Montag, 21. April 2014

Rezension: Ti amo sagt man nicht von Eva Lukas

Titel: Ti amo sagt man nicht
Autorin: Eva Lukas
Seitenanzahl: 280 Seiten
Preis: 12,95 EUR
Veröffentlicht im Januar 2012 im coppenrath Verlag
www.coppenrath.de 

Inhaltsangabe:

"Wenn man sich küsst, verliebt man sich. Und wenn man sich verliebt, hat man ein Problem. Jedenfalls dann, wenn es der Falsche ist." Absturz. Ungebremster Aufprall. Totalschaden. So fühlt Julia sich, als Niklas aus heiterem Himmel mit ihr Schluss macht. Für sie steht fest: So schnell wird sie sich nicht noch mal verlieben. Als ihre Mutter aber hinter ihrem Rücken für sie einen Schüleraustausch nach Italien organisiert, trifft sie dort auf den Sunnyboy Marco, der allen Mädchen den Kopf verdreht. Julia verschanzt sich hinter ihren Büchern und lässt Marco eiskalt abblitzen. Doch mit einem Mal überschlagen sich die Ereignisse und Julia muss sich entscheiden: Ist sie bereit, alles für die Liebe zu riskieren? 

Meine Meinung:

Auch wenn man schon auf der dritten Seite erfährt, wie die Geschichte ausgeht, weil sie in einem Rückblick erzählt wird, bleibt es doch bis zur letzten Seite spannend.
Julia wird von ihrer Direktorin gezwungen einen dreißigseitigen Aufsatz über ihren Schüleraustausch in Italien zu schreiben. Mit achtzehn Fragen, die in Kapitel aufgeteilt sind, erfahren wir wie sich alles zugetragen hat.
Julia ist ein etwas schüchternes, fünfzehnjähriges Mädchen, dass aber auch mutig und clever vorgeht um ihren Freunden zu helfen. Sie spielt Fußball und Schach und kann damit den ein oder anderen überraschen.
Nach der Trennung ihrer Eltern haben es Julia und ihre Mutter nicht leicht. Mit einer Reise an den Gardasee wollen sie sich von allem Kummer ablenken. Dort treffen sie sich mit einem alten Bekannten ihrer Mutter und dessen Sohn. Es entsteht die Idee mit einem Schüleraustausch.
Julia ist zuerst gar nicht begeistert, auch wenn ihr Marco sehr gut gefällt. Zuerst kommt Marco für einige Zeit nach Deutschland und dann soll Julia das restliche Schuljahr in Italien verbringen.

Was hat mich gestört?
Die ein oder andere Zurückweisung weniger, hätte in meinen Augen nicht geschadet. Der Zeitraum über den sich die Liebesgeschichte hinzieht, erschien mir dann doch ziemlich lang.


Warum sollte man das Buch lesen?
Obwohl man das Ende bereits kennt, bleibt die Geschichte immer spannend und überrascht mehrmals durch einschneidende Erlebnisse. Julia ist eine sympathische Hauptfigur. Man leidet und fühlt mit ihr mit. Zwischendurch gibt es auch immer wieder etwas zu lachen.
Die Geschichte ist glaubwürdig. Es geht um die erste große Liebe, aber auch um Beziehungen im allgemeinen (zu den Eltern, Großeltern, Freunden). Julia muss lernen zu vertrauen.

Das die Geschichte teilweise in Italien spielt, macht das Buch zu einem echten Highlight.
 

Fazit:

Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Turbulent und spannend und zum Schluss wirklich romantisch. Eine klare Leseempfehlung, nicht nur für Jugendliche. 5/5 Punkte.

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