Donnerstag, 30. Juli 2015

Rezension: Der Wind in den Weiden von Kenneth Grahame

Titel: Der Wind in den Weiden
Autor: Kenneth Grahame
Originaltitel: The Wind in the Willows
Seitenanzahl: 208 Seiten
Genre: Kinderbuch
Reihe: Nein
Preis: Sonderausgabe 4,95 EUR
Verlag: cbj
Ersterscheinung 1908
www.cbj-verlag.de 

Klappentext:

Es ist Frühling - und eigentlich Zeit für den Frühjahrsputz. Doch dazu hat der Maulwurf keine Lust und macht lieber einen Ausflug. Als er dabei Ratz, die Wasserratte, den sympathischen Angeber Kröterich und den hilfsbereiten Dachs kennen lernt, beginnt für alle vier eine aufregenden Zeit.
Ihr Freundschaft muss sich bewähren, als es gilt, Kröterichs Landsitz "Krötenhall" von den Bewohnern des Wilden Waldes zurückzuerobern.

Meine Meinung:

Mich hat die Geschichte um die vier verschiedenen Tiere, die seit über 100 Jahren veröffentlich wird, richtig neugierig gemacht.

Obwohl man an den vielen altmodischen Wörtern und Redewendungen das Alter des Buches erkennt, konnte man doch alles flüssig weglesen. Die Tiere haben alle menschliche Züge und Eigenheiten. Dabei spart der Autor nicht an Optimismus und Höflichkeiten. Die ganze fabelhafte Welt wird in blumigen Farben und Beschreibungen erklärt.
Im Vordergrund steht der Maulwurf. Er beschließt eines Tages einen Ausflug zu machen und lernt dabei Ratz, die Wasseratte kennen. Beide Tiere werden sofort die dicksten Freunde und Ratz zeigt dem Maulwurf, was es heißt sich zu entspannen und den Tag zu genießen.
Maulwurf wird ein loyaler Freund.

Bei den Ausflügen lernt er auch Kröterich kennen. Eine von sich selbst total überzeugte Kröte, der nie etwas genug ist und die immer nach Höherem und Besserem strebt.
Außerdem stoßen sie auf den hilfsbereiten Dachs, der ihnen mehr als einmal hilfreich zur Seite steht.

Mir fehlte manchmal der rote Faden in dem Buch. Es sind eher abgeschlossene Kurzgeschichten mit denselben Personen. Im Nachwort wird jedoch erklärt, dass der Autor die Geschichten als Gute-Nacht-Geschichten für seinen Sohn aufgeschrieben hat und sie erst später veröffentlicht hat. Daher gibt es wahrscheinlich kein Grundgerüst für ein ganzes Buch.

Die Geschichte wird durch wundervolle Illustrationen abgerundet. In jedem Kapitel gibt es ein süßes Bildchen auf dem die Tiere bei ihren Abenteuern dargestellt werden. Das macht alles sehr anschaulich.

Fazit:

Die Charaktere sind alle sehr liebenswürdig und man kann gar nicht anders, als sie in sein Herz zu schließen.
Die Geschichte handelt von Freundschaften, Heim- und Fernweh, Übermut und Courage. Nach Abschluss des Buches kann ich verstehen, warum die Geschichte seit über 100 Jahren verlegt wird. Es ist tatsächlich ein zeitloser Klassiker, nicht nur für Kinder. Von mir gibt es vier tolle Sterne.

Autor:

Kenneth Grahame wurde 1859 im schottischen Edinburgh geboren. Nach einer Ausbildung in Oxford war er von 1879 bis 1908 Angestellter der Bank von England. Er schrieb in verschiedenen Zeitschriften satirische Beiträge und 1908 erschien sein Buch »The Wind in the Willows«, das ihn weltberühmt machte und das zu den unvergänglichen Klassikern der Kinderliteratur zählt. (Quelle: Amazon)

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