Mittwoch, 14. Juni 2017

Rezension: Lemon Summer von Kody Keblinger

Titel: Lemon Summer
Autorin: Kody Keplinger
Originaltitel: A Midsummer's Nightmare
Seitenanzahl: 352 Seiten
Genre: Jugendbuch ab 14
Reihe: Nein
Preis: 9,99 EUR
ISBN: 978-3570311110
Verlag: cbt
Erschienen am 09.05.2017
www.randomhouse.de

Klappentext:

Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ...

Meine Meinung:

Von wegen Liebe gehört mit zu meinen Lieblingsbüchern, daher war ich froh, dass nach über vier Jahren Wartezeit endlich ein weiteres Buch der Autorin übersetzt wurde.

Kody Keplinger hat auch diesmal wieder eine etwas ruppige Protagonistin erschaffen, die es einem manchmal schwer macht, sie zu mögen. Whitley ist selbstzerstörerisch und versucht durch ihr flittchenhaftes Verhalten die Aufmerksamkeit zu bekommen, die sie gerne von ihren Eltern hätte.

Ihre Mutter ist seit der Scheidung in ein tiefes Loch gefallen und nimmt kaum noch an Whitleys Leben teil.
Ihren Vater sieht sie nur in den Sommerferien, weshalb sie sich riesig auf die Zeit nach ihrem Highschoolabschluss freut. In den letzten Jahren hat sie mit ihrem Vater immer am See rumgehangen und durfte sogar Alkohol trinken.
Doch dieses Jahr gibt es plötzlich andere Pläne. Ihr Dad möchte heiraten und ihr neuer Stiefbruder soll ausgerechnet ihr letzter One-Night-Stand werden. Whitley ist geschockt.

Die 18-jährige Whitley erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive, so dass man schnell merkt, das sie sich selbst etwas vormacht was ihre Jungs-Geschichten angeht. Als sie die neue Familie ihres Vaters kennenlernt, verfällt sie in großes Selbstmitleid, wofür man starke Nerven braucht.

In Lemon Summer steht die Liebesgeschichte nicht im Vordergrund. Es geht vielmehr um Whitley's Beziehung zu ihrem Vater, sowie die vielen Dinge über die nie gesprochen wird. Das Mädchen fragt sich, was es falsch macht und weshalb ihr Vater ihr keine Beachtung schenkt. Dieser Ansatz war mal etwas anderes und gut gemacht. Gleichmaßen tragisch wie herzzerreißend. Leider haben mich die Erklärungen des Vaters am Ende nicht so richtig überzeugen können. Das war mir persönlich zu lahm bzw. wurde viel zu einfach aufgelöst. Nach dem Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht.

Stiefbruder Nathan blieb mir auch etwas zu blass. Ja, ich mochte ihn sehr. Er ist der liebste und beste Freund den man sich als Mädchen wünschen kann, aber eine harte Vergangenheit habe ich ihm irgendwie nicht abgekauft. Ehrlich gesagt, habe ich mich auch die ganze Zeit gefragt, was er an der rauen Whitley findet. Das konnte ich mir nur mit einer Art Gutmensch erklären. Für meinen Geschmack hätte die Liebesgeschichte ruhig etwas romantischer und prickelnder sein können. Mir fehlte das in-einander-verlieben. Das ist hier eher schleichend und versteckt.

Whitley ist dem Alkohol nicht abgeneigt und lässt bei den Jungs nichts anbrennen. Das ist mal eine andere Sicht der Dinge, zumal man ihr die Rolle wirklich abkauft. Ich hätte mir von ihr aber zum Ende mehr Eigeninitiative gewünscht. Sie war mir für eine Hauptprotagonistin einfach zu passiv. Mir fehlte in der Zweiflerphase ein echter Zugang zu ihren Gedanken. Es war mir zu oberflächlich und einfach. Diese "Scheiß-egal-"Einstellung kann sie dritten Personen verkaufen, aber nicht mir als Leser. Ich möchte bitte wissen was los ist. Denn trotz Ich-Perspektive erhalten wir nur eine gefilterte Version der Ereignisse, so dass Whitley bis zum Ende recht distanziert bleibt und man nie so richtig versteht, warum sie entsprechend reagiert. Das ist schade, aber ich denke ich bin auch hier viel zu kritisch.

Wer von einem sommerlichen Roman nicht mehr als ein paar Stunden gute Unterhaltung ohne allzu viel Tiefgang erwartet und wer mit einigen Klischees leben kann, der wird mit dem Buch sehr glücklich werden. Ich habe es gerne gelesen.

