken der beiden und kann sich besser in sie hineinversetzen. 
Der Schreibstil ist sehr umgangssprachlich und man sollte  nichts gegen Flüche haben, wenn man diese Reihe liest.

Kristin hat mir mit ihrer aufgekratzten Art sehr gut gefallen. Insgesamt ist sie viel freundlicher und nicht so schimpfwütig wie die anderen Mädels aus den Vorgänger-Büchern.
Jack ist sehr geheimnisvoll und ich muss zugeben, dass ich seine Reaktionen bis zum Ende nicht immer nachvollziehen konnte. Er wirkt total zerrissen und weiß einfach nicht was er tun soll. Dauernd stößt er Kristin weg und seine Laune ist wie eine Fahne im Wind. Eben möchte er Kristin noch für sich gewinnen und im nächsten Moment ist er wieder gemein zu ihr. Das war mir im Mittelteil etwas zu viel hin- und her bzw. ging mir etwas zu schnell.

Die weitere Entwicklung der Story ist dann aber wirklich gelungen. Es hat Spaß gemacht Jack auf den Spuren seiner Vergangenheit zu begleiten und auch der Besuch in England hat mir gut gefallen.

Als neuen Charakter wurde die Schauspielerin Cadence vorgestellt, die in dem nächsten Band die Hauptrolle spielen wird. Darauf kann man sich freuen, denn sie hat eine tolle Art jedem einen Spitznamen zu verpassen.

Auch Ellen und Brandon aus Teil 5 sind wieder mit von der Partie. Einige der Szenen kannte man schon aus dem letzten Band, aber diesmal hat man sie aus einer anderen Perspektive erlebt. Das war interessant.

Auch wenn die Geschichte nicht immer mit überraschenden Wendungen punkten konnte, so ist es doch die Liebe zu den außergewöhnlichen Charakteren, die mich immer wieder zu der Reihe greifen lässt. Die Unterhaltungen der Personen haben einfach einen eigenen Charme und das macht den Unterschied zu anderen Büchern dieser Art aus. Ich werde daher auf jeden Fall auch die nächsten beiden Bände lesen. 


Fazit:


Eine Liebesgeschichte zwischen einem Rockstar mit einer tragischen Vergangenheit und einer sympathischen Journalistin, die ihm den Lebensmut und den Glaube an die Liebe zurückgibt. Im Mittelteil wechselten mir die Gefühle etwas zu schnell, aber ansonsten ist es wieder ein tolles Buch geworden. Für alle Fans der Reihe auf jeden Fall zu empfehlen. Von mir gibt es vier dicke Sterne.

Ich danke der Autorin, Lovelybooks und dem Impress Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Reihe:

Verliebe dich nie in einen Rockstar             
Ein Rockstar kommt selten allein
Rockstar weiblich sucht
Der Rockstar in meinem Bett

Autorin:

Teresa Sporrer wurde 1994 in der kleinen österreichischen Stadt Braunau am Inn geboren. Da ihr Heimatdorf fast nur aus Feldern und Bäumen besteht, zieht es die Autorin seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr regelmäßig auf verschiedene Rockkonzerte und Festivals. Neben ihrer Liebe zur Musik hegt sie noch eine große Leidenschaft für Bücher und kümmert sich regelmäßig um ihren eigenen Bücherblog. Momentan bereitet sich die Autorin auf ihr Lehramtsstudium vor und arbeitet an neuen Geschichten, die sehr wahrscheinlich wieder von Rockstars handeln werden.

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