Montag, 27. Juni 2016

Rezension: Weil ich Layken liebe von Colleen Hoover

Titel: Weil ich Layken liebe
Autorin: Colleen Hoover
Originaltitel: Slammed
Seitenanzahl: 352 Seiten
Genre: Jugendbuch ab 14/Liebesroman
Reihe: Teil 1 von 3
Preis: 9,95 EUR
Verlag: dtv
Erschienen am 01.11.2013
www.dtv-dasjungebuch.de

Klappentext:

Nach dem Unfalltod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück - drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg…

Meine Meinung:

Nachdem mir Hope forever so gut gefallen hat, wollte ich auch das Debüt von Colleen Hoover lesen. "Weil ich Layken liebe" wurde ja überall sehr gelobt und nun war es Zeit sich eine eigene Meinung zu bilden.

Layken erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive. Sie zieht mit ihrer Mutter und ihrem neunjährigen Bruder von Texas nach Ypsilanti in Michigan. Dort wollen sie nach dem Tod des Vaters neu anfangen. Bereits am ersten Tag lernt Layken ihren Nachbarn Will kennen und die beiden finden sich sofort sympathisch. Nach einem ersten Date stellen die beiden allerdings fest, dass sie nicht zusammen sein können und so wird das Leben in nächster Nähe plötzlich zur Qual.

Colleen Hoover hat ein echtes Schreibtalent. Sie schafft es mühelos ihren Leser an die Zeilen zu fesseln und jederzeit emotional in die richtige Stimmung zu versetzen. Ob nun himmelhochjauchzend oder zu Tode betrübt. Sie kann alles und so lässt sich das Buch wunderbar flüssig weglesen. Der Schreibstil täuscht an vielen Stellen über inhaltliche Schwächen hinweg. Da der Plot sehr, sehr dünn ist, musste anscheinend sehr viel Drama aufgefahren werden um den Leser zu berühren.
 
Die ersten 100 Seiten hat mir das Buch richtig gut gefallen. Ich hatte vorher nichts über den Inhalt gelesen und war daher tatsächlich überrascht in welcher Beziehung Will und Layken zueinander stehen.
Aber dann hat die Autorin zu viel gewollt. Es wurde immer dramatischer und leider auch unglaubwürdiger. Weniger ist manchmal mehr. Hier wurde wirklich nichts ausgelassen. Tod, Krankheit, Liebeskummer, finanzielle Probleme, versuchte Vergewaltigung und so weiter und so weiter. Allerdings wirken viele Probleme eher hausgemacht und hätten einfach gelöst werden können (z.B. Layken und Will- soooo aussichtlos war die Situation jetzt wirklich nicht, immerhin ist Layken volljährig). Daher mussten wohl die lebensbedrohenden Probleme her um die Sache noch zu toppen. Keine Ahnung. Es fiel mir mit jeder Seite schwerer die Geschichte ernst zu nehmen.
Außerdem hat Layken bei mir immer weiter Sympathiepunkte verloren. Sie wurde mit jeder Seite kindischer und nerviger. (Sorry, an alle die das Buch lieben, aber ich habe es so empfunden). Immer wenn es ein Problem gab, ist sie trotzig und Türen-knallend weggelaufen. Und dann wundert sie sich ernsthaft, dass ihre Mutter ihr nicht zutraut, sich um ihren kleinen Bruder zu kümmern?
Ich konnte echt nicht nachvollziehen, weshalb der aufopfernde und perfekte Will sich für Layken überhaupt interessiert hat. Die Anziehungskraft der beiden ist doch eher oberflächlich, immerhin kannten sie sich gar nicht wirklich. 
Will ist bodenständig und erwachsen. Er hat erkannt was im Leben wichtig ist, obwohl er nur drei Jahre älter ist.
Layken hat auch schon Verlust erleiden müssen, aber sie wirkt dagegen hilflos und kindisch und scheint bisher nichts daraus gelernt zu haben.
Die Krönung des Ganzen war das Nachsitzen. So wie Layken sich dort aufgeführt hat, hätte sie bei mir alles verspielt, aber Will ist eben der aufopfernde Held und eilt ihr trotzdem bei Gefahr ohne Nachzudenken zur Hilfe. Kann ich nur schwer glauben.