Insgesamt sind die Charaktere nämlich wirklich etwas besonderes und interessant gemacht. Bester Freund Harrison ist eine echte Stilikone im verschlafenen Hamilton und auch die zukünftige Stiefschwester Bailey, die zwischen Kind und Teenager schwankt, bringen Schwung in die Geschichte. Außerdem gibt es auch ein Wiedersehen mit Wesley und Bianca aus The Duff.

In dem Buch geht es um Selbstvertrauen, Aufmerksamkeit, Selbstverwirklichung, aber auch um Vertrauen, Familienprobleme, Familienbande, sowie Cybermobbing und Ausgrenzung. Das alles wird gemixt mit einem leichten und fesselnden Schreibstil. Hinzu kommt noch eine kleine Romanze und fertig ist die nächste Sommerlektüre.

Fazit:

Wer sich mit der selbstzerstörerischen Whitley anfreunden kann, wird hier ein paar unterhaltsame Lesestunden finden können. Die Handlung weiß trotz einiger Klischees und fehlendem Tiefgang zu fesseln. Der Fokus liegt mehr auf der Entwicklung der Protagonistin als auf der Liebesgeschichte. Mir fehlte der letzte überzeugende Kniff, aber ich hatte trotzdem Spaß beim lesen. Wer sommerliche Bücher mag, sollte mal reinschnuppern. Von mir gibt es vier dünne Sterne. 
 

Weitere Bücher:

Von wegen Liebe

 

Autorin:

12813860Kody Keplinger ist in Kentucky geboren und aufgewachsen. Ihren Debütroman, den New-York-Times-Bestseller "Von wegen Liebe", schrieb sie mit 17, als sie selbst noch auf die Highschool ging. Inzwischen hat sie bereits mehrere Romane in den USA veröffentlicht. Mit "Lemon Summer" erscheint jetzt ihr zweites Buch bei cbt. (Quelle: Verlag)

Sonntag, 4. Juni 2017

Rezension: Die verborgenen Insignien des PAN von Sandra Regnier

Titel: Die verborgenen Insignien des PAN
Autorin: Sandra Regnier
Seitenanzahl: 368 Seiten
Genre: Fantasy Jugendbuch ab 14 J.
Reihe: Teil 3 von 3
Preis: ab 3,99 EUR
ISBN: 978-3-551-31435-2
Verlag: Carlsen Verlag
Erschienen am 05.12.2013
www.carlsen.de 

Klappentext:

Eigentlich sollte sich Felicity ja glücklich schätzen. Nicht nur scheinen plötzlich sämtliche Jungen aus ihrer Schule an ihr interessiert zu sein, sie ist auch bereits mit dem bestaussehendsten Typen Londons verlobt. Nur leider ist die Verlobung schon vor Jahrhunderten arrangiert worden und ihr Zukünftiger der etwas zu charmante Halbelf Leander FitzMor, der viel zu vielen Frauen den Kopf verdreht. Felicity kann sich einfach nicht entscheiden, ob sie ihn lieber schlagen oder ihm doch endlich den alles verändernden Kuss geben soll. Zu allem Überfluss spitzt sich auch die Lage in der Anderwelt zu und wieder hängt alles von Felicity ab. Nur sie kann die für die Elfen so wichtigen Insignien finden, muss dafür aber ziemlich durch die Zeit reisen …

Meine Meinung:

Die dunkle Prophezeiung des PAN habe ich gerade beendet und wollte nach dem Cliffhanger sofort wissen wie es weitergeht.

Der Einstieg des Buches war spannend und es sprach für Lee, dass er jedem Geheimnis mal wieder total schnell auf die Spur kam. Leider mochte ich die Richtung nicht so gern, in die sich die Geschichte entwickelt hat. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin entweder nicht weiter wusste oder zu viel wollte. Es gab plötzlich so viele neue Ereignisse und Handlungsstränge, dass die eigentliche Grundidee (Die Insignien des PAN) irgendwie untergegangen ist bzw. immer nur eine Nebenrolle spielte. 

Dabei war die Suche der Insignien doch das Beste und Interessanteste. Ich fand Lee und Faes Reisen in die Vergangenheit am schönsten. Doch die aufkommenden Probleme wurden immer total schnell gelöst oder die Geschichte passend gemacht, dass es schon fast unspektakulär wurde. Leider haben die Zeitreisen auch nicht wirklich etwas zu dem großen Ganzen beigetragen. Das Geheimnis blieb weiterhin im Dunkeln und wurde einem am Ende ohne Vorwarnung und gehetzt vor den Latz geknallt. 

Trotzallem klebte ich weiterhin gebannt an den Seiten und wollte wissen wie es weiterging. Natürlich auch in Fae's und Lee's so genannter Beziehung.

