Diesen Monat gibt es bei der ABC Challenge der Protagonisten von Favolas Lesestoff wieder eine Buchstapelaufgabe. Das Thema: LESEHERBST.
Freitag, 30. November 2018
Donnerstag, 22. November 2018
Rezension: Vampire Academy - Blutsschwestern von Richelle Mead
Titel: Blutsschwestern (Vampire Academy I)
Autorin: Richelle Mead
Originaltitel: Vampir Academy
Seitenanzahl: 304 Seiten
Genre: Vampir/Jugendbuch ab 14 J.
Reihe: Teil 1 von 6
Preis: ab 8,99 EUR
ISBN: 978-3802582011
Verlag: Lyx Verlag
Erschienen am 12.01.2009
www.luebbe.de
Autorin: Richelle Mead
Originaltitel: Vampir Academy
Seitenanzahl: 304 Seiten
Genre: Vampir/Jugendbuch ab 14 J.
Reihe: Teil 1 von 6
Preis: ab 8,99 EUR
ISBN: 978-3802582011
Verlag: Lyx Verlag
Erschienen am 12.01.2009
www.luebbe.de
Klappentext:
St. Vladimir's ist eine Schule für junge Vampire. Auch Rose Hathaway - halb Mensch, halb Vampirin - wird hier zur Wächterin ausgebildet. Sie hofft, eines Tages ihrer besten Freundin Lissa zu Seite zu stehen, der letzten Überlebenden der Vampirfamilie Dragomir. Da kommt es zu einer Reihe merkwürdiger Vorfälle. Irgendjemand scheint es auf Lissas Leben abgesehen zu haben. Der Einzige, dem sich Rose anvertrauen kann, ist der attraktive Wächter Dimitri...Meine Meinung:
Vor einiger Zeit habe ich den Film zum ersten Teil von Vampire Academy gesehen. Er war mir etwas zu hektisch, doch die Grundstory war interessant. Daher war für mich schnell klar, dass ich die Reihe lesen möchte.
Der Film hat sich bis auf kleinere Ausnahmen sehr genau an die Buchvorlage gehalten. Das ist immer toll. So war das Buch eine schöne Wiederholung und hat offene Fragen beantwortet.
Es geht um die 17-jährige Rose (Halb Vampir, halb Mensch) und ihre beste Freundin Lissa (Vampir), die zusammen von der Vampir Academy geflohen sind. Zu Beginn des Buches werden sie geschnappt und wieder zurück zur Schule gebracht. Im Laufe des Buches erfährt man die Gründe ihrer Flucht und rätselt wer hinter den mysteriösen Anschlägen auf Lissa steckt.
Der Auftaktband bringt viele Erklärungen mit sich. Man wird in die Welt der Wächter, Moroi und Strigoi eingeführt. Das war manchmal etwas langatmig (vielleicht weil ich es durch den Film schon wusste). Dafür ist Rose ein wirklich erfrischender Charakter. Sie erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive und so sind wir immer Teil ihrer aufbrausenden Art.
Rose und Lissa sind durch ein unsichtbares Band verbunden, d.h. dass Rose Lissas Gefühle spüren und auch teilweise durch ihre Augen sehen kann. So ist man irgendwie auch immer bei Lissa live dabei.
Obwohl Rose gern mit Jungs flirtet, fängt sie an tiefe Gefühle für ihren Mentor Dimitri zu entwickeln. Er ist älter und sieht zu ihrem Leidwesen nur ein unreifes Mädchen in ihr. Doch manchmal knistert es einfach zwischen den beiden und wir müssen gespannt sein, wie sich die Geschichte entwickelt.
Im Laufe des Buches geht es um Lissas Geheimnis, dass Rose verzweifelt versucht zu beschützen. Doch sie muss sich entscheiden, denn Lissa gerät immer mehr in Gefahr und versinkt in düsteren Gedanken. Jemand möchte ihre Fähigkeiten ausnutzen und schreckt vor nichts zurück.
Die Geschichte lässt sich wunderbar weglesen. Rose's Art ist zwar manchmal kindisch und zum Haare raufen, aber immer unterhaltsam und sehr erfrischend. Sie sagt was sie denkt und schlägt auch mal zu, wenn es nützt.
Die Hintergrundstory ist interessant gemacht und lässt noch viel Spielraum für die Folgebände offen. Mich fasziniert, dass man immer das Gefühl hat, Lissa wäre die Hauptfigur und alles dreht sich nur um sie, doch irgendwie scheint auch Rose der Schlüssel zu sein. Es ist eine ungewöhnliche Mischung und Erzählstruktur. Denn Rose wird als Wächter ausgebildet, um später die Moroi und somit auch Lissa vor den bösen Strigoi Vampiren zu beschützen.
Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten. Rose hat ein freches Mundwerk und bringt mit ihrem Sarkasmus ziemlich viel Schwung hinein. Dafür sind aber auch viele Klischees vorhanden (der Badboy Christian- die eifersüchtige Zicke Mia- die nerdige Außenseiterin Natalie- der beste Freund Mason usw.). Wenn man darüber hinwegsieht oder es einfach mag, dann kann man mit dem Buch nichts verkehrt machen. Im Gegenteil, es macht einfach süchtig.
Ich werde auf jeden Fall weiterlesen und bin gespannt, was die bösen Strigoi noch planen und wie sich Lissas Kräfte weiterentwickeln.
Fazit:
Vampir trifft auf Internat. In dieser fesselnden Geschichte geht es um zwei Freundinnen, die versuchen ein Geheimnis zu bewahren und sich vor ihren bösen Gegenspielern zu behaupten. Freche Sprüche, blutige Action und knisternde Romantik. Alles was eine gute Geschichte braucht. Mir war der Schreibstil manchmal zu einfach bzw. zu einfach erklärt, aber ich hatte trotzdem riesigen Spaß beim lesen und werde Rose und Lissa gerne wieder treffen. Von mir gibt es vier tolle Sterne.
Reihe:
Autorin:
Richelle Mead wurde in Michigan geboren. Sie studierte Kunst, Religion und Englisch. Mit ihrer Jugendbuchserie Vampire Academy gelang ihr auf Anhieb der Sprung auf die internationalen Bestsellerlisten. Bloodlines führt die Geschichte der Vampire Academy fort. (Quelle: Verlag)Dienstag, 20. November 2018
Mein SUB kommt zu Wort #21 (November)
Hallo Ihr Lieben,
im letzten Monat musste SUBBI aussetzen, da er auf einer Schlankheitskur war. Doch diesen Monat darf er um einige Kilo leichter wieder seinen Senf abgeben.
Wer mehr über die Aktion erfahren möchte, kann ja mal bei Anna vorbeischauen: Klick!
🌟
Lieber SUB,
- Wie groß/dick bist du aktuell (Du darfst entscheiden, ob du nur Print oder eBook & Print zählst)
Im September habe ich noch 341 Bücher gezählt. Doch im Oktober hat Andrea mich gnadenlos auf Diät gesetzt. Sie hat gelesen, aber auch Bücher aussortiert und einem guten Zweck gespendet. Jetzt zähle ich trotz Neuzugänge wieder 330 Bücher. Da kann Weihnachten ruhig kommen :-).
- Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!



Andrea ist schon total im Weihnachtsfieber. Sie schaut täglich weihnachtliche Liebesfilme und nun sind auch die ersten Bücher bei mir eingezogen. Für immer dein Prinz klingt nach einer lustigen Verwechslungskomödie in Schottland. Wir sind gespannt.
All I Want for Christmas spielt in New York und dreht sich um zwei Trauzeugen, die die Hochzeit eher verhindern möchten. Andrea hat vor kurzem schon ein Buch der Autorin gelesen und fand es sehr gut, so dass auch die neue Geschichte einziehen durfte. Immerhin hat Andrea schonmal angefangen zu lesen. Vielleicht liegt es hier dann nicht so lange herum :-).
Als großer Julie Leuze Fan hat Andrea natürlich auch sofort das neuste Werk Das Glück an meinen Fingerspitzen gekauft. Es spielt in der Einöde Kanadas und Andrea ist megagespannt.Wenn sie doch nur mehr Zeit zum lesen hätte.
- Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?
- Lieber SuB, nicht mehr lange und es ist wieder Weihnachten. Hast du besondere Weihnachtsgeschichten bei dir im Stapel oder gibt es besonders atmosphärische Geschichte, die du deinem(r) Besitzer*In empfehlen würdest, im folgenden Monat zu lesen?








Na das passt ja zu den (o.g.) Neuzugängen, auch wenn noch etliche weihnachtliche Bücher bei mir verweilen. Vielleicht schafft Andrea ja noch die ein oder andere Geschichte bis Heiligabend. Wetten würde ich aber nicht ;-)
Habt ihr schon eines der Bücher gelesen und könnt es Andrea daher besonders empfehlen?
