Donnerstag, 23. Oktober 2014

Top Ten Thursday #15 (Alternatives Ende)



Bei Steffis Bücher Bloggeria findet der Top Ten Thursday statt. Jede Woche mit einem anderen Thema. Diese Woche geht es um:
10 Bücher, deren Ende Du gerne umschreiben würdest!

:-) Ich war gestern auf dem James-Blunt Konzert und bin daher noch etwas sentimental. Es werden daher fast alles Liebesgeschichten sein, wo ich mir ein Happy End reinschreiben werde!
PS: Natürlich weiß ich, dass mit dem Verändern der Bücher evtl. auch der Sinn weggeht, aber man darf ja nochmal träumen!

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Ohne näher auf die einzelnen Enden einzugehen, sterben in sieben Büchern Personen, die ich weiterleben lassen würde und in "Das Leuchten der Stille" und "Wenn es blaue Sterne regnet" dürften die Protagonisten trotzdem zusammenfinden, auch wenn keiner gestorben ist :-).
Bei "Wer braucht schon Liebe" gibt es zwar theoretisch ein Happy End, aber das kam so plötzlich, dass ich es fast nicht bemerkt hätte, daher würde ich noch ein Kapitel dran hängen um die Sache weiter auszuschmücken. Denn wenn man 350 Seiten mitleidet, will man als Leser doch auch etwas gutes fühlen und nicht in zwei Sätzen informiert werden, dass jetzt alles schön ist :-).

Wie sieht es bei Euch aus?
Man darf jederzeit bei der Aktion mitmachen. Nächste Woche geht es um 10 Bücher zum Gruseln (passend zu Halloween).


 

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Rezension: Gespenster küsst man nicht von Victoria Laurie

Titel: M.J. Holliday: Geisterjägerin - Gespenster küsst man nicht
Autorin: Victoria Laurie
Originaltitel: Demons Are a Ghoul's Best Friend
Seitenanzahl: 320 Seiten
Reihe: Teil 2 von 7
Genre: Romantic Fantasy
Preis: 9,95 EUR
Verlag: Egmont-Lyx
Erschienen im August 2010
www.egmont-lyx.de 

Klappentext:

In einem Internat am Lake Placid treibt ein Axt schwingender Geist sein Unwesen. Zusammen mit ihrem Partner Gilley und dem attraktiven Dr. Steven Sable versucht M. J. Holliday, ihn durch ein Portal ins Jenseits zurückzuschicken. Kein leichter Job, denn dieser Geist ist der mächtigste, dem M. J. jemals begegnet ist...

Meine Meinung:

Den ersten Teil "Rendezvous um Mitternacht" habe ich vor drei Jahren gelesen und weiß noch, dass er mich nicht so umgehauen hat. Ich habe beide Teile dieser Geisterjäger Reihe geschenkt bekommen, da ich die andere Reihe der Autorin über das Medium: "Abby Cooper" sehr gerne mochte.

Obwohl dieser lange Zeitraum zwischen dem Lesen vorlag, kam ich sofort wieder in die Geschichte hinein. Diesmal waren meine Erwartungen deutlich niedriger als beim ersten Teil und vielleicht gerade deshalb, konnte mich das Buch doch noch überzeugen.

Die ersten siebzig Seiten zogen sich wieder ganz schön in die Länge. Doch dann kam endlich Spannung in die Geschichte.
Ein Axt schwingender Poltergeist treibt in einem Internat sein Unwesen und jagt die Schüler über das Gelände. Doch der Rektor versucht alles um einen Skandal und somit sinkende Schülerzahlen zu vermeiden.
M.J. ist ein Medium und kann mit Geistern kommunizieren. Zusammen mit ihrem schwulen Freund Gilley und dem ausländischen Doctor Steven Sable betreibt sie eine gutgehende Geisterfirma in Boston.
Vor Ort treffen die drei auf ziemlich großen Widerstand, denn die Menschen haben Angst vor dem Geist oder verschließen sich aus anderen Gründen vor der Wahrheit.
Als Hatchet Jack dann auf der Bildfläche auftaucht, geraten M.J. und ihre Freunde ganz schön in Gefahr. Denn dieser Poltergeist ist viel mächtiger als alle Geister die ihnen bisher begegnet sind.

Hinter der Geistergeschichte steckt ein guter Kriminalroman mit überraschenden Wendungen. Die Spannung wird bis zum Schluss aufrecht erhalten, auch wenn ich bereits den Verdächtigen im Visier hatte.

