Dienstag, 6. Januar 2015

Gemeinsam Lesen #30 (Hyde Park)

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Dieses ist eine Gemeinschaftsaktion von
Schlunzen-Bücher und Weltenwanderer.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 
Ich lese "Das Haus am Hyde Park" von Monica McInerney und bin auf Seite 193.
 


Inhaltsangabe:
Ein schrecklicher Unfall zerstört das Leben der jungen Australierin Ella O’Hanlon. Bei Nacht und Nebel verlässt sie daraufhin ihre große Liebe Aidan, den sie für die Tragödie verantwortlich macht. Ihr liebenswerter, weiser Onkel Lucas Fox überredet sie schließlich, zu ihm nach London zu kommen. Der Professor lebt in einer alten Villa am Hyde Park, die voller Bücher und wundervoller Erinnerungen steckt. Was Ella nicht weiß, gemeinsam mit dem Rest der kunterbunten Fox-Familie schmiedet Lucas einen Plan, um seiner Nichte die Freude am Leben zurück- und sie wieder mit der Liebe ihres Lebens zusammenzubringen.



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Sie führte durch das Nobelviertel Mayfair. Ich erfuhr Historisches und Anekdotisches über berühmte Persönlichkeiten, besuchte Kirchen und den Berkeley Square.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!

Das Buch ist ein echter Schatz. Das Cover ist nichtssagend und hätte mich niemals angesprochen. Aber da ich Bücher über London gesucht habe, ist es mir zum Glück in die Hände gefallen. Der Schreibstil ist so mitreißend, dass ich bei der dramatischen Stelle auf Seite 100 erst mal ein paar Tage Pause machen musste. Denn hier geht es um den Tod eines Kindes und wie die Familie damit klar kommen muss. Die Mutter Ella hat ihr ganzes Leben in Australien hinter sich abgebrochen und ist seitdem auf der Flucht. Das Buch handelt von ihrem Onkel, der in London lebt und sie zu sich lockt um ihr neuen Lebensmut zu geben. In Rückblenden wird die Geschichte erzählt und aufgearbeitet. Echt wunderschön gemacht, aber für mich ist das ein hartes Thema, dass mich sehr bewegt und mitleiden lässt.

4. Wir sind nun angekommen in 2015 und wir hoffen ihr seid alle gut, aber nicht zu weit gerutscht :) Lasst doch einmal 2014 Revue passieren, welches Buch oder welche Reihe war euer Highlight und warum?


Mein Jahreshighlight habe ich bereits gewählt. Ich habe ganz tolle Bücher im letzten Jahr gelesen und konnte mich schwer festlegen. Ich habe es dann ein bißchen nach Ausschlusskriterien gemacht, habe erst die Monatshighlights gewählt und dann aus den jeweiligen Büchern gewählt. Zu guter Letzt habe ich mich für Noah und Echo entschieden. Das Buch hat mich auch lange beschäftigt und ich würde es immer nochmal lesen. Zum Beitrag siehe hier!


Montag, 5. Januar 2015

Rezension: Zehn Mal Fantastische Weihnachten

Titel: Zehn Mal Fantastische Weihnachten
Autoren: Diverse
Seitenanzahl: 218 Seiten
Genre: Gemischt
Reihe: Nein
Preis: 1,99 EUR
Verlag: Impress
Erschienen am 05.12.2013
www.carlsen.de 


Klappentext:

Nicht alle paranormalen Wesen feiern Weihnachten, aber so ganz geht die jährliche Festtagsstimmung auch an ihnen nicht vorbei. Sogar der sonst so unbesorgte Halbelf Lee wird in der Adventszeit sentimental und stattet seiner zukünftigen Verlobten einen allerersten Besuch ab. Die Vampire Elias und Ana feiern am Heiligabend Geburtstag und müssen sich mit ihrer rumänischen Familie herumschlagen. Die Shadowcaster Faith und Cole quälen sich Mitte Dezember durch einen ganz besonders anstrengenden Auftrag, der sie fast ihre Liebe kostet, und Victoria bekommt an der Seite ihres Schutzengels Nathaniel schon im Oktober ein Weihnachtsliedtrauma. Nur bei den Freundinnen der Rockstars geht es an den Adventstagen weniger fantastisch zu, hier stimmen aber wenigstens die Songs wieder. Zehn (nicht immer) weihnachtliche Extrageschichten für alle, die von den Impress-Serien nicht genug bekommen können, aber auch für alle, die sie nicht kennen und Lesestoff zum Lebkuchen brauchen.