Kommen wir daher zu dem alles entscheidenen Kuss! Haben wir nicht alle die letzten beiden Bände auf diesen Augenblick gewartet? Und dann? 
Erstens: War es total schnell vorbei! Zweitens: Passiert gar nichts! Das hat mich echt geschockt. 
Plötzlich war gar nichts mehr so, wie es die ganze Zeit angekündigt wurde. 
Das war vielleicht ein taktischer Schachzug der Autorin, hat mich aber eher verstimmt als begeistert. Ich finde es irgendwie daneben, dass plötzlich alle Jungs auf Felicity stehen, auch wenn es witzig gemacht war. Die ganze  Entwicklung hat bei mir einen faden Beigeschmack hinterlassen, denn ist es überhaupt ehrliche Liebe, wenn einer den anderen mit Magie an sich bindet? Eher nicht.

Außerdem hätte ich mir in diesem Teil einfach mehr Klarheit bezüglich Felicitys Fähigkeiten gewünscht. Was ist sie denn jetzt genau bzw. was kann sie? Ist sie jetzt eine Sirene, eine Elfe, ein Drache, ein Wechselbalg? Es hat mich alles total verwirrt. Und ich glaube Fae war es auch. Anders kann ich mir ihre fortlaufende Passivität in dem Buch nicht erklären. Sie ist die Hauptdarstellerin, aber beim alles entscheidenen Endkampf versteckt sie sich und lässt sich von dem Bösewicht in einem Endlosmonolog totquatschen. Nee, ich weiß nicht. Das Ende kam einfach abrupt. Ja, es war überraschend, aber auch mit so vielen dramatischen Wendungen überladen, dass es mich einfach überfordert hat.

Bei der Handlung hat mich die Autorin in diesem Teil nämlich irgendwann verloren. Es kam immer nur  Schlag auf Schlag und war für mich teilweise nicht mehr nachvollziehbar. Um es glauben zu können, hätte ich Beweise und Entwicklungen gebraucht. Es gab aber immer nur Fakten, Fakten, Fakten und dann Tatsachen. Klar war es unterhaltsam, aber es wirkte irgendwann auch gestellt und konstruiert. (Ich sage nur Phillys- dafür gab es nie einen Hinweis und keinen logischen Aufbau und daher war es für mich als Leser nicht verständlich). Der ganze Handlungstrang um die Drachen hatte einfach viel zu viele Logikfehler. Wo waren denn die Drachenkinder die ganze Zeit? Und wo sind sie zukünftig? Gibt es jetzt ein miteinander? Ach ja, wollte Fae den Krieg zwischen den Drachen und den Elfen mit den Insignien nicht eigentlich verhindern? Es war so ein Hin-und Her, dass ich echte Probleme hatte zu folgen und mir das Ende ein zweites Mal durchlesen musste.

Der Schreibstil war erneut flüssig und angenehm zu lesen. Es sind die sympathischen Figuren mit ihren witzigen Gesprächen, die der Geschichte diese Faszination verleihen.  Die Story weiß einfach zu fesseln, auch wenn die Handlung überladen war. Das ist phänomenal. 

Die meisten offenen Fragen wurden zum Glück beantwortet. Es sind eher die Kleinigkeiten, auf die ich gerne noch eine Antwort hätte. Diese fiesen kleinen Gemeinheiten, die mich unruhig zurücklassen (z.B. warum sieht Ciarans Mutter aus wie Cheryl?). Von Ciaran möchte ich auch gar nicht sprechen. Mit seiner Geschichte hat mir die Autorin das Herz gebrochen.

Nach dem Abschluss der Reihe bin ich nun etwas sentimental. Ich werde Lee und Fae vermissen. Sie sind einfach ein sympathisches Duo und ihr Schlagabtausch wird mir definitiv fehlen. 
Denn die Trilogie lebt einfach von diesen beiden Hauptcharakteren und ihrem Charme. 

Der Prolog ist ein Ausblick auf die Zukunft und für alle Romantiker(innen) ein Gedicht.

Für mich ist das Buch ein guter Abschluss.

Fazit:

Die Autorin hat im Finale noch einmal alles gegeben. Fundamentale Dinge wurden verändert. Nichts ist mehr so wie es scheint. Mich hat sie damit am Ende überfordert, da ich wichtige Dinge nicht wirklich nachvollziehen konnte. Trotzallem habe ich das Buch gerne gelesen. Die Reihe hat eine eigene Faszination, der man sich nur schwer entziehen kann. Ich vergebe 3,5 Sterne und kann mit dem Ende leben, auch wenn ich es mir anders gewünscht hätte und nicht hundertprozentig überzeugt bin. Die Reihe ist und bleibt etwas Besonderes und sollte weiterempfohlen werden.
Aufgerundet ergibt es vier knappe Sterne.
 