♛♛♛♛♛
So Andrea schimpft drängelt. Meine Zeit ist schon wieder vorbei. Ich muss aufhören. Wir sehen uns.
Bis demnächst
Euer SUBBI
Sonntag, 4. November 2018
Rezension: Wilde Horde - Die Pferde im Wald
Titel: Die Pferde im Wald
Autorin: Katrin Tempel
Seitenanzahl: 272 Seiten
Genre: Pferde/Jugendbuch ab 10 J.
Reihe: Teil 1
Preis: 12 EUR
ISBN: 978-3-551-65084-9
Verlag: Carlsen
Erschienen am 28.02.2018
www.carlsen.de
www.buchschwestern.de
Autorin: Katrin Tempel
Seitenanzahl: 272 Seiten
Genre: Pferde/Jugendbuch ab 10 J.
Reihe: Teil 1
Preis: 12 EUR
ISBN: 978-3-551-65084-9
Verlag: Carlsen
Erschienen am 28.02.2018
www.carlsen.de
www.buchschwestern.de
Klappentext:
Zaz verbringt ihren Sommer in der Pension ihrer Oma am Waldrand – Ferien hat sie sich anders vorgestellt! Doch dann begegnen ihr im Wald zwei Jungs und zwei Mädchen. Die vier nennen sich die "Wilde Horde" – und streifen zusammen mit ihren Pferden durch die Wildnis. Sie wollen Zaz nicht in ihrem Wald haben, aber sie ist ohnehin lieber allein. Doch plötzlich ist alles anders. Denn Zaz lernt das fünfte Pferd kennen: Monsun. Als er nicht mehr von Zaz‘ Seite weichen will, gibt es kein Zurück. Ein unglaubliches Abenteuer beginnt ...Meine Meinung:
Bei einem neuen Pferdebuch kann ich selten widerstehen und daher habe ich mich gleich in das schöne Cover verliebt.
Die Story wirkt auf den ersten Blick etwas abgekupfert, denn Zaz wird gegen ihren Willen wegen schlechter Zensuren zur ihrer unbekannten Großmutter aufs Land abgeschoben. Dort trifft sie auf ein unreitbares Pferd, dass sich nur von ihr anfassen lässt. Da der Hof kurz vor der Pleite steht, hat mich die Geschichte schon sehr an Ostwind erinnert. Allerdings funktioniert das Konzept eben richtig gut und so auch hier.
Zaz wirkt zu Beginn etwas ruppig, doch man merkt schnell, dass sie sich von ihren Eltern ziemlich allein gelassen fühlt, und einfach noch keinen richtigen Weg gefunden hat, damit umzugehen. Gegen ihren Frust hat sie sich angewöhnt zu laufen. Wo kann man das besser, als in dem riesigen Wald der direkt an den Hof ihrer Oma grenzt.
Unterwegs trifft das 13-jährige Mädchen nicht nur auf eine kleine Pferdeherde samt Reiter, sondern auch auf eine Clique von Bikern. Beide Gruppen beanspruchen den Wald für sich und fühlen sich von der jeweils anderen Gruppe gestört. Zaz wird unfreiwillig in den Streit hineingezogen und am Ende geht es in einem wilden Rennen um die Vorherrschaft des Waldes.
Mir hat die Idee ziemlich gut gefallen. Die Story ist durch das Wettrennen und die Vorbereitung darauf, sehr actionlastig. Ich könnte mir die Geschichte super als Film vorstellen.
Der Schreibstil ist flüssig und kommt sofort auf den Punkt. Durch den Erzählstil bleiben die Figuren etwas distanziert, aber man konnte sich trotzdem super in Zaz und ihre Lage hineinversetzen.
Die Charaktere ergeben eine bunte Mischung. Es gibt den klugen Arpad, einen nerdigen Computerfreak namens Lukas, die unnahbare Schönheit Ann-Sophie und die sensible, blinde Fee. Zusammen bilden sie die Wilde Horde. Sie reiten ohne Zaumzeug und Sattel und sind eins mit ihren Pferden. Mein Pferdemädchenherz fand es total schön, wie Zaz sich mit dem fünften Pferd angefreundet hat, und sie so ebenfalls ein Mitglied der Horde geworden ist.
Außerdem wird das Thema Freundschaft sehr gut beleuchtet. Zaz muss herausfinden, wer wirklich ihre Freunde sind, und das man für eine Freundschaft auch etwas tun muss. Mutig bestreitet sie den Weg und wächst innerhalb der Geschichte über sich hinaus. Eine tolle Botschaft.
