Montag, 26. Mai 2014

Rezension: Ein Winter 1000 Küsse von Henriette Wich

Titel: Ein Winter 1000 Küsse
Autorin: Henriette Wich
Seitenanzahl: 208 Seiten
Preis: 8,95 EUR
Erschienen im November 2010 im Carlsen Verlag www.carlsen.de 

Klappentext:

Mit dem ersten Schnee liegt plötzlich auch die Liebe in der Luft - und sorgt für jede Menge Gefühlschaos überall: Auf der Party, auf der Marie ihren Traumprinz sucht, Olaf fremdknutscht und Fiona mit einer Lüge Leopold erobert. Bei den Proben fürs Schultheater, bei denen Giselle nur Augen für den Regisseur hat, Mattis und Stefanie trotz Trennung ein Paar spielen und Fiona Farbe bekennen muss. Auf dem Weihnachtsmarkt, wo Chrissie mit Erik einen Pakt schließt und Marie eine Überraschung erlebt. In der Schule, im Café, im Schwimmbad und und und ... Ein Roman, zwölf Perspektiven, acht Geschichten und ganz viel Liebe!

Meine Meinung:

Das Buch ist mir wegen des Covers aufgefallen und auch die Inhaltsangabe hat mich angesprochen. 
Jedes Kapitel beleuchtet einen anderen Charakter (zwischen 15 und 17 Jahre alt), teilweise handelt es sich um die gleiche Szene (Theaterprobe, Marie's Geburtstag, Schwimmbad). Alle Personen in dem Buch kennen sich mehr oder weniger flüchtig aus dem Schulbus und ihr Leben ist lose miteinander verflochten. 
Die Geschichten sind ganz nett, aber eigentlich weiß man schon alles aus der Inhaltsangabe. Mehr passiert leider nicht. Es ist weder spannend oder witzig und auch nicht originell. Im Gegenteil. Die Dialoge sind teilweise echt langweilig.
Zwar lassen sich die 200 Seiten schnell lesen, aber mir fehlte der Sinn und Zweck. 
Durch die vielen Charaktere fehlte auch der Tiefgang. Jeder wird nur oberflächlich angerissen und dadurch geht alles andere unter.
Echt schade. Hier greift der Spruch: Weniger ist mehr. 
In meinen Augen hätte die Autorin nur über halb so viele Personen schreiben sollen oder das ganze auf 500 Seiten. Dann hätte es vielleicht etwas geben können. So bleibt das Buch einfach nur lahm.

Fazit:

Eine tolle Idee, aber in meinen Augen schwach und langweilig umgesetzt. Ich vergebe 2/5 Punkten.

Autorin: 

Henriette Wich wurde 1970 in Landshut geboren und war schon als Kind eine Leseratte. Nach ihrem Studium der Gemanistik und Philosphie in Regensburg arbeitete sie sechs Jahre als Lektorin in eine, Kinderbuchverlag. Seit Sommer 2000 ist Henriette Wich freie Autorin für Kinder und Jugendliche. Sie lebt mit ihrer Familie in München.

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