Montag, 30. März 2015

Rezension: Morgentau- Die Auserwählte der Jahreszeiten von Jennifer Wolf

Titel: Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten
Autorin: Jennifer Wolf
Seitenanzahl: 255 Seiten
Genre: Fantasy
Reihe: Teil 1 von ?
Preis: 3,99 EUR
Verlag: Impress
Erschienen am 06.03.2014
www.carlsen.de 

Klappentext:

Die Erde liegt unter einer dicken Schneedecke, Eis und Kälte herrschen überall. Nur noch ein kleiner Landfleck ist bewohnbar, wo die Erdgöttin Gaia die letzten ahnungslosen Menschen angesiedelt hat. Hier lebt auch Maya Jasmine Morgentau, eine der göttlichen Hüterinnen. Alle hundert Jahre wird unter ihnen eine Auserwählte dazu bestimmt, das Gleichgewicht der Natur aufrechtzuerhalten. Sie darf die vier besonderen Söhne der Gaia kennenlernen, den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter. Für einen muss sie sich entscheiden und sich ein Jahrhundert an ihn binden. Doch jeder der Söhne hat seine Stärken und Schwächen. Sollte Maya die Auserwählte werden, für wen würde sie ihr Leben hergeben?

Meine Meinung:

Der Klappentext klingt in meinen Augen nach einer neuen Idee und daher musste ich die Geschichte unbedingt lesen.

Das Buch spielt in der Zukunft. Nach einer Umweltkatastrophe hat sich die Göttin Gaia der Erde und der Menschen angenommen. Zur Einhaltung der Naturgesetze gibt es die göttlichen Hüterinnen.
Maya ist eine von ihnen. Sie wurde dazu erzogen eines Tages als Auserwählte für Gaia und ihre Söhne zur Verfügung zu stehen. 
Alle 100 Jahre darf sich eine neue Auserwählte für eine der vier Jahreszeiten entscheiden und seine Frau werden. 
Der Frühling bringt Blumen, der Sommer den Klee. Der Herbst bringt die Trauben, der Winter den Schnee. (Position 274) 
Die vier Jahreszeiten werden dabei in Form von vier jungen Männern dargestellt. Die erste Hälfte der Geschichte erzählt die Kennlernphase von Maya und Gaias Söhnen.
Jede Jahreszeit hat einen speziellen Charakter und ist damit für den Leser gut zu unterscheiden.

Die Geschichte beginnt ohne große Einleitung und bleibt ziemlich oberflächlich. Als Leser erfährt man kaum etwas über die Hintergründe was es genau mit Gaia und den Hüterinnen auf sich hat. 
Leider werden auch später nur wenige Fragen schlüssig beantwortet z.B. welche Aufgaben die Jahreszeiten genau haben oder was es mit den Tiergeistern auf sich hat.

Die Kennlernphase läuft ohne große Vorkommnisse ab und man glaubt zu wissen für wen Maya sich entscheidet und wie die Geschichte ausgeht. 
Doch damit führt die Autorin den Leser aufs Glatteis, denn es ist nicht so vorhersehbar wie man auf den ersten Blick glaubt.
Das Ende ist wirklich genial gemacht.

Maya hat mir sehr gut gefallen. Sie tritt ihrem Schicksal mutig entgegen und versucht auf ihre Gefühle und ihr Herz zu hören. 
Viele der Szenen sind sehr emotional beschrieben und konnten mich damit fesseln.  

Der Schreibstil ist insgesamt flüssig und sehr angenehm zu lesen. Leider galoppiert mir die Autorin zu oft durch wichtige Szenen, die dann mal eben schnell abgehandelt werden. Insgesamt hätte ich mir einfach mehr Tiefe und Hintergrundinfos für das gesamte Buch gewünscht.

Trotzdem hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Es ist einfach eine süße und zauberhafte Geschichte, die mich von der ersten Seite an fesseln konnte.

Im Herbst 2015 wird es einen zweiten Teil geben und ich bin gespannt wie die Autorin diesen Plan umsetzt.

Fazit:

Eine süße und zauberhafte Geschichte, die mich von der ersten Seite an fesseln konnte. Die Idee des Buches ist wirklich toll, leider hapert es an manchen Stellen an der Umsetzung. Ich hätte mir insgesamt mehr Tiefe und Hintergrundinfos gewünscht. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und ich bin auf den zweiten Teil gespannt. Dafür gibt es vier knappe Sterne.

Weitere Bücher:

Autorin:

Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln. Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre Großmutter, die die Liebe zu Büchern in ihr weckte. Aus Platzmangel wurden nämlich alle Bücher in ihrem Kinderzimmer aufbewahrt und so war es unvermeidbar, dass sie irgendwann mal in eins hineinschaute. Als Jugendliche ärgerte sie sich immer häufiger über den Inhalt einiger Bücher, was mit der Zeit zu dem Entschluss führte, einfach eigene Geschichten zu schreiben.(Quelle: Amazon)

 

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