Als Erwachsener würde ich manche Details zwar kritisch hinterfragen (ein blindes Mädchen, dass nachts allein im Wald herumreitet; oder das man ein ungerittenes Pferd ohne Reitkenntnisse nach zwei Wochen in einem Rennen reitet), aber als kleines Pferdemädchen würden mich diese Dinge nicht stören. Im Gegenteil. Es ist der Stoff aus dem Pferdemädchenherzen sind. Jeder möchte doch die sein, die das unreitbare Pferd zähmt oder nicht? Daher hat mir das Buch echt gut gefallen und ich würde jederzeit die Fortsetzung lesen, die hoffentlich im Frühjahr 2019 erscheint.
Fazit:
Ein Mädchen ohne Reiterfahrung freundet sich mit einem bisher unreitbaren Pferd an. Kein neues Konzept, aber ein Stoff der Pferdemädchenherzen höher schlagen lässt. Egal, ob es wirklich realistisch ist. Es macht Spaß mit der Wilden Horde durch den Wald zu jagen, denn die Story ist sehr temporeich und voller Action. Es geht um Freundschaft, Mut und Zusammenhalt. Ich hatte großen Spaß beim lesen und vergebe 4,5 Sterne.
Autorin:
Katrin Tempel wurde in Düsseldorf geboren und wuchs in München auf. Nach ihrem Geschichtsstudium arbeitete sie als Journalistin, heute ist sie Chefredakteurin der Zeitschrift »LandIdee«. Außerdem schreibt sie Drehbücher (unter anderem den historischen ZDF-Zweiteiler »Dr. Hope«) und Romane. Mit »Holunderliebe« und »Mandeljahre« gelangen ihr große Publikumserfolge. Unter dem Namen Emma Temple veröffentlicht sie bei Piper weitere Romane, zuletzt »Die Nebel von Connemara«. Sie lebt mit ihrem Mann und der gemeinsamen Tochter in Bad Dürkheim an der Weinstraße. (Quelle: Verlag)Mittwoch, 31. Oktober 2018
Nach Weihnachten, ist vor Weihnachten - Der Pixi-Adventskalender von Carlsen
Im letzten Herbst bin ich auf der Suche nach einem tollen Adventskalender schnell auf den Pixi-Adventskalender von Carlsen gestoßen. Da ich gerne lese, war mein Interesse schnell geweckt. Für knapp 20 EUR bekommt man 22 Mini- und zwei Maxi-Pixi Bücher, die alle das Thema Schnee oder Weihnachten beinhalten.
Der Kalender hat zwar eine beachtliche Größe (ca. 50 cm x 60 cm), aber die liebevollen Illustrationen auf denn beiden Seiten lassen selbst die Verpackung zu einem kleinen Highlight werden, die die Kleinen lange bestaunen und die Bilder begutachten.
Insgesamt hatte ich soviel Freude daran, dass ich auch in diesem Jahr einen neuen Kalender bestellt habe und bin schon sehr gespannt wie er dieses Jahr bei den Minis ankommt.
Nur ein Nachteil hatte das Ganze: Wir mussten leider das ganze Jahr über immer wieder die Weihnachtsgeschichten lesen. Diese Jahr werde ich die Bücher dann wohl im Januar heimlich einsammeln und bis zum nächsten Weihnachten verstecken :-)
Fazit:
Wenn ihr also noch einen schönen Adventskalender sucht, dann schaut Euch den Kalender mal an. Es ist eine tolle Alternative zu Schokokalendern und kann Kinder im Alter von 2-7 Jahren bestimmt begeistern.
(Link zur Carlsen-Verlagsseite: Klick)
Achtung: Ich kenne noch nicht den Inhalt des neuen Kalenders für 2018 und kann daher nur meine Meinung zu dem Kalender aus dem Jahr 2017 abgeben.
Freitag, 26. Oktober 2018
Rezension: Nur um dich lächeln zu sehen von Emery Lord
Titel: Nur um dich lächeln zu sehen
Autorin: Emery Lord
Originaltitel: When We Collided
Seitenanzahl: 353 Seiten
Genre: Liebe/Drama/Jugendbuch ab 14 J.
Reihe: Nein
Preis: 15,00 EUR
ISBN: 9783570165164
Verlag: cbj
Erschienen am 26.03.2018
www.randomhouse.de
Emery Lord ist Autorin von bisher vier Jugendromanen und wurde an der
amerikanischen Ostküste geboren. Heute lebt sie in Cincinnati mit ihrem
Mann und ihrer kleinen Tochter sowie zwei ausgebildeten Rettungshunden.