Meine Meinung:

Bisher kenne ich nur die "Rockstar Reihe" von Teresa Sporrer aus dem Impress Verlag. 
"Zehn Mal fantastische Weihnachten" hat mir daher sehr gut gefallen, da ich nun einen Einblick in die anderen Reihen des Verlages bekommen habe.

Im Vorwort wird darauf hingewiesen, dass man alle Geschichten ohne Vorkenntnisse lesen kann.

In der ersten Geschichte von Jennifer Wolf geht es um Elias und Miriam aus der Sanguis- Trilogie. Es spielt zeitlich "vor" den Büchern, denn Elias ist mit seiner Vampirfamilie noch in Rumänien und Miriam in Deutschland. Beide erleben den Heiligabend trotzdem ähnlich.

Danach folgt eine Geschichte von Jennifer Jäger mit den Figuren der Traumlos-Serie. Auch hier spielt es zeitlich "vor" den Büchern. Macy bekommt von einem alten Mann eine verbotene Geschichte aus der Vorkriegszeit über "Wein-Nachten". Daraufhin feiern Hailey und sie das alte und für sie unbekannte Fest nach. 

In der dritten Geschichte von Melanie Neupauer geht es um Gingin und Natalie aus der Serie vom Geheimnis der schwarzen Rose. Beide Mädchen erleben ein paar tolle Stunden auf dem unglaublichsten Weihnachtsmarkt den man sich vorstellen kann. Es gibt Trolle, Feen und Zauberer und ganz viele "ungewöhnliche" Dinge. Diese Geschichte hat mir am besten gefallen, da sie eine tolle Weihnachtsstimmung verbreitet hat. Außerdem gibt es eine kleine Liebesgeschichte. 

In der vierten Geschichte von Sandra Regnier geht es um Lee und Felicity aus der Pan-Trilogie. 
Lee ist dabei in der Vergangenheit ein Attentat zu verhindern und Felicity freut sich als junges Mädchen auf Weihnachten und die Geschenke. Währendessen wird Lee klar, dass er seine Auserwählte gerne einmal treffen möchte und besucht Felicity in der Gegenwart. Erwähnenswert: Am schönsten fande ich den Ort ihrer Begegnung: die Ruinen von Tintagel! Denn dort war ich selbst erst vor Kurzem.

In Koboldmagie von Katjana May geht es um Laura und den letzten Kobold seiner Art. Das Mädchen hilft Birk seinen Weg aus der Menschenwelt zu finden. Nicht sehr weihnachtlich, aber total süß.

Danach gibt es eine Geschichte von Lars Schütz zu seiner Göttersturz-Legende. Das Efeumädchen Daria versucht dem Mann ihres Herzens zu helfen, der unter Mordverdacht steht. Nicht sehr weihnachtlich, aber spannend.

Nr. 7 ist von Cathy Mcallister und erzählt eine Geschichte zur Shadowcaster-Serie. Faith und Cole müssen zu einem Undercover Einsatz in die Menschenwelt. Das Problem ist, dass sie sich als Bruder und Schwester ausgeben müssen und mit einem anderen Geschwisterpaar flirten müssen. Die Eifersucht bringt sich dabei fast auseinander. 
Die Geschichte hat mir gut gefallen und ich werde mir die Serie definitiv näher ansehen.

Danach erzählt Mara Lang eine Geschichte zur Jandur-Saga. Lith muss zu einem Autrag in die Splitterwelt. Doch bevor sie ihn ausführt, trifft sie einen alten Mann mit Bart und lässt sich von ihm den Weihnachtsmarkt zeigen.

Die vorletzte Geschichte ist von Natalie Luca und gehört zur Nathaniel und Victoria-Serie. Victoria soll ihrem Lehrer helfen ein altes Buch auf dem Schwarzmarkt zu kaufen, dass wahrscheinlich eine Engelschronik ist. Spannend, aber nicht unbedingt weihnachtlich.

