Donnerstag, 25. Dezember 2014

Rezension: Wilder Wacholder von Susanne Schomann

Titel: Wilder Wacholder
Autorin: Susanne Schomann
Seitenanzahl: 320 Seiten
Genre: (Liebes) Roman
Reihe: Teil 1 von ?
Preis: 8,99 EUR
Verlag: (mtb) MIRA Taschenbuch
Erschienen am 10.07.2014
www.mira-taschenbuch.de
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Klappentext:

Die grünen Hügel von Cornwall hat Isabell Valentine gegen die blühende Heide von Lunau eingetauscht: Nach dem Unfalltod ihres Mannes wagt sie in der Lüneburger Heide einen Neuanfang: Beruflich mit ihren Modetorten, privat ist da Dr. Kjell Loewenthal. Aber der Landarzt von Lunau ist ein Mann, der sich auf keine feste Beziehung einlassen will, auch wenn seine Blicke in kostbaren Momenten etwas zu versprechen scheinen, an das Isabell nach all den Tränen nicht mehr glauben konnte. Es duftet nach wildem Wacholder, als Kjell sie zum ersten Mal küsst. Und er ist für sie da, als die Vergangenheit sie einholt – und ihr Glück unter dem weiten Heidehimmel in Gefahr gerät.

Meine Meinung:

Dieser Roman ist eine gelungene Mischung aus Liebesgeschichte und Krimi. Der Schauplatz ist ein kleines Dorf in der Lüneburger Heide.
Dort treffen Kjell Loewenthal und Isabell Valentine aufeinander. Von Anfang an sprühen die Funken zwischen der smarten Engländerin und dem EX-Marinesoldat, der zukünftig in seinem Heimatdorf als Landarzt arbeiten möchte.
Isabell ist die neue Aushilfe in dem Buchcafé von Kjells Mutter und hat in ihrer Vergangenheit ihren Mann verloren, über dessen Verlust sie hinwegzukommen versucht.

Die Geschichte wird in Erzählform abwechselnd aus Kjells und Isabells Sicht erzählt. Die beiden fühlen sich sehr stark zueinander hingezogen, wissen aber überhaupt nicht damit umzugehen. Kjell hat bisher keine guten Erfahrungen mit Frauen gemacht und Isabell fühlt sich noch nicht wieder in der Lage eine feste Beziehung einzugehen.
Die Gründe der beiden, nicht zusammen zu sein, erscheinen daher glaubhaft
Isabell hat ihre Heimat England hinter sich gelassen um besser über den Tod ihres Mannes hinwegzukommen. Doch nach und nach kommen weitere Details über den mysteriösen Tod ans Licht und die Vergangenheit holt die junge Frau ein.

Das Buch lässt sich gut und schnell lesen. Der Schreibstil ist aber sehr kitschig und leicht geschwollen. Das war für mich allerdings nicht negativ. Es passte zu dem Roman. Nur dieses viele "sinnlose" Gerede, dass die Handlung nicht vorangebracht hat, war etwas langweilig. Man muss nicht jedes "Tischdecken" ausführlich erklären. Ein Satz reicht da völlig aus. Allerdings nicht bei Frau Schomann. Da wird alles bis ins kleinste Detail geschildert. Das war beim ersten Mal noch ok, aber irgendwann wirkte es langatmig.

Auch die Figuren sind sehr, sehr kitschig und "perfekt". Es erinnerte mich stark an eine Seifenopfer. Auch das meine ich nicht negativ. Wenn man weiß, was einen erwartet, passt alles zusammen. Die Charaktere sind einfach sehr in "Gut" und "Böse" eingeteilt und verhalten sich auch genauso. 

Trotzdem hat es die Autorin geschafft, die Geschichte überraschend zu gestalten. Man denkt, man weiß was passiert und dann kommt es doch wieder anders. Das hat mir gut gefallen. Es war nicht so vorhersehbar wie auf den ersten Blick gedacht.

Am Ende des Buches gibt es dann noch eine kleine Rezeptauswahl mit Isabells liebsten Torten. Toll gemacht!

Fazit:

Eine Liebesgeschichte mit Krimianteil, die leicht "Kitschig" mit großen Emotionen daherkommt. Die Autorin schafft es immer wieder zu überraschen. Für alle die detailgetreue Erzählungen mögen. Von mir gibt es vier gute Sterne.



Ich danke 
und
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für das Rezensionsexemplar

Reihe:

Wilder Wacholder
Der Holundergarten (erscheint im Februar 2015)
 

Autorin:

Susanne Schomann stammt aus Hamburg. Sobald sie lesen konnte, wurde sie zu einer sprichwörtlichen Leseratte. Inspiriert zu ihren romantisch-erotischen Romanen haben sie Nora Roberts, Julia Quinn - und die grenzenlose Weite von Ost- und Nordsee, wo sie regelmäßig ihre Urlaube verbringt. Die Autorin ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie in ihrer Heimatstadt.

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