Emery glaubt an die Magie des Geschichtenerzählens, sie liebt
Riesenräder und besitzt eine beeindruckende Sammlung an unpraktischen
Schuhen. (Quelle: Verlag)
Autorin: Emery Lord
Originaltitel: When We Collided
Seitenanzahl: 353 Seiten
Genre: Liebe/Drama/Jugendbuch ab 14 J.
Reihe: Nein
Preis: 15,00 EUR
ISBN: 9783570165164
Verlag: cbj
Erschienen am 26.03.2018
www.randomhouse.de
Klappentext:
Als Vivi neu nach Verona Cove kommt, das kleine Nest an der Westküste, spürt sie sofort: Hier ist ein Neuanfang möglich. Als ihr dann der hinreißende Jonah mit seinen phänomenalen Kochkünsten begegnet, verfällt sie ihm augenblicklich - und Jonah ihr. Mit unbändiger Lebenslust und einem Feuerwerk aus Gedanken und Gefühlen wirbelt Vivi durch Jonahs Leben und das seiner Familie. Und mit jedem Tag ihres Zusammenseins spürt Jonah die Last, die er seit dem Tod seines Vaters mit sich schleppt, leichter werden. Doch Vivis Dämonen sind mächtig, und obwohl dieser gleißende Sommer fast unbeschwert ist, wird er sie beide für immer verändern ...Meine Meinung:
Im Buchladen ist mir sofort das schöne Cover ins Auge gefallen. Daher war ich sehr neugierig auf die Geschichte.
Abwechselnd schildern der 17-jährige Jonah und die gleichaltrige Vivi die Erlebnisse aus ihrer Sicht.
Jonah versucht mit dem Rest seiner großen Familie immer noch den Verlust seines Vaters zu verarbeiten. Alle Personen sind in einer Art Trauer - Schockstarre gefangen, als Vivi in ihr Leben stolpert. Verrückt, extrem und wie ein alles vernichtender Wirbelsturm holt das aufgekratzte Mädchen die Familie Stück für Stück wieder aus ihrer Lethargie.
Dabei merkt man schnell, dass Vivi's aufgesetzte Art nicht normal ist, nicht normal sein kann. Im Laufe der Zeit kommt immer mehr über ihre Krankheit ans Licht.
Mich als Leser hat das in eine schwierige Lage gebracht. Ich wusste, dass ich Mitleid und Verständnis für das Mädchen haben müsste. Schließlich ist sie krank, doch oft konnte ich ihr Handeln eben nicht gutheißen und hatte eben kein Verständnis für ihre Launen.
Meine Lesefreude hat dadurch etwas gelitten. Doch wenn man sich klar macht, wie genial die Autorin damit den Kernpunkt getroffen hat, dann muss man zugegeben, dass das Buch wirklich etwas besonderes ist.
Jonah liebt das Kochen und erinnert sich dabei immer an seinen Vater, der ein Restaurant hatte. In regelmäßigen Abständen bereitet er in der Geschichte köstliche Gerichte zu, was mir echt gut gefallen hat. Insgesamt mochte ich den stillen Jungen sehr, der sich aufopfernd um seine kleinen Geschwistern kümmert. Dabei brauchte er eigentlich selbst eine starke Schulter zum anlehnen.
In Jonah konnte ich mich gut hineinversetzen und seine Lage verstehen.
Bei Vivi bleibt man als Leser bis zum Ende außen vor. Man liest was sie bewegt, kann aber nicht immer den Zusammenhang verstehen. Alles was sie macht ist extrem. Sie schreit rum, entblößt sich, hat fixe Ideen, denen sie nachrennt. Es war oft wie bei einem Autounfall. Man möchte eigentlich nicht hinsehen und muss es doch. Sie hat Jonah einerseits gut getan, weil er sich bei ihr endlich wieder wie er selbst fühlen kann, doch andererseits hat sie ihm mit ihrer wegstoßenden Art auch geschadet. Das sind alles Auswirkungen der Krankheit und daher gut geschildert. Doch mein Herz für Jonah hat deshalb oft geblutet.
Jonah's und Vivi's Hintergrundgeschichte ist zwar krass, aber doch sehr glaubwürdig. Es ist der Autorin sehr gut gelungen die unterschiedlichen Sichtweisen der Charaktere darzustellen.
Unterm Strich konnte mich das Buch fesseln und überzeugen. Die Liebesgeschichte ist hierbei eher zweitrangig. Eigentlich ist sie sogar sehr oberflächlich, denn die beiden fühlen sich doch eher wegen ihres guten Aussehens zueinander hingezogen. Gemeinsam haben sie fast nichts. Doch genau darum geht es in dieser Geschichte.
