Donnerstag, 12. Juni 2014

Rezension: Der Geschmack von Glück von Jennifer E. Smith

Titel: Der Geschmack von Glück
Autorin: Jennifer E. Smith
Seitenanzahl: 368 Seiten
Preis: 17,90 EUR
Erschienen am 25. Juli 2013 im Carlsen Verlag www.carlsen.de


Klappentext:

Ein einziger, kleiner Tippfehler und schon landet die Email von Graham Larkin, dem zurzeit am heißesten umschwärmten Teeniestar, in Ellies Postfach - ganz am anderen Ende der USA und in einer vollkommen anderen Welt: ohne Glamour, dafür mit Ferienjob in einer Eisdiele. Dennoch, und ohne, dass der eine irgendetwas vom anderen weiß, entspinnt sich sofort ein wunderbarer, sprühender Dialog zwischen den beiden. Sie können über Gott und die Welt miteinander reden, nur nicht darüber, wer sie in Wirklichkeit sind. Doch dann schlägt Graham als Drehort für seinen neuesten Film Ellies kleines Küstenstädtchen vor, weil er sie endlich persönlich kennenlernen will. Aber wie macht man das als überall bekannter Filmstar und warum scheut umgekehrt Ellie die Öffentlichkeit so sehr?

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt mit dem E-Mail Verkehr zwischen Graham und Ellie. Die Texte sind wirklich süß und lustig.
Danach wird in abwechselnden Kapiteln aus der Sicht von den beiden in Erzählform berichtet.
Graham kommt nach Henley, einer kleinen Stadt in Maine, um dort nach Ellie zu suchen. Bisher wusste sie nichts von seiner wahren Identität. Er ist sich seiner Sache (sie zu treffen) sehr sicher und bereits am ersten Abend gibt er sich zu erkennen.
Ellie hütet selbst ein Geheimnis, weshalb sie die Öffentlichkeit scheut, und ist daher hin-und hergerissen. Sie möchte Graham gerne näher kennenlernen, allerdings nicht unter den Augen der Fotografen.
Die Story plätschert ab der Mitte so dahin und birgt leider keine großen Überraschungen mehr. Das hat mich sehr enttäuscht, da das Buch wirklich super gestartet ist, aber dann doch rapide nachgelassen hat.
Ellie blieb für mich bis zum Ende ein Rätsel. Ich konnte ihre Gefühle für Graham und ihre Reaktionen (Ablehnung) einfach nicht fassen, d.h. nicht spüren und empfand es daher als unglaubwürdig. Auch ihr Verhalten beim Streit mit ihrer besten Freundin Quinn wirkte auf mich unnormal, wie ausgedacht. Die Probleme wurden einfach nicht genug herausgearbeitet, so das man es als Leser verstehen könnte. Es war lediglich ein Anriss und damit überflüssig.
Mit Graham konnte ich viel mehr anfangen. Er ist ein super Charakter, sensibel, lustig und feinfühlig. Ein toller Typ zum Verlieben. Ob er nun einen glaubwürdigen Teeniestar darstellt, sei dahingestellt.
Trotz allem sind die beiden echt süß zusammen. Die Stimmungen wurden von der Autorin gut dargestellt. Man konnte sich alles bildlich vorstellen und war quasi live dabei.
Am Ende ist dann fast alles Friede-Freude-Eierkuchen :-), aber das muss auch so sein.

Das Cover finde ich sehr gelungen, denn das Mädchen sieht wirklich wie Ellie aus.

Fazit:

In meinen Augen hat die Autorin viel Potenzial verschenkt und somit die Geschichte ins Mittelmaß katapultiert. Da die Probleme fast unwirklich schnell gelöst wurden, kam weder Spannung noch Tragik auf. Trotzdem ist es eine schöne Liebesgeschichte und dank Graham vergebe ich 3,5/5 Punkte.

Autorin:  

Jennifer E. Smith wuchs in der Nähe von Chicago auf und studierte an der Colgate University. Sie hat bisher fünf Jugendbücher veröffentlicht, die in über 20 Sprachen übersetzt wurden. Heute lebt und arbeitet Jennifer E. Smith in New York City.

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