Zuletzt darf dann Nell von den Rockstar-Mädels von Teresa Sporrer über die Vorweihnachtszeit erzählen. Die Mädchen sind im Shopping Fieber und überlegen, was sie ihren Freunden zu Weihnachten schenken könnten. Toll, dass endlich Nell mal zu Wort kommt und man etwas mehr über sie und Craig erfährt.

Einige der Geschichten haben mir wirklich gut gefallen, auch wenn nicht alle weihnachtlich waren.
Die Shadowcaster Reihe und die Bücher über den Schutzengel Nataniel werde ich mir auf jeden Fall näher ansehen. Als Schriftsteller haben mir Jennifer Wolf und Sandra Regnier sehr gut gefallen. Von ihnen werde ich vielleicht nicht die o.g. Reihen lesen, aber bestimmt etwas anderes.

 

Fazit:

Nicht alle Geschichten sind wirklich weihnachtlich, aber das Buch ist toll um einen Eindruck von den unterschiedlichen Autoren und Figuren zu bekommen. Ich werde auf jeden Fall mehr von Jennifer Wolf und Sandra Regnier lesen. Mir haben die Geschichten gut gefallen. Daher vergebe ich gute vier Sterne.
 

Sonntag, 4. Januar 2015

Rezension: Das Rosenholzzimmer von Anna Romer

Titel: Das Rosenholzzimmer
Autorin: Anna Romer
Originaltitel: Thornwood House
Seitenanzahl: 576 Seiten
Genre: Roman
Reihe: Nein
Preis: 19,99 EUR
Verlag: Goldmann Verlag
Erschienen am 25.08.2014 
Zum Verlag! 

Klappentext:

Als die Fotografin Audrey Kepler das verlassene Thornwood House im ländlichen Queensland erbt, ergreift sie sofort die Chance, ihrem hektischen Leben in Melbourne zu entkommen und einen Neustart zu wagen. In einem entlegenen Zimmer des alten, aber noch immer prächtigen Hauses entdeckt sie die verblasste Fotografie eines gutaussehenden Mannes. Wie sie bald herausfindet, handelt es sich um Samuel Riordan, den vormaligen Besitzer von Thornwood House, und Audreys Interesse ist geweckt. Schließlich erfährt sie, dass Samuel beschuldigt wurde, kurz nach dem Krieg eine junge Frau ermordet zu haben, was Audrey nicht glauben will. Doch als sie immer tiefer in Samuels Geschichte eintaucht, hat Audrey die böse Ahnung, dass der Mörder von damals noch lebt. Und dann droht sich ihr Verdacht auf gefährliche Weise zu bestätigen ...
 

Meine Meinung:

Seit "Wunder wie diese"' hatte ich mal wieder Lust auf ein australisches Buch.

"Das Rosenholzzimmer" ist eine Geschichte über eine junge Frau, die von dem Vater ihres Kindes ein altes Haus erbt.
Tony und Audrey sind schon seit einigen Jahren nicht mehr zusammen, als Tony stirbt und Audrey und seiner Tochter Bron das Haus seines Großvaters vererbt.
Audrey erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht und ist über die Erbschaft überrascht, denn Tony hatte bis dahin nie seine Familie erwähnt.
Eigentlich wollte Audrey das Haus verkaufen, doch als sie es zum ersten Mal sieht, fühlt sie sich gleich zu Hause und so bleiben Bron und sie in Thornwood wohnen.
Schnell holt sie Tony's alte Familiengeschichte ein. Sein Großvater wurde in den 40er Jahren verdächtigt Tony's Großmutter ermordet zu haben. Audrey stößt auf alte Briefe und Tagebücher und ganz langsam kommt die ganze Tragödie ans Tageslicht.

Zur Bewertung bin ich etwas unentschlossen. Einerseits hat mir die Geschichte gut gefallen. Die Personenzahl ist überschaubar, denn Thornwood liegt in einer ziemlichen Einöde und es gibt lediglich ein paar Nachbarn, die dadurch aber alle irgendwie verdächtigt sind.
Eine Grundspannung bleibt durchgehend erhalten, auch wenn ich bereits ab der Hälfte des Buches einen Verdacht hatte der sich dann bestätigt hat. 