M.J. ist manchmal ganz schön zickig, Gilley ein ganz schönes Weichei und Steven verdreht durch seine mangelnden Sprachkenntnisse immer die Sprichwörter. Alle diese Eigenarten waren bereits im ersten Teil vorhanden, aber diesmal war es besser dosiert. Dadurch war es auch eher witzig und nicht so nervig.

Der Schreibstil ist flüssig, aber manche Dinge werden zu oft wiederholt. Das ist etwas ermüdend.

Unterm Strich hat mich das Buch bestens unterhalten. Schade, dass keine weiteren Bände ins Deutsche übersetzt werden. Aber um die Bände im englischen weiter zu lesen, dafür interessiert es mich dann doch nicht genug.

Fazit:

Eine spannende Geistergeschichte mit netten Charakteren. Die Geschichte kommt (fast) ohne Lovestory aus, das war sehr erfrischend. Für mich eine Steigerung zu Band 1. Es gibt tolle vier Sterne.

Reihe: 

Leider wurden bisher nur die ersten beiden Bände ins Deutsche übersetzt:
  1. Rendezvous um Mitternacht
  2. Gespenster küsst man nicht
  3. Ghouls Just Haunt to Have Fun
  4. Ghouls Gone Wild
  5. Ghouls, Ghouls, Ghouls
  6. Ghoul Interrupted
  7. What a Ghoul Wants

Autorin:

Victoria Laurie lebt in Austin, Texas. Wie die Heldin ihrer Serie arbeitet sie als professionelles Medium. Neben der Abby-Cooper-Serie veröffentlicht sie sehr erfolgreich Romane um die Geisterjägerin M. J. Holliday.
Weitere Informationen unter: www.victorialaurie.com
(Quelle: www.egmont-lyx.de)

Dienstag, 21. Oktober 2014

Gemeinsam Lesen #21 (Strawberry Summer)

 



  Dieses ist eine Gemeinschaftsaktion von Schlunzen-Bücher und Weltenwanderer. 





1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?  


Ich lese "Strawberry Summer" von Joanna Philbin und bin auf Seite 136.



Inhaltsangabe:

Sonne, Strand und Meer - das erträumt sich Rory neben ihrem Job als Mädchen für alles. Doch ihr Leben bei den wohlhabenden Rules birgt jede Menge Überraschungen. Zum Beispiel den attraktiven Connor Rule, der für sie selbstverständlich tabu ist- und den sie dennoch unglaublich anziehend findet. Oder Isabel Rule, die verzogene Tochter des Hauses, die Rory ein ums andere Mal das Leben schwer macht. Und über sich selbst lernt Rory mehr in diesem einem Sommer, als sie jemals für möglich gehalten hätte, auch als eines Tages ein Geheimnis enthüllt wird, das besser nicht ans Licht gekommen wäre...





2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?


Etwas so sehr zu lieben, dass es dir egal ist, wie es auf andere wirkt oder ob es merkwürdig ist oder ob die Leute sich über dich lustig machen.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!


Ich hatte in einer anderen Rezension gelesen, dass der Klappentext nicht unbedingt den Inhalt des Buches beschreibt, so dass ich jetzt nicht verwundert war, dass es nur zum Teil um Rory geht und den anderen Teil um die Tochter Isabel.
Bisher gefällt es mir ganz gut. Etwas klischeehaft, denn die "arme" Rory darf bei den Schönen und Reichen in den Hamptons wohnen. Der "reiche" Sohn verliebt sich natürlich in sie und so weiter...., aber die Sparte mit der rebellischen Tochter Isabel ist interessant. 

Durch die Erzählform in der dritten Person bleiben mir die beiden Mädchen bisher sehr fremd und manche Reaktionen von ihnen, sind daher etwas überraschend.

Leider habe ich auch schon gelesen, dass es einen zweiten Teil gibt (Blueberry Summer) und daher weiß ich schon wie das Buch ungefähr ausgeht. Im Folgeband soll dann allerdings alles von der Autorin wieder zunichte gemacht werden. :-(.
Ich habe daher beschlossen dieses Buch zu Ende zu genießen und den nächsten Band einfach wegzulassen.