Reihe:

183434071865958619189505 

  1. Das geheime Vermächtnis des Pan
  2. Die dunkle Prophezeiung des Pan
  3. Die verborgenen Insignien des Pan 

Autorin:

Sandra Regnier ist in der Vulkaneifel geboren und aufgewachsen. Nach der Schule und einer Ausbildung zur Beamtin wollte sie lange nach Frankreich auswandern. Stattdessen heiratete sie einen Mann mit französischem Nachnamen und blieb zu Hause. Heute ist Sandra Regnier selbstständig und versteht es, den schönen Dingen des Lebens den richtigen Rahmen zu geben. Das umfasst sowohl alles, was man an die Wand hängen kann, als auch die Geschichten, die ihrer Fantasie entspringen. (Quelle: Verlag)

Samstag, 3. Juni 2017

Rezension: Die dunkle Prophezeiung des PAN von Sandra Regnier

Titel: Die dunkle Prophezeiung des PAN
Autorin: Sandra Regnier
Seitenanzahl: 416 Seiten
Genre: Fantasy Jugendbuch ab 14 J.
Reihe: Teil 2 von 3
Preis: ab 3,99 EUR
ISBN: 978-3-551-31396-6
Verlag: Carlsen Verlag
Erschienen am 10.10.2013
www.carlsen.de 

Klappentext:

Es ist wirklich nicht leicht, die Auserwählte der Elfenwelt zu sein, wie Felicity Morgan täglich feststellen muss. Statt der erwarteten Lobeshymnen steht sie jetzt plötzlich unter Mordverdacht und der Elfenkönig ist persönlich hinter ihr her. Da hilft es auch nicht wirklich, Leander FitzMor, den bestaussehendsten Typen Londons, an seiner Seite zu haben, vor allem nicht, wenn man sich seiner Absichten nie ganz sicher sein kann. Wie gut, dass Felicity ihr Herz ohnehin schon an den attraktiven Filmstar Richard Cosgrove verloren hat. Nur leider kann er ihr nicht weiterhelfen, als sie plötzlich im Versailles des achtzehnten Jahrhunderts erwacht…

Meine Meinung:

Da ich Band 1 erst vor kurzem beendet habe, konnte ich der Handlung ohne Probleme folgen und der Einstieg in die Geschichte ist mir leicht gefallen.

Felicity Morgan - genannt Fae - hat sich auf jeden Fall weiterentwickelt. Sie achtet mehr auf ihr Äußeres und ist nicht länger die typische Außenseiterin. Außerdem bleibt es spannend, welche Fähigkeiten sie jetzt tatsächlich hat. Die Veränderung kommt nicht bei jedem ihrer Freunde gut an, aber mir blieb sie weiterhin sympathisch.

Am Anfang der Geschichte bricht Lee auf eine Mission auf und kommt quasi den Rest des Buches nicht wieder. Das fand ich richtig schade, denn gerade die Mischung aus Felicity und Lee haben einen Großteil des Charmes des ersten Buches ausgemacht. Und auch wenn Felicity allein eine Menge Dinge erlebt, fehlte doch irgendwie etwas.

Etwas unlogisch fand ich, dass Felicity schon ziemlich früh wusste, dass Lee in Gefahr schwebt, aber trotzdem nichts richtiges unternommen hat. Im Gegenteil. Etwas halbherzig macht sie sich auf die Suche, landet dabei in der Elfenwelt und in Avalon oder auch in Versailles der Vergangenheit, aber das war alles nur so Larifari. 

Einerseits war es schön, dass man wirklich nie wusste, was als nächstes passiert, aber anderseits hätte ich mir manchmal einen besseren roten Faden gewünscht. So wird man durch die verschiedenen Handlungsstränge oft in die Irre geführt und bleibt lange ratlos. Allerdings hat die Story sich komplett anders entwickelt als erwartet. Und das hat mir sehr gut gefallen. War Teil eins noch ein Genre-Abklatsch, so hat sich Teil 2 zu einem komplett eigenständigen Werk entwickelt. Hut ab.

Die selbstironische Ich-Perspektive der Protagonistin sorgt weiterhin für gute Unterhaltung. Es wurde nie langweilig und ich habe immer wieder gerne zum Buch gegriffen um weiterzulesen.