Genauso weltfremd ist die Idee mit Eddie. So eine tolle Person soll durch dutzende von Pflegefamilien gelaufen sein ohne Schäden davongetragen zu haben? Aber vielleicht bin ich zu kleinlich. Ein bisschen "Märchen" braucht wohl jede gute Geschichte.

Unterm Strich ist das Buch ganz ok, aber den großen Hype darum kann ich leider nicht ganz nachvollziehen. Ja, der Schreibstil ist toll, aber die Story ist doch eher mittelmäßig, wenn man bedenkt wieviel tolle Young Adult Bücher es auf dem Markt gibt. Mir fehlt einfach die Romantik und allgemein eine schöne Liebesgeschichte. Das Buch ist einfach nur eine Aneinanderreihung von Dramen und darunter leiden die Figuren und die Story.
 
Eine nette Idee waren definitiv die Poetry Slam Einlagen. Es ist natürlich schwer, solche Dinge die von der Performance des Vortragenden leben, in einem Buch darzustellen, aber das ist der Autorin trotzdem gut gelungen. Einige Schwachstellen sind wahrscheinlich der Übersetzung zu verdanken. 

Ich für mich habe entschieden, dass ich die Folgebände nicht mehr lesen werden. Noch mehr Drama verkrafte ich nicht.

Fazit:

Im Nachhinein denke ich, dass meine Erwartungen einfach zu hoch waren und ich deshalb enttäuscht bin. Das Buch ist  eine Aneinanderreihung von Dramen und darunter leiden die Figuren und die Story. Mir fehlt die echte Romantik und eine überzeugende Liebesgeschichte. Ja, der Schreibstil ist wieder herausragend und man kann das Buch auch als gute Young-Adult-Geschichte weiterempfehlen, aber Tatsache ist, dass es in dem Genre bessere Geschichten gibt. Von mir gibt es drei neutrale Sterne. 

Reihe:

  1. Weil ich Layken liebe
  2. Weil ich Will liebe
  3. Weil wir uns lieben

Autorin:

15803858Colleen Hoover stand mit ihrem Debüt ›Weil ich Layken liebe‹, das sie zunächst als eBook veröffentlichte, sofort auf der Bestsellerliste der ›New York Times‹. Mittlerweile hat sie auch in Deutschland die SPIEGEL-Bestsellerliste erobert. Mit ihren zahlreichen Romanen, die alle zu internationalen Megasellern wurden, verfügt Colleen Hoover weltweit über eine riesengroße Fangemeinde. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Texas. (Quelle: Amazon)

Sonntag, 26. Juni 2016

Das Jahr des Taschenbuchs - Monat Juni (#jdtb16)

jahr des taschenbuchs 

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Monat Juni


Mit erschrecken habe ich festgestellt, dass der Monat fast um ist und ich wirklich noch kein Buch gekauft habe (jedenfalls nicht in einem Laden). Dafür war ich auf einem Buchflohmarkt und auch mein Kindle hat neues Futter bekommen. Jedenfalls bin ich deshalb gestern in die Stadt gefahren und habe mein Taschenbuch des Monats ausgesucht. Taadaa!


Mein Taschenbuch des Monats Juni:


Inhalt:

„Tu etwas Verrücktes vor dem Abi!“ Diese Mail an sich selbst löscht Quinn Reynolds umgehend – stammt sie doch aus einer Zeit, als Lyla und Aven, ihre Zimmergenossinnen auf dem Klassentrip in Florida, ihre besten Freundinnen waren und sie einen gemeinsamen Pakt geschlossen hatten. Aber die Aufforderung nagt an ihr. Denn schließlich – warum nicht? Ihr Liebesleben ist langweilig genug und YOLO. Also lässt sie sich auf sexy Florida-Boy Abram ein, den sie am Strand trifft. Doch der vermeintlich kurzweilige Sommerflirt erfüllt zwar den Pakt, aber er wird auch gefährlich für Quinns Herz …


Kaufgrund:

Bisher habe ich nur "Bitte den Fahrer nicht küssen" von Lauren Barnholdt gelesen, aber das hatte mir sehr gut gefallen. Es war nämlich für ein Jugendbuch überraschend tiefsinnig. 
Letzten Monat habe ich den ersten Teil der neuen Trilogie gekauft und da ich ansonsten kein Buch gefunden habe, zieht nun schon Teil 2 bei mir ein. Bisher sind die Meinungen zur Reihe eher durchwachsen, aber ich möchte mir eigentlich nicht die Stimmung vermiesen lassen und freue mich auf die Bücher. Denn ich bilde mir immer gerne selbst eine Meinung. Ist das bei Euch auch so?