Ich verstehe nicht warum man nicht einfach ein Buch beendet lassen kann! Müssen die Autoren immer verzweifelt noch einen weiteren Teil dranhängen auch wenn die Geschichte schon zu Ende erzählt ist? Da machen sie manchmal wirklich viel mehr mit kaputt als das es hilft. Dann bitte lieber eine neue Geschichte schreiben und so den Leser versuchen glücklich zu machen....
Was meint ihr? 

 4. Welches "muss ich unbedingt haben"-Buch liegt am längsten auf deinem SUB und warum hast du es noch nicht gelesen?

Ich glaube, das längste Buch auf meinem SUB ist mittlerweile
 - Die Frau des Zeitreisenden- von Audrey Niffenegger. Ich wollte es unbedingt haben, aber dann habe ich einige schlechte Rezensionen darüber gelesen und seitdem bin ich so unmotiviert es zu lesen.
Aber ich bin froh, dass ich dieses Jahr schon einige SUB Leichen vernichtet habe (teils gelesen, aber teils auch aussortiert. Das waren dann meistens Mängelexemplare, die man für zwei EURO irgendwo mitgenommen hatte, aber nicht wirklich lesen wollte). Davon habe ich mich getrennt. Auf meinem SUB sind jetzt nur noch Bücher, die ich momentan wirklich lesen will. Und ich bin auch kräftig dabei :-).....

Kennt ihr die Frau des Zeitreisenden und könnt es mir empfehlen oder eher abraten?







Montag, 20. Oktober 2014

Rezension: Crazy Moon von Sarah Dessen

Titel: Crazy Moon
Autorin: Sarah Dessen
Originaltitel: Keeping the Moon
Seitenanzahl: 288 Seiten
Preis: 7,95 EUR
Genre: Jugendroman (14-17 Jahre)
Reihe: Nein
Verlag: dtv pocket
Erschienen am 01.05.2002
www.dtv-dasjungebuch.de 


Klappentext:

Sommerferien auf dem Land? Keine verlockende Perspektive für Colie. Viel lieber würde sie ihre Mutter auf deren Europa-Tournee begleiten, anstatt alleine in das stinklangweilige Kaff Colby zu fahren, in dem ihre Tante lebt. Denn seit Colie beträchtliche Fettpolster, damit aber auch ihre Schutzschicht verloren hat, soll ihr nur ja keiner zu nahe kommen. Um ungebetenen Annährungsversuchen sicher vorzubeugen, trudelt sie mit wild gefärbten Haaren, gepierct und voller Hass auf die Welt in Colby ein.
Der Erste, dem sie begegnet, ist Norman. Aber der scheint sich gar nicht abschrecken zu lassen... 


Meine Meinung:

Es ist das dritte Buch der Autorin und wurde bereits 1999 veröffentlicht. In manchen Dingen (keine Handys, Walkman ;-) etc.) ist es etwas retromäßig, inhaltlich aber trotzdem noch aktuell.

Colie ist ein etwas verunsichertes, junges Mädchen. Der Hass, der im Klappentext angekündigt wurde, hielt sich zum Glück sehr in Grenzen. 
Ihre Mutter und sie waren bis vor einigen Jahren sehr dick und lebten von der Hand in den Mund. Als ihre Mutter eine Karriere als Fitneßguru anfing, haben beide abgenommen. Doch Freunde hat Colie bis jetzt noch nicht gefunden. Sie steht sich dabei immer wieder selbst im Weg und weiß nicht so richtig wie das mit den Freundschaften funktioniert.
Diesen Sommer soll Colie bei ihrer verschrobenen Tante Mira in Colby verbringen. Mira liebt alte Dinge und schaut total gerne Wrestling. Sie hat einen Jungen (Norman) aus dem Ort bei sich aufgenommen, der Probleme mit seinen Eltern hat und lieber malt, als Autos zu verkaufen, wie sein Vater es möchte.
Gegenüber wohnen zwei junge Frauen, die sich immer streiten, aber auch wie Pech und Schwefel zusammenhalten.
Colie ist von den ganzen Leuten fasziniert und weiß nicht so richtig wie sie sich verhalten soll.
Als sie einen Job im Diner "Last Chance" angeboten bekommt, ändert sich ihr ganzes Leben.