In diesem einen Sommer sind die beiden perfekt füreinander. Sie tun sich gut und helfen einander. Es ist keine Liebesgeschichte für immer. Es zeigt, dass man manchmal jemanden zur richtigen Zeit trifft und sich dadurch dein Leben verändert. Danach ist alles besser, auch wenn man wieder getrennte Wege geht.
Und obwohl ich verstehe worauf die Autorin hinausmöchte, hätte ich mir für die Liebesgeschichte mehr Raum gewünscht und nicht so nebenbei abgewickelt. Es standen immer andere Probleme oder Dinge im Vordergrund. Das fand ich schade.
Der Schreibstil ist angenehm und detailreich. Ich mochte besonders das Setting von Verona Cove. Ein verträumter Küstenort, wo sich alle Bewohner kennen und schätzen. Sie halten zusammen und treten füreinander ein. Ein ziemlicher Gegensatz zu den Geschehnissen, die sich dadurch gleich doppelt so schlimm anfühlen. Doch man muss einfach alle Personen irgendwie in sein Herz schließen. Besonders Jonah Daniels und seine Geschwister.
Ich habe das Buch daher mit einem lachenden und einem weinenden Auge beendet. Es war eine wirklich schöne Geschichte, aber jetzt brauche ich Zeit, die Geschehnisse zu verarbeiten und weiterzuziehen.
Fazit:
Das Buch ist eine Achterbahn der Gefühle. Es ist extrem. Es knallt und hallt nach. Obwohl ich mir viele Dinge anders gewünscht hätte, konnte mich die Autorin mit dieser Geschichte berühren. Es geht um zwei unterschiedliche Menschen, die sich eine zeitlang guttun und helfen. Mir ging nur die Liebesgeschichte etwas zu sehr unter. Die andere Dinge standen immer im Vordergrund. Unterm Strich ist es keine leichte Sommerlektüre, sondern ein Buch das man nicht so schnell vergisst. Vivi war hier. Ja genau. Man wird die Geschichte und sie nie vergessen. Ein unvergesslicher Sommer in Verona Cove. Von mir gibt es vier tolle, außergewöhnliche Sterne.
Autorin:
Emery Lord ist Autorin von bisher vier Jugendromanen und wurde an der
amerikanischen Ostküste geboren. Heute lebt sie in Cincinnati mit ihrem
Mann und ihrer kleinen Tochter sowie zwei ausgebildeten Rettungshunden.
Emery glaubt an die Magie des Geschichtenerzählens, sie liebt
Riesenräder und besitzt eine beeindruckende Sammlung an unpraktischen
Schuhen. (Quelle: Verlag)
Dienstag, 2. Oktober 2018
Rezension: Worte, die leuchten wie Sterne von Brigid Kemmerer
Titel: Worte, die leuchten wie Sterne
Autorin: Brigid Kemmerer
Originaltitel: More Than We Can Tell
Genre: Young Adult
Reihe: Teil 2 (einzeln lesbar)
Preis: 16 EUR
ISBN: 978-3-95967-216-0
Verlag: HarperCollins
Erschienen am 01.08.2018
www.harpercollins.de
Emma ist ein Computerfreak und hat selbst ein Online-Spiel entwickelt. Die virtuelle Welt ist wie ihr zweites Zuhause.
Doch plötzlich erhält Rev Briefe von seinem leiblichen Vater, der ihm nicht nur seelische Narben zugefügt hat. Und auch Emma erhält beängstigende Nachrichten von einem Online-Troll, der ihr das Leben zur Hölle macht. In dieser schweren Zeit treffen die beiden aufeinander – und fühlen sofort eine besondere Verbindung. Können sie sich gegenseitig helfen, die traumatischen Ereignisse zu überwinden?
Die Hintergrundstorys sind schon krass. Kindesmisshandlung, Gewalt und Demütigung. Rev steckt so voller Ängste und Selbstzweifel, dass man es gar nicht begreifen kann. Zusätzlich hat die Autorin Rev sehr gläubig dargestellt. Immer wieder gibt es Gespräche über Gott und den Sinn von Glauben. Eine Menge Stoff zum Nachdenken.
Es gab eine Kuss-Szene, die war sooooo toll und romantisch geschrieben. Mir ist richtig das Herz aufgegangen. Die Autorin schafft es einen einfach wunderbar in eine emotionale Stimmung zu versetzen.
Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich würde jederzeit wieder eine Geschichte der Autorin lesen.
Brigid Kemmerer denkt sich Geschichten aus, seit sie auf der Highschool
war. Sie schreibt, wo immer sie einen Platz zum Sitzen findet, je mehr
Lärm, desto besser. Das ist auch gut so, denn sie hat vier Söhne
zwischen Kleinkind- und Teenageralter und daher eher geringe Chancen auf
stille Stunden. Sie lebt in der Nähe von Baltimore. (Quelle: Verlag)
Autorin: Brigid Kemmerer
Originaltitel: More Than We Can Tell
Genre: Young Adult
Reihe: Teil 2 (einzeln lesbar)
Preis: 16 EUR
ISBN: 978-3-95967-216-0
Verlag: HarperCollins
Erschienen am 01.08.2018
www.harpercollins.de
Klappentext:
Rev hat immer noch mit den Schatten seiner harten Kindheit zu kämpfen. Aber seine liebevolle neue Familie hilft ihm dabei zu heilen.Emma ist ein Computerfreak und hat selbst ein Online-Spiel entwickelt. Die virtuelle Welt ist wie ihr zweites Zuhause.
Doch plötzlich erhält Rev Briefe von seinem leiblichen Vater, der ihm nicht nur seelische Narben zugefügt hat. Und auch Emma erhält beängstigende Nachrichten von einem Online-Troll, der ihr das Leben zur Hölle macht. In dieser schweren Zeit treffen die beiden aufeinander – und fühlen sofort eine besondere Verbindung. Können sie sich gegenseitig helfen, die traumatischen Ereignisse zu überwinden?
Meine Meinung:
In Der Himmel in deinen Worten haben wir Rev bereits als Nebencharakter kennengelernt. Er war dort ein Mensch weniger Worte, doch was er sagte, war immer sehr tiefgründig. Außerdem gab es einige Hinweise auf seine harte Kindheit und deshalb war ich sehr neugierig auf seine eigene Geschichte.
Am Anfang des Buches erhält Rev unerwartet einen Brief von seinem leiblichen Vater, den er seit über 10 Jahren nicht gesehen hat. Das wirft den 18-jährigen ziemlich aus der Bahn, denn er weiß nicht wie er damit umgehen soll. Er war seinem Vater stets hörig und deshalb wird Rev von dem Brief in die Vergangenheit gezogen. Sein Vater hat ihn misshandelt und Rev ist immer noch nicht darüber weg. Statt mit seinen liebevollen Pflegeeltern zu reden, frisst er das Problem immer mehr in sich hinein, bis er komplett unter Strom steht, weil er sich plötzlich nicht mehr selbst über den Weg traut. Ist gewalttätiges Verhalten vererbbar? Ich finde, die Autorin hat damit einen interessanten Ansatz gefunden.
Emma ist der sprichwörtliche Computernerd. Sie programmiert und versteckt sich am liebsten hinter ihrem PC. Der Rollentausch gefällt mir. Endlich ist mal das Mädchen technisch versiert und etwas spleenig. Wir erfahren schnell, dass sie damit ihrem Vater nacheifert, was bei ihrer Mutter nicht so gut ankommt und immer zum Streit führt. Die Hass-Nachrichten von einem anderen Computerspieler sind erschreckend und ich kann
Emma verstehen, dass sie sich angegriffen fühlt.
Rev und Emma kennen sich bisher nur flüchtig aus der Schule. Als sie bei einem Spaziergang zufällig ins Gespräch kommen, vertrauen sie sich Dinge an, die sie zu diesem Zeitpunkt niemanden anderes sagen können. Und so baut sich ganz langsam ein Vertrauensverhältnis auf.
Erneut bin ich einfach nur begeistert von dem eindringlichen Schreibstil. Die Autorin ist eine Meisterin der Worte und erschafft damit eine einzigartige Atmosphäre.
Die Liebesgeschichte ist keine einschlagende Bombe, sondern etwas schleichendes, das wie ein zartes Pflänzchen erblüht. Sie steht nicht im Vordergrund. Vielmehr geht es darum, dass Emma und Rev erstmal in ihrem Leben aufräumen müssen, bevor dort Platz für jemand anderes ist.
Meine Highlights sind die interessanten Unterhaltungen zwischen den verschiedenen Charakteren. Gerade wenn sich Rev und sein bester Freund Declan austauschen (Absolute Bro-Momente) oder später auch die Unterhaltungen mit Pflegebruder Matthew wissen zu fesseln.