Und welches ist Euer Taschenbuch des Monats?


Donnerstag, 23. Juni 2016

Rezension: Seefeuer von Elisabeth Herrmann

Titel: Seefeuer
Autorin: Elisabeth Herrmann
Seitenanzahl: 416 Seiten
Genre: Jugendbuch ab 12/Thriller
Reihe: Nein
Preis: ab 8,99 EUR
Verlag: cbt
Erschienen am 23.06.2014
www.cbt-verlag.de

Klappentext:

Marie Vosskamp kann nicht fassen, welchen Freund sich ihre Mutter nach dem Tod ihres Vaters zugelegt hat! Kein Stück traut sie Magnus, der in Windeseile das Kommando über das Vosskamp´sche Familienunternehmen übernimmt - und ihre Mutter auch noch heiraten will! Marie haut ab, um endlich ihre Träume zu verwirklichen, nach Friedrichskoog an die Nordsee, wo sie mit einem begehrten Praktikum ihrem Wunsch, Meeresbiologin zu werden, ein bisschen näher kommt. Dort lernt sie auch den attraktiven Vince kennen, der sich als Schatzsucher für das alte Schiffswrack der Trinity interessiert, das vor der Küste aufgetaucht ist. Mit der Trinity, die in den 50er Jahren in einem schrecklichen Unglück gesunken ist, heben sich dunkle Geheimnisse, die viel mehr mit Marie zu tun haben, als sie sich je hätte vorstellen können. Geheimnisse, die manche lüften und andere um jeden Preis verbergen wollen ... 

Meine Meinung:

Ich hatte Lust mal wieder einen Thriller zu lesen und da wurde mir die Autorin Elisabeth Herrmann empfohlen.
Die Inhaltsangabe klang nach Spannung und einer Art Familiensaga.

Im Erzählstil wird die Geschichte aus Marie's Sicht geschildert. In einigen Kapiteln kommt aber auch der "böse" Gegenspieler zu Wort.
Marie ist vor ihren familiären Problemen zu Hause nach Friedrichskoog geflohen, um dort in einer Seehundstation zu arbeiten. Als vor der Küste ein Schiffswrack auftaucht und Marie's Großmutter ins Krankenhaus kommt, überschlagen sich die Ereignisse und Marie sieht sich plötzlich einem unbekannten Gegner gegenüber, dessen Motive sie nicht kennt. 
Als das Mädchen den Taucher Vince kennenlernt, verstrickt sie sich aufgrund der Ereignisse schnell in ein Lügengeflecht und verspielt damit sein Vertrauen. Und dann gerät Marie's Familie immer mehr in Gefahr. Um der Sache auf den Grund zu gehen, muss Marie die Zusammenhänge verstehen.

Die Idee mit dem versunkenen Schiff und den modernen Piraten fand ich wirklich gut. Leider hatte ich starke Probleme mit Marie. Es fiel mir schwer ihren Charakter zu mögen. Sie wirkte zickig und verwöhnt, so dass sie bei mir keine echten Sympathiepunkte sammeln konnte. Als sie dann ins Visier des "Bösen" gerät, hat es mich eher kalt gelassen, weil es mir ziemlich egal war, ob sie nun in Gefahr ist oder nicht. 
Marie regt sich zwar die ganze Zeit über den neuen Freund ihrer Mutter auf, aber sie unternimmt auch nichts, um die Situation zu verändern. Als Protagonistin blieb sie mir einfach zu blass. Die Arbeit haben irgendwie immer die anderen erledigt und Marie war nur zufällig dabei. Das ist mir für eine Hauptfigur zu wenig.

Leider konnte ich auch zu den anderen Personen keinen echten Bezug aufbauen, denn die Autorin macht sich nicht die Mühe irgendwelche Hintergrundinformationen zu liefern. Über Vince erfährt man fast gar nichts, außer das er berufsmäßig tauchen geht. Und auch Stiefvater Magnus und Mama Viola bleiben eher austauschbare Statisten. Das ist schade.