In meinen Augen ist Sarah Dessen eine Meisterin in ihrem Fach. Niemand schafft es so gut Beziehungen zwischen außergewöhnlichen Charakteren zu erschaffen, so dass man sich mit den Figuren verbunden fühlt und traurig ist, wenn die Geschichte vorbei ist. Dabei läuft es nicht immer glatt für die Hauptprotagonisten.
Auch diesmal ist ihr das wieder sehr gut gelungen. Es geht um Freundschaften und Selbstvertrauen. Colie muss lernen, dass an den Hänseleien nicht immer nur die Anderen schuld sind und sie sich aktiv aus ihrer Opferrolle befreien muss.
Die Liebesgeschichte passiert dabei wieder nur am Rande. Das ist nicht der Fokus des Buches. Nebenbei gibt es so tolle Details. Die vielen Zettel die bei Mira im Haus hängen, auf denen sie ihre Dinge erklärt. Echt toll.
Und auch die Freundschaft zwischen Morgan und Isabel (den Nachbarn) ist einfach Weltklasse dargestellt. Wie diese ganzen unterschiedlichen Personen zu einer Gemeinschaft werden hat mich echt begeistert.

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings: Es stört mich ein bißchen, dass es so klischeehaft dargestellt wurde: dick gleich hässlich, dünn gleich toll! Klar wird erwähnt, dass die Schönheit von innen kommen muss, aber im Prinzip hat es niemand der Protagonisten geschafft beliebt zu sein, als er noch dicker war (und wir reden hier von zwanzig Kilo Übergewicht, dass ist für mich jetzt noch nicht Nilpferdgewicht, aber ok!).

Der Schreibstil ist sehr flüssig und Detailgetreu. Einfach wunderbar.
In meinen Augen ist es nicht das beste Buch von Sarah Dessen, aber es ist ihrer würdig.

Der Titel "Crazy Moon" ist etwas doof übersetzt, da hätte man lieber den Originaltitel "Keeping the Moon" behalten sollen, das wäre passender, da diese Mondgeschichte eine kleine Rolle spielt.

Fazit:

Ein schönes Jugendbuch über Freundschaften, Mobbing und Anderssein und das Umgehen damit. Sympathische Charaktere und ein toller Schreibstil. Von mir gibt es dicke vier Sterne.


Autorin:  

Sarah Dessen, geboren 1970 in North Carolina, hat mit 26 ihren ersten Roman veröffentlicht und gehört inzwischen zur Topliga der deutschen Jugendbuchszene.
Sie lebt mit ihrer Familie in Chapel Hill und unterrichtet Kreatives Schreiben an der University of North Carolina.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Rezension: Die Auswahl von Ally Condie

Titel: Die Auswahl
Autorin: Ally Condie
Originaltitel: Matched
Seitenanzahl: 464 Seiten
Reihe: Teil 1 von 3
Genre: Dystopie/Jugendbuch
Preis:  9,99 EUR
Verlag: Fischer 
Erschienen am 18.12.2012
www.fischerverlage.de


Klappentext:

Das System sagt, wen du lieben sollst – aber was sagt dein Herz?

Für die 17-jährige Cassia ist es der wichtigste Tag ihres Lebens: Heute erfährt sie, wen sie mit 21 heiraten wird – wen das System für sie ausgewählt hat. Es könnte jeder Junge aus Oria sein, doch zur großen Überraschung aller wird ihr bester Freund Xander als ihr Partner bekanntgegeben.
Als Cassia sich später auf dem feierlich überreichten Mikrochip Informationen über Xander ansehen will, passiert etwas schier Unmögliches: Es erscheint das Gesicht eines anderen Jungen – das von Ky. Cassia ist schockiert und verängstigt. Das System macht keine Fehler! Und tatsächlich wird ihr von offizieller Seite versichert, dass es sich um ein einmaliges Versehen handelt. Aber Cassia geht Kys Anblick nicht mehr aus dem Kopf. Gibt es doch die Möglichkeit zu wählen?


Meine Meinung:

Die Welt die Ally Condie erschaffen hat ist wirklich genial. Es gibt eine Gesellschaft in der alles vorgegeben ist: was man isst, wo man wohnt, wo man arbeitet, was man besitzen darf, wen man liebt, wann man stirbt....
Alles wird von den Funktionären überwacht. Niemand stellt das System in Frage oder möchte etwas ändern...
Als Cassia bei ihrem Paarungsbankett endlich erfährt wen sie später einmal heiraten wird, läuft noch alles nach Plan.
Es ist Xander. Ihr bester Freund und Nachbar.
Allerdings erscheint auf dem Mikrochip das Bild eines Anderen. Nämlich Ky. Ebenfalls ein Junge aus der Nachbarschaft.
Cassia ist ziemlich verunsichert und beginnt nach und nach die Gesellschaft zu hinterfragen.