Anderseits ist die ganze Geschichte aber auch teilweise  unglaubwürdig. Die Motive des Täters waren mir einfach zu weit hergeholt und wirkten konstruiert. "Ach das jetzt auch noch!" kam mir öfters in den Sinn. So viele Zufälle sind einfach "too much". Die Autorin hat sich einfach alles so hingebastelt, dass es grob passte, aber dadurch nicht gerade überzeugend wirkte.
Außerdem waren mir Audreys Tagträume zu unlogisch, in denen sie sich in die Vergangenheit geträumt hat und dann Personen gesehen hat, die sie nicht mal kannte.
Hier passt der Spruch: Weniger ist mehr! Eine alte Geschichte wäre ja in Ordnung gewesen, aber hier gibt es gleich drei Handlungsstränge. 40er Jahre, 80er Jahre und die Gegenwart. Damit hat sich die Autorin in meinen Augen keinen Gefallen getan. Es wirkte einfach zu überladen und zu viel. 

Der Schreibstil ist etwas blumig, aber flüssig zu lesen. Die Charaktere sind sympathisch und bis auf wenige Längen kam keine Langeweile auf. Wenn man von einigen Logikfehlern mal absieht.
Es gibt eine süße Liebesgeschichte, die zwar etwas überzogen wirkte, mich aber insgesamt versöhnt hat.

Fazit:

Ein Buch über eine alte Familientragödie, die in der heutigen Zeit durch Tagebücher und Briefe ans Tageslicht kommt und über einen Mörder der immer noch unterwegs ist. Das alles vor der Kulisse des australischen Buschlandes. Über die Logikfehler muss man hinwegsehen. Von mir gibt es knappe vier Sterne. Trotz der ganzen konstruierten Geschichte, hat mich das Buch gut unterhalten.

Autorin:

Anna Romer wuchs in New South Wales in einer Familie von Büchernarren und Geschichtenerzählern auf, weshalb sie sich schon früh für Literatur zu interessieren begann. Sie arbeitet als Grafikerin und hat lange Reisen ins australische Outback, nach Asien, Neuseeland, Europa und Amerika unternommen, wo sie viel Stoff sammelte, den sie in ihren Bildern und Texten verarbeitet. Ihr erster Roman »Das Rosenholzzimmer« lebt von ihrer Faszination für vergessene Tagebücher und Briefe, dunkle Familiengeheimnisse und alte Häuser und ihrer Liebe zur einzigartig schönen australischen Landschaft. Die Autorin lebt in einem abgelegenen Landsitz im nördlichen New South Wales, wo sie an ihrem nächsten Roman schreibt.

Samstag, 3. Januar 2015

Rezension: Die Geschwister Gadsby von Natasha Farrant

Titel: Die Geschwister Gadsby
Autorin: Natasha Farrant
Originaltitel: After Iris
Seitenanzahl: 256 Seiten
Genre: Jugendbuch (ab 11 Jahren)
Reihe: Teil 1 von (bisher) 2
Preis: 15,90 EUR
Verlag: Carlsen
Erschienen am 21.02.2014
www.carlsen.de 

Klappentext:

Bluebells Familie wird täglich verrückter: Die ständig über Wochen abwesenden Eltern; die große Schwester Flora mit dem Hang zum Drama und den ständig wechselnden Haarfarben; Jasmin und Twig mit ihren geliebten Ratten, die sich plötzlich drastisch vermehren (obwohl doch angeblich alle Weibchen waren); der Au-Pair-Student Zoran, der den ganzen Laden mit Würstchen und gesundem Menschenverstand zusammenhält. Dann zieht im Nachbarhaus auch noch Joss ein, und er ist doch netter, als Bluebell zuerst dachte …

Meine Meinung:

Das Buch ist als Tagebuch aufgebaut. In einem Teil schreibt die 13-jährige Bluebell über ihre verrückte Familie und zwischendurch gibt es Transkripte, wenn sie etwas mit ihrer Videokamera filmt. (Transkript= das Aufzeichnen von Filminhalten in schriftlicher Form).