Der Schreibstil war leicht zu lesen und unterhaltsam. Der Aufbau der Story war vom Prinzip in Ordnung. Allerdings wirkte es auf mich zu konstruiert, zu abgeklärt und zu stoisch. Irgendwie lieblos. Es braucht über die Hälfte des Buches um ein bisschen spannend zu werden. Der Anfang dümpelt seicht dahin. Und danach wird es schnell vorhersehbar. Lediglich das Ende entschädigt und belohnt einen fürs Durchhalten. Wer schon mehrere Thriller gelesen hat, den kann die Geschichte eventuell nicht mehr überraschen. Für mich war es zu offensichtlich was damals auf der Trinity passiert ist. Ich hatte das Gefühl die Geschichte schon zu kennen. Doch wer ein Neuling auf dem Gebiet ist, der kann vielleicht noch überrascht werden. Fairerweise muss man ja sagen, dass es nunmal ein Jugendbuch ist.
Obwohl sich die Story am Ende schlüssig auflöst, hätte ich gerne noch mehr Informationen zur Familiengeschichte und den Intrigen gehabt.

Das Setting an der Nordsee und die Idee mit dem Traditionsunternehmen in Cuxhaven war wirklich toll. Insgesamt blieben mir aber zu viele Fragen offen und daher konnte die Geschichte mich nur bedingt überzeugen.

Fazit:

Das Buch lässt mich zwiegespalten zurück. Es ist eine Geschichte über ein lang gehütetes Familiengeheimnis. Eine interessante Grundidee mit blassen Charakteren. Mir fehlte ein stetiger Spannungsbogen und der Bezug zu den Personen. Der Plot wirkte nicht sehr individuell und daher würde ich das Buch nur bedingt weiterempfehlen. Lediglich das Setting mit dem Schiffswrack und die Bergung des Schatzes machen das Buch ein wenig unterhaltsam. Von mir gibt es drei schwache Sterne.


Autorin:

Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman "Das Kindermädchen" ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin. (Quelle: Verlag)

Montag, 20. Juni 2016

Rezension: Hot Dogs zum Frühstück von Elke Becker

Titel: Hot Dogs zum Frühstück
Autorin: Elke Becker
Seitenanzahl: 270 Seiten
Genre: Roman/Roadtrip
Reihe: Nein
Preis: 3,49 EUR
Verlag: Selbstverlag
Erschienen am 23.12.2014
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Klappentext:

Romana hat die Nase gestrichen voll. Seit geraumer Zeit verhält sich ihr Mann eigenartig und eröffnet ihr unverhofft, dass er sich in ihrer Ehe eingeengt fühlt. Er vermisst seine Freiheit. Die kann er haben, denkt sich Romana und stürzt sich Hals über Kopf in ein Abenteuer: Sie will mit einem alten VW-Bus die berühmte Route 66 befahren.
Unterwegs schließen sich ihr Damaris, Hanna und Adelheid an. Auch sie verbinden ihre ganz persönlichen Wünsche, Hoffnungen und Träume mit der Reise.
Vier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, ein VW-Bus, und die Suche nach dem großen Glück.


Meine Meinung:

Als begeisterter Roadtrip-Fan musste ich natürlich auch dieses Buch lesen. Das Cover finde ich total toll und es zeigt sogar eine Szene aus dem Buch.

Mit dem Einstieg der Geschichte hat mich die Autorin im wahrsten Sinne des Wortes "überfahren". Es ging alles so schnell, dass ich gar nicht hinterher kam. Romana weiß sofort, dass sie diesen Roadtrip machen will, als ihr Mann eine Auszeit möchte. Ohne zögern gibt sie eine Anzeige auf, um Mitreisende zu finden, die sich dann auch sofort melden. Das kam mir alles zu überstürzt und unglaubwürdig vor.
Doch nach ca. fünfzig Seiten, als sich Romana, Hanna und Damaris langsam angenähert haben, wurde auch ich Teil dieser Frauengruppe. Ich konnte mich in die Personen hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen. Unterwegs stößt noch die ältere Adelheid zum Trio hinzu und gemeinsam machen sie sich auf die Reise über die Route 66 Richtung Los Angeles.