Die Idee die hinter dem Buch steckt ist wirklich genial. Die Überwachung durch einen Staat ist sicher nichts neues und hier etwas futuristisch erzählt. Die Geschichte spielt eindeutig in unserer Zukunft. Es gibt noch Artefakte aus unserer Zeit wie eine Puderdose oder ein Kompass, doch die neue Gesellschaft weiß damit nichts richtiges anzufangen. 
Eigene Gedanken sind nicht erwünscht, das Denken wird von dem System übernommen. Es gibt Verstöße, wenn man etwas schreibt oder selbständig Dinge erledigt. Die Freizeitaktivitäten sind ebenfalls vorgeben.
Ist es daher wirklich ein Zufall als Cassia mit Ky in einer gemeinsamen Wandergruppe landet?

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und wirkte auf mich etwas emotionslos. Das war auch der Grund warum mich das Buch nicht wirklich überzeugen konnte. Die Figuren blieben blass und die Liebesgeschichte wirkte lahm. Es war für mich nicht zu spüren woher Cassias Liebe zu Ky auf einmal kam. Außerdem war Xander viel zu perfekt. Er hätte eher ein Gegenspieler sein sollen, dann wäre vielleicht mehr Spannung aufgekommen.

Es gibt durchaus spannende Momente, wenn die Gesellschaft die Hausdurchsuchungen etc. vornimmt, aber trotz allem bleibt die Geschichte hinter meinen Erwartungen zurück.
In meinen Augen hätte die Autorin noch viel mehr aus der Geschichte machen können.
Allerdings ist es auch erst der Auftakt zur Trilogie, daher kann es ja noch kommen. Einen Ausblick gibt es schonmal...
In den Randgebieten herrscht Krieg. Das System ist also doch nicht so perfekt, wie die Funktionäre vorgeben... und das Ende ist offen für mehr....

Fazit:

Eine tolle Grundidee, leider etwas blass umgesetzt. Die Liebesgeschichte bleibt hinter meinen Erwartungen zurück. Ich werde weiterlesen, bleibe aber skeptisch.
Von mir gibt es drei Sterne. Getreu dem Motto: "Wem es gefällt...."


Reihe:

Die Auswahl
Die Flucht
Die Ankunft

Autorin:

Ally Condie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Salt Lake City, USA. Nach dem Studium unterrichtete sie mehrere Jahre lang Englische Literatur in New York, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Die phänomenal fesselnde Serie Cassia & Ky wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt und war ein überwältigender internationaler Erfolg.

Samstag, 18. Oktober 2014

Rezension: Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks von E. Lockhart

Titel: Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks
Autorin: E. Lockhart
Originaltitel: The Disreputable History of Frankie Landau-Banks
Seitenanzahl: 352 Seiten
Genre: Jugendroman
Preis: 16,90 EUR
Reihe: Nein
Verlag: Carlsen (September 2010)
www.carlsen.de 


Klappentext:

Frankie Landau-Banks mit 14: Schülerin an einem Elite-Internat. Mitglied im Debattierklub. Spitzname: Puschelhäschen.
Frankie Landau-Banks mit 15: Eine Schönheit. Mit scharfer Zunge. Starkem Willen. Und einem hinreißenden neuen Freund: dem bewundernswerten, wortgewandten Matthew Livingston.
Frankie lässt sich nun nicht länger mit einem Nein abspeisen. Nicht, wenn dieses Nein bedeutet, dass sie von Matthews Geheimbund ("nur für Männer!") ausgeschlossen ist. Wenn es bedeutet, dass Matthew sie anlügt. Und wenn sie hundert Ideen hat, albernen Jungenstreichen etwas mehr Tiefgang zu verleihen.

Geistreich und witzig, provokant und inspirierend erzählt E. Lockhart die Geschichte von Frankie Landau-Banks: vom Puschelhäschen zur raffinierten Schwindlerin und selbstbewussten jungen Frau.

 

Meine Meinung:

Ein herrliches Buch, dass sicher nicht für jeden gemacht ist. Die Story an sich ist in einem Satz erzählt und trotzdem ist dieses Buch ein wirkliches Juwel. Diese Genialität der Sätze und Satzspiele, die die Autorin wieder mal verübt, lassen einen nachdenklich und berührt zurück.