Durch die abwechselnde Ich-Perspektive lernen wir Emma und Rev gut kennen und können mit ihnen fühlen.
Dabei treffen beide Charaktere wahrlich nicht immer die besten Entscheidungen. Im Gegenteil. Manchmal hätte ich bei ihren selbstzerstörerischen Handlungen am liebsten laut geschimpft, über so viel (Verzeihung!) Dummheit, doch gerade weil sie Charaktere mit Ecken und Kanten sind, hat es die Geschichte auch so lebendig gemacht.
Rev wollte ich abwechselnd in
den Arm nehmen, ihm gut zureden und sagen, dass er sich unnötig
Gedanken macht. Und dann wollte ich ihn anschreien und
rufen: Jetzt sag deinen Eltern endlich Bescheid!
Emma mochte ich
gerne, auch wenn sie sich ihren Eltern gegenüber wie ein bockiges
Kleinkind verhält. Das war oft sehr anstrengend. Aber Rev stellt
ja treffend fest, dass Emma ansonsten nur von selbstsüchtigen und
kontrollwütigen Menschen umgeben ist und es daher nicht besser wissen
kann. Es ist ihre Art um Hilfe zu schreien.
Die Hintergrundstorys sind schon krass. Kindesmisshandlung, Gewalt und Demütigung. Rev steckt so voller Ängste und Selbstzweifel, dass man es gar nicht begreifen kann. Zusätzlich hat die Autorin Rev sehr gläubig dargestellt. Immer wieder gibt es Gespräche über Gott und den Sinn von Glauben. Eine Menge Stoff zum Nachdenken.
Emma schlägt sich mit Cyber-Mobbing und den Kommunikationsproblemen ihrer Eltern herum. Die Sache mit ihrem Computerspiel wurde sehr glaubwürdig geschildert. Im anonymen Internet werden leider viel zu viele
Menschen zu der schlechtesten Version ihrer selbst.
Zwar hätte ich mir das Ende der Geschichte etwas anders gewünscht, doch ich kann die Autorin verstehen, weshalb sie diesen Weg gewählt hat. Sie möchte natürlich auf das Problem "Der falschen Internetfreunde" aufmerksam machen, aber ich hätte mir trotzdem gewünscht, dass Emma auch eine schöne Erfahrung mit Leuten aus dem Internet macht und nicht alle Gamer als merkwürdige
Einsiedler dargestellt werden.
Einige der Kapitel waren echt emotional und haben mich sehr berührt.
Rev's Hilflosigkeit konnte mich zu Tränen rühren. Er hat solch eine tolle Familie gefunden und muss endlich lernen, dass er in Sicherheit ist und geliebt wird.
Es gab eine Kuss-Szene, die war sooooo toll und romantisch geschrieben. Mir ist richtig das Herz aufgegangen. Die Autorin schafft es einen einfach wunderbar in eine emotionale Stimmung zu versetzen.
Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich würde jederzeit wieder eine Geschichte der Autorin lesen.
Fazit:
Mit dieser emotionalen und eindringlichen Geschichte konnte mich die Autorin erneut überzeugen und fesseln. Ihre Charaktere haben Ecken und Kanten, treffen falsche Entscheidungen und sind trotzdem liebenswert, dass einem das Herz aufgeht. Die Liebesgeschichte ist eher Nebensache, es geht darum sich der Vergangenheit und seinen Ängsten zu stellen, dann ist Platz für jemand anderes. Zwar hätte ich mir ein weniger dramatisches Ende gewünscht, aber ich kann es nachvollziehen. Von mir gibt es alle fünf Sterne. Eine klare Leseempfehlung.
Reihe:
Meine Rezi zu: Der Himmel in deinen Worten -->Klick
Autorin:
Brigid Kemmerer denkt sich Geschichten aus, seit sie auf der Highschool
war. Sie schreibt, wo immer sie einen Platz zum Sitzen findet, je mehr
Lärm, desto besser. Das ist auch gut so, denn sie hat vier Söhne
zwischen Kleinkind- und Teenageralter und daher eher geringe Chancen auf
stille Stunden. Sie lebt in der Nähe von Baltimore. (Quelle: Verlag)
♛♛♛♛♛
Ich danke Harper Collins für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares und lovelybooks für die tolle Leserunde.
-Meine Meinung zum Buch wurde dadurch nicht beeinflusst -
Gemäß
§ 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In meinem
Beitrag befindet sich (ohne kommerziellen Zweck zur reinen Information)
eine Verlinkung zur
Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Wenn es Dich interessiert, kannst Du dort
weitere Informationen zum Buch finden.
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