Die Geschichte geht nicht unbedingt in die Tiefe und einige Sätze hätte ich gerne rausgestrichen (z.B. die Unterhaltungen, wann man sich wieder trifft um Essen zu gehen oder weiterfährt usw.), aber irgendwie hat genau dies auch dazu beigetragen, dass es realistisch bleibt. Denn die Hintergrundgeschichten der einzelnen Frauen waren zum Teil ganz schön tragisch.
Jede der Vier hat ein Geheimnis, dass sie zuerst nicht unbedingt mit den anderen teilen möchte. Erst langsam, als die Erlebnisse sie unterwegs zu Freunden machen, fangen sie an sich zu offenbaren. Was dabei ans Licht kommt, ist traurig, schockierend und teilweise voller Sehnsucht.

Durch den allwissenden Erzählstil werden immer wieder Hinweise auf die Hintergründe eingestreut, so dass man selbst raten kann, welches Geheimnis dahinter steckt. Das macht Lust aufs Weiterlesen und so nahm ich das Buch immer wieder neugierig zur Hand.
Irgendwie wusste man nie was passiert und das hat Spaß gemacht.
In Las Vegas kommt es dann zu einem kleinen Finale und jede der Frauen findet für sich einen Abschluss mit ihrem alten Leben und neue Inspiration für die Zukunft. Die ein oder andere Sache war vielleicht etwas zu Viel des Guten, aber es passte zusammen.

Die Charaktere sind dabei so unterschiedlich wie ihre Probleme. Es ist der Autorin sehr gut gelungen die einzelnen Facetten hervorzuheben. Das hat die Geschichte sehr belebt. Besonders die kleinen Zickereien zwischendurch waren erfrischend echt.

Der Schreibstil ist solide. Das klingt vielleicht nicht so positiv, ist aber lieb gemeint. Schreiben ist ein Handwerk und hier hat die Autorin eine gute Arbeit abgelegt. Nicht jeder Satz ist passend oder perfekt, doch so wirkt die Geschichte einfach echt und zeigt, dass sich ein Selfpublisher nicht hinter einem Verlag verstecken muss. Zwischen dem ganzen Verlagseinheitsbrei ist diese Geschichte einfach mal was anderes und das sollte weitergesagt werden. 
Besonders gut haben mir die bildhaften Beschreibungen der Landschaft gefallen. Man konnte sich sofort die Umgebung vorstellen und war so immer Teil der Gruppe. Es ist als hätte man die Reise selbst gemacht.

Nach dem Ende werde ich wohl noch länger über das Buch nachdenken. Man hinterfragt plötzlich selbst einige Dinge und möchte wie Damaris mehr im Jetzt und Heute leben, bevor alles zu spät ist.


Fazit:

Ein Roadtrip mit vier unterschiedlichen Frauen und einer interessanten Story, die sich anders entwickelt als erwartet. Tolle bildhafte Beschreibungen und eine Geschichte die sich nicht hinter einem Verlag verstecken muss. Der Anfang war etwas holprig, aber dann wurde es wirklich richtig gut. Ich war Teil der Gruppe und an die Seiten gefesselt. Von mir gibt es daher vier dicke Sterne. Eine Geschichte über Selbstfindung und wichtige Ziele im Leben. Das schreit nach einer Leseempfehlung.

Autorin:

Geboren wurde die Autorin im schwäbischen Ulm. Nach mehrjährigen Aufenthalten in Südamerika und der Karibik zog es die Autorin wieder nach Europa. Auf Mallorca lebt sie seit 2005. 
Autorenseite: www.elke-becker.com 
FB-Fanpage: www.facebook.com/AutorinElkeBecker www.facebook.com/JJBidell  (Quelle: Amazon)

Sonntag, 19. Juni 2016

Monatsaufgabe der ABC Challenge der Protagonisten (Fußballteam)

Bei Favola gibt es diesen Monat folgendes zu erledigen:

Monatsaufgabe:

Stellt eure Protagonisten-Mannschaft zusammen. Ihr braucht einen Torwart, 4 Verteidiger, 4 Mittelfeldspieler und 2 Stürmer. 
Erstellt zu eurem buchigen Fussballteam einen kleine Post auf eurem Blog. In diesem präsentiert ihr eure Aufstellung und begründet jeweils kurz warum dieser Protagonist in eurer Mannschaft und auf dieser Position spielt.