Frankie ist ein fünfzehnjähriges, sehr intelligentes Mädchen. Sie fühlt sich in der Gesellschaft immer nur auf ein kleines Mädchen reduziert. Ihr Vater, ihr Freund und die ganze Elite Gesellschaft von Alabasta sehen sie nicht so, wie sie gerne wahrgenommen werden würde. Sie denkt, sie wäre für ihren Freund Matthew nur ein Schmuckstück und kein Mensch, der es mit seinen "Jungs" aufnehmen kann.
Durch Frankies Vater weiß das Mädchen ein paar Dinge über den ehrenwerten Basset-Orden der Schule, ein elitärer Geheimbund, natürlich nur für Jungs.
Durch einen glücklichen Zufall gerät Frankie an deren "Bibel" und beginnt den Geheimbund zu unterwandern. Sie schafft es, dass die Jungs ahnungslos Streiche für sie ausführen.
Zuerst reicht ihr das als Genugtuung, aber dann sehnt sie sich doch nach der offenen Anerkennung. Sie verzweifelt daran, dass es den einfältigen Jungs nicht um die sozialkritischen Botschaften zu gehen scheint, sondern einfach nur um den Spaß.
Das Ende ist damit vorprogrammiert.

Frankie entwickelt sich in diesem einem Schuljahr und muss vor allen Dingen lernen, dass sie selbst entscheidet wer sie ist.
Das Buch gibt Denkanstöße mit auf den Weg. Überwachung durch die Gesellschaft, sozialkritische Botschaften, die Stellung der Frau in der Gesellschaft und die Gleichberechtigung; gibt es sie wirklich? Wie leicht ist das Leben wenn man Geld hat? Fluch oder Segen? Kann man wirklich der sein, der man will oder ist man nur der, der man sein darf?

Trotz allem fehlte mir das letzte Tüpfelchen zu dem fünften Stern. Frankies Motive waren dann doch etwas zu schwammig und waren mir nicht nachvollziehbar genug.
Aber ich denke der Fokus des Buches liegt eindeutig auf der Botschaft und nicht auf dem Inhalt.

Der Schreibstil ist flüssig und in der dritten Person erzählt. Ich musste bei den langen Sätzen manche Passagen zweimal lesen um sie zu verstehen.




Fazit:

Ein wirklich tolles Buch, dass durch die Genialität der Sätze besticht und viele Denkanstöße bietet. Ein Mädchen, dass sich in der Jungs-Welt eines Elite Internats behauptet. Ein paar inhaltliche Schwächen stören allerdings nicht wirklich. Von mir gibt es dicke vier Sterne.

Weitere Bücher: 

Autorin:

E. Lockhart wollte schon immer Schriftstellerin werden. In der dritten Klasse hatte sie bereits zwei Romane geschrieben. Später studierte sie Schreiben und Literatur an der Vassar und an der Columbia University. Ihre Bücher sind in zehn Sprachen übersetzt worden, bei Carlsen erschienen bisher die Reihe "Ruby und die Jungs" und "Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks". Letzteres wurde von der New York Times auf die Liste der bemerkenswertesten Jugendbücher 2008 gesetzt.

Freitag, 17. Oktober 2014

Follow Friday #11 (Englisches Buch)

Bei Sonja von a Bookshelf full of sunshine gibt es Freitag den Follow Friday. 
Ziel des Ganzen ist es, unser Netzwerk zu erweitern, neue Blogger und Blogs kennenzulernen und vor allem, um Spaß zu haben! Für weitere Infos schaut einfach auf ihrem Blog vorbei. Diesmal geht es um das Thema:



Ein Folgeband, dass wir bereits in der englischen Fassung gekauft haben, weil wir den Erscheinungstag in Deutschland nicht abwarten konnten!

Da fällt mir nur ein Buch ein:


Harry Potter Teil 5. Mein erstes Hardcover Buch und meine erste Bestellung bei Amazon. Lang ist es her :-). Ich konnte nicht schlafen bevor ich es durchgelesen hatte. Die vielen englischen Zauberbegriffe waren zwar erst etwas schwierig, aber ich hatte so ein Zauberwörterbuch dazu gekauft, das war ganz hilfreich.
Zuerst mochte ich diesen Teil gar nicht, weil Harry alles verliert, was vorher so toll war, aber im nachhinein ist es mein Lieblingsband, weil es wirklich eine schriftstellerische Glanzleistung der Autorin ist.


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