Jeder der Familie Gadsby hat einen Spleen. Jas (8) und Twig (10) züchten Ratten im Garten und Flora (16) träumt von einer großen Schauspielkarriere. Bluebell selbst ist das stille Mädchen, dass lieber beobachtet.
Die Eltern der Kinder sind immer öfter geschäftlich unterwegs, so dass der Au-pair-Student Zoran bei ihnen einzieht um auf sie aufzupassen. Schnell ist er mit der verrückten Familie überfordert.
Am Anfang überwiegt der Humor in diesem Buch. Es sorgt einfach für gute Laune. Die Dinge die die Kinder machen und sagen sind einfach anders, als man es aus Büchern kennt. Das ist schwer zu beschreiben. Schnell kommt jedoch heraus, dass vor drei Jahren die Schwester Iris ums Leben gekommen ist. Der Leser erfährt immer mehr, wie die Familie dadurch auseinandergebrochen ist.

Als Joss ins Nachbarhaus einzieht, freundet Bluebell sich mit ihm an. Zum ersten Mal fühlt sie sich nicht unsichtbar und verstanden. Doch wer jetzt hier eine Liebesgeschichte erwartet, wird sich wundern. Die Geschichte ist ebenfalls so schräg wie der Rest des Buches.

Sicher kann man kritisieren, dass das Buch nicht besonders viel Tiefgang hat und einige Logikfehler, aber anderseits kann ein Buch ja vielleicht auch einfach nur mal unterhalten und "Gute Laune" verbreiten, auch wenn ein ernstes Thema wie der Verlust eines geliebten Menschen verarbeitet werden muss.

Bluebell beginnt sich immer mehr im Kreis ihrer Familie und in der Schule zu behaupten und löst sich damit langsam aus der Isolation.
Als Weihnachten näher rückt, haben alle Gadsby Geschwister nur noch einen Wunsch. Sie möchten, dass ihre Eltern nach Hause kommen. Denn auch die Beiden stellen die Arbeit in den Vordergrund um über den Tod von Iris hinwegzukommen. Aber irgendwann merken sie endlich, dass sie über ihren Kummer sprechen müssen, um nicht kaputt zu gehen.

Der Schreibstil ist speziell. Es wird viel mit Andeutungen gearbeitet und die Charaktere sind überdreht und handeln alles andere als "normal". Die ganze Geschichte wird mit viel Herzblut erzählt und man kann gar nicht anders, als die Personen zu mögen. Denn alle versuchen nur irgendwie weiterzumachen.

Das Buch spielt in London und von der Stadt bekommt man ebenfalls einiges mit. Das hat mir gut gefallen.

"After Iris" ist der Auftakt zu einer Reihe über die Gadsby-Geschwister und ich freue mich schon auf den nächsten Teil.


Fazit:

Wer Geschichten mit liebenswürdigen Charakteren mag, dem wird dieses Buch bestimmt gefallen. Mit viel Humor wird erzählt, wie eine Familie versucht über den Verlust eines geliebten Menschen hinwegzukommen. Zwischendurch fehlte mir ein bißchen das Ziel, daher "nur" vier Sterne.

Reihe:

After Iris
Flora in Love

Autorin:

Natasha Farrant arbeitet seit 20 Jahren in der Kinder- und Jugendbuchbranche; seit 10 Jahren hat sie eine eigene Scouting-Agentur. Sie hat bereits drei Romane für Erwachsene geschrieben und lebt mit ihrem Mann, zwei Töchtern, einer gescheckten Katze und einem schwarzen Goldfisch namens Coco Chanel in London. Die Geschwister Gadsby ist ihr erstes Kinderbuch.

Freitag, 2. Januar 2015

Wahl des schönsten Buches 2014!

 

His & Her books sucht das Jahreshighlight. (klickt hier)

Ich habe mich in meinem Jahresrückblick ja bereits für ein Buch entschieden. Und das war nicht leicht:
Insgesamt habe ich im letzten Jahr 31 Bücher mit fünf Sternen bewertet.

Meine 11 Monatshighlights waren (Januar fällt ohne Rezi raus):

162356351616469789972481950142517887117 
    Februar                          März                          April                          Mai                          Juni

   Juli                              August                     September                       Oktober                 November

158532601921307122456714229132651129849117855293 
    Dezember


So habe ich mich als mein Jahreshighlight für Noah und Echo entschieden. Denn es hat mich rückblickend von allen Büchern am meisten bewegt und beschäftigt.