Und das ist meine Mannschaft!:


Also bei mir steht Harry Potter im Tor. Wer so gut im Quidditch ist, der kann ja wohl auch ein Tor verteidigen, zur Not eben mit dem Zauberstab.
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8196064 Mein erster Verteidiger wäre Alex Fuentes. Er ist ehemaliges Gang-Mitglied und schützt seine Liebsten vor allen Gefahren. Ein perfekter Spieler.

8997248 Als nächstes hätten wir Hanks, den merkwürdigen Cowboy aus Südostasien. Wer Kühe mit einer Granate erledigen will, der hält auch den eigenen Strafraum sauber.

19213071Auch Noah ist der perfekte Verteidiger. Er kämpft für seine Geschwister und nun auch in meiner Mannschaft.
28708535Und als vierten Mann würde ich noch Lucas auswählen. Wer einen Raben zum Freund hat und vom Leben gezeichnet ist, der braucht nichts mehr zu befürchten. Außerdem ist er jung und kräftig.





23841046 Im Mittelfeld hätten wir Aaron Tyler. Er ist ein loyaler Freund und kampferprobt. So jemanden braucht das Team.

24233551Dann hätte ich gerne noch den wendigen Enzo in meinem Team. Wer Vogelspinnen Namen gibt und sich nicht unterkriegen lässt, passt super gut in die Mannschaft. Außerdem ist italienisches Flair nie verkehrt.

2952722Dann hätten wir noch Noah aus Florida. Wer es mit Umweltverbrechern aufnimmt, ist mutig genug um sowohl vorne und hinten mitzuspielen. 

22443964Tja und ich denke einen Dean Holder brauche ich auch. Ein perfekteren Typen hat es nie gegeben. Total loyal und hingebungsvoll. Ein echter Mannschaftskamerad und Freund. Er ist der Klebstoff der alles zusammenhält. Mein Team braucht IHN!
 


23564763 Als Stürmer nehme ich natürlich Daemon Black. Hallo! Wer wäre schneller als ein LUX und kann zur Not mit Magie nachhelfen.
25052296Tja und auch mein zweiter Stürmer ist eine einzige Augenweide. Hier kommt Stripper Liam ins Spiel. Er könnte die Gegner mit einer Performance ablenken und dann ein Tor schießen. Außerdem müssen Stürmer einfach gut aussehen. Hauptsache die Frisur sitzt, während man vorne auf den Ball wartet :-) 




Und so sieht meine Protagonisten-Mannschaft aus. Erst wollte ich eine gemischte Mannschaft machen, aber nun sind es doch nur Männer unter sich. Ist wohl auch besser. Sonst konzentrieren sie sich nicht richtig und ich will doch gewinnen ;-).
Wen würdet ihr denn aufnehmen?

Freitag, 17. Juni 2016

Blog Stöberrunde #2

 
 Eine Aktion, die ab jetzt einmal monatlich bei Weltenwanderer stattfindet.
Ziel ist es andere Blogbeiträge hervorzuheben, die einem im letzten Monat aufgefallen sind. Ich habe es die letzten zwei Monate zeitlich einfach nicht geschafft, aber heute habe ich mal wieder ein paar tolle Sachen rausgesucht, die es meiner Meinung nach WERT sind, gelesen zu werden.



Hier kommt meine Auswahl:


DruckbuchstabenBei Anjas Druckbuchstaben habe ich einen tollen Beitrag entdeckt: Was nicht glücklich macht, kann weg. Stimmt irgendwie. Hier geht es zum Beitrag: --> Klick!


Bei Kielfeder gab es einen interessanten Beitrag darüber, wie ein Hörbuch entsteht und warum es meistens gekürzt wird: --> Klick!


Bei Papiergeflüster könnt ihr nachlesen, warum sie einige Mails einfach ungelesen löscht, wenn sie Rezensionsanfragen nerven. Kann ich teilweise verstehen. Klick!

Bei

Lesen // Leben // Lachen

Kunterbunter Alltagswahnsinn


  habe ich einen interessanten Beitrag gefunden: Das Klima wird rauer! Und irgendwie stimmts: Klick!
  
Für alle kreativen Leute unter Euch, gibt es bei Supergurumi eine Anleitung, wie man eine Leseratte häkelt. Irgendwann werde ich mir eine besorgen. Total süß: Klick! 
 

Hoffentlich ist etwas dabei, was Euch interessiert. Feedback wäre toll.
Werde jetzt auch stöbern gehen!

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