19213071 

Welches war Euer Buchhighlight 2014?

Follow Friday #22 (Kritzeleien)

Bei Sonja von a Bookshelf full of sunshine gibt es Freitag den Follow Friday. 
Ziel des Ganzen ist es, unser Netzwerk zu erweitern, neue Blogger und Blogs kennenzulernen und vor allem, um Spaß zu haben! Für weitere Infos schaut einfach auf ihrem Blog vorbei. Diesmal geht es um das Thema: 


Malt ihr in Büchern rum? Macht ihr euch Notizen mit Bleistift und klebt Notizzettel rein? Oder geht das für euch gar nicht?

Ehrlich gesagt, sehen meine Bücher nach dem Lesen aus wie neu. Ich mag es überhaupt nicht, wenn man Knicke oder ähnliches sieht. Daher würde ich auch nie darin rummalen!
Allerdings habe ich letzten Sommer bei einer Wanderbuchaktion mitgemacht und dort war es sogar erwünscht Kommentare in das Buch zu schreiben. Das hat echt Spaß gemacht :-).
Vielleicht ändere ich meine Meinung dazu nochmal.

Wenn viele verschiedene Leute in einem Buch mitspielen, dann mache ich mir evtl. auf einem Extrazettel Notizen um mich am Anfang zu orientieren. Das ist manchmal nötig, da ich immer mehrere Bücher gleichzeitig lese!

Wie geht ihr mit Euren Büchern um?
 

Donnerstag, 1. Januar 2015

Monatsrückblick Dezember 2014

Frohes neues Jahr!

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, einige Weihnachtsbücher zu lesen, aber dann kam es wieder mal anders :-). Egal, denn diesen Monat waren wirklich richtig tolle Bücher dabei.

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  1. Wenn die Kuckuck zweimal klingelt - Katja K. (256 Seiten) 5*****
  2. Lockwood & Co - Die seufzende Wendeltreppe - Jonathan Stroud (432 Seiten) 5*****
  3. Feuerschuh und Windsandale - Ursula Wölfel (128 Seiten) 5*****
  4. Der Rockstar in meinem Bett - Teresa Sporrer (349 Seiten) 4****
  5. Numbers- Den Tod im Blick - Rachel Ward (368 Seiten) 2**
  6. Ein Kuss ist ein ferner Stern - Alexander Rösler (224 Seiten) 4****
  7. Es wird keine Helden geben - Anna Seidl (256 Seiten) 4****
  8. Wilder Wacholder - Susanne Schomann (320 Seiten) 4****
  9. Zeitsplitter- Die Jägerin - Cristin Terrill (336 Seiten) 4****
  10. Tigermilch - Stefanie de Velasco (288 Seiten) 5*****
  11. Pommery und Putenbrust - Dagmar Hansen (186 Seiten) 3***

Gelesene Seiten: 3143
Täglich gelesene Seiten: 101
Gelesene Bücher: 11
Gekaufte Bücher: -
Rezensionsexemplare:  3
Gewonnene Bücher: 1
Geschenkt bekommene Bücher: 7
Geliehene Bücher: 6
Derzeitiger SuB: 208 (vorher 201)


Mein Monatshighlight:


Gelangweilt von:





Die drei beliebtesten Bücher Posts waren:





Andere beliebte Posts: 
1) Blogger Adventskalender



Insgesamt wurde der Blog im Dezember 2620 mal aufgerufen. Vielen Dank dafür.
 


Im Januar möchte ich folgende Bücher lesen:


  1. Pandemonium von Lauren Oliver
  2. Die Geschwister Gadsby von Natasha Farrant
  3. Das Rosenholzzimmer von Anna Romer
  4. Der Tag der Krokodile von Michael Williams 
  5. Onyx. Schattenschimmer von Jennifer L. Armentrout
  6. Winterzauber wider Willen von Sarah Morgan
  7. Asche und Phönix von Kai Meyer
  8. Die Flammende von Kristin Cashore 
  9. Lauter nackte Männer von Tina Grube 


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