Lee ist zwar weg, aber dafür können wir mehr über den geheimnisvollen Cousin Ciaran erfahren. Die Autorin hat ihm eine interessante Stellung in Felis Leben verpasst, so dass Tumulte vorprogrammiert sind. Man weiß bis zum Ende nicht so richtig, was man von ihm halten soll und das fand ich spannend.

Felicitys Beziehung zu dem berühmten Schauspieler Richard Cosgrove hat mich dagegen nicht überzeugt. Tut mir leid. Ich glaube an Märchen, aber das ist dann doch zu weit hergeholt. Viel schlimmer fand ich aber noch, dass die Autorin ihn dann so gewollt gemein dargestellt hat. Das passte gar nicht zur Vorgeschichte. Aber gut.

Der Schreibstil ist flüssig und gut zulesen. Es gibt Humor und das Buch lebt von den interessanten Charakteren, die sich in diesem Buch allesamt weiterentwickeln. Die Handlung geht in eine komplett andere Richtung, als man nach Band eins vermutet hätte.

Auch das Ende wirft nochmal alles über einen Haufen, so dass man Teil drei auf jeden Fall lesen muss.

Fazit:

Das Buch ist eine gelungene Fortsetzung. Die Handlung entwickelt sich weiter und bringt viele neue unerwartete Aspekte mit sich. Nur schade das Lee fehlte. Es war wieder toll mit Felicity durch die Zeit zu springen oder in ferne Welten einzutauchen, aber es fehlte dann doch der Charme-Mix der beiden Hauptpersonen. Dafür gibt es ein Sternchen Abzug.
 

Reihe:

183434071865958619189505 

  1. Das geheime Vermächtnis des Pan
  2. Die dunkle Prophezeiung des Pan
  3. Die verborgenen Insignien des Pan 

Autorin:

Sandra Regnier ist in der Vulkaneifel geboren und aufgewachsen. Nach der Schule und einer Ausbildung zur Beamtin wollte sie lange nach Frankreich auswandern. Stattdessen heiratete sie einen Mann mit französischem Nachnamen und blieb zu Hause. Heute ist Sandra Regnier selbstständig und versteht es, den schönen Dingen des Lebens den richtigen Rahmen zu geben. Das umfasst sowohl alles, was man an die Wand hängen kann, als auch die Geschichten, die ihrer Fantasie entspringen. (Quelle: Verlag)

Donnerstag, 1. Juni 2017

Monatsrückblick Mai 2017

Hallo zusammen,

der Mai ist so schnell verflogen. Ich habe viel gelesen, aber weniger gebloggt. Gefühlt stapeln sich hier die Rezensionen. Aber manchmal ist das eben so. Im Juni wird sich das nicht ändern, da ich mich nächste Woche erstmal in den Urlaub verabschiede. Doch jetzt erstmal zu meinen gelesenen Büchern.

Die PAN-Reihe habe ich im Mai komplett beendet und war echt begeistert. Bis auf kleine Mängel hat sich die Story toll entwickelt.
Ich habe sogar ein Re-Read der Amor-Trilogie geschafft. Teil 1 und 2 habe ich auf einer längeren Autofahrt als Hörbuch gehört und Teil 3 dann gleich nochmal hinterher gelesen. Über das Ende bin ich immer noch enttäuscht, aber Teil 1 ist und bleibt einfach genial.
Auch die Jessie Jefferson-Reihe ist schön zu Ende gegangen. Man hätte die Reihe aufregender gestalten können, aber der letzte Teil ist trotzdem toll.
Doch richtig umgehauen haben mich To all the boys I've loved before und Anything for Love. Beide sind meine Monatshighlights und auf jeden Fall einen Blick wert.

18659586191895053013743834861546351207871785337324830541


  1. Die dunkle Prophezeiung des PAN - Sandra Regnier (416 Seiten) 4****
  2. Die verborgenen Insignien des PAN - Sandra Regnier (367 Seiten) 4****
  3. Requiem - Lauren Oliver (400 Seiten) 3***


👍👍👍 

Meine Monatshighlights:


3013743835120787



 💓💓💓


Die drei beliebtesten Bücher Posts waren:  

  1)  Der Himmel über Ceylon

 

💓💓💓
https://1.bp.blogspot.com/-2TEe3Azfqng/WFplyAEyzKI/AAAAAAAAKh0/PSFPoSUUTiEBzLNOimEXPEaWOXqfMTxPACLcB/s1600/index.png 
Im Mai lief das kommentieren auf fremden Blogs mal wieder nicht so gut, aber ich gebe mir weiterhin Mühe :-)


💓💓💓

Im Juni möchte ich folgende Bücher lesen:


  1.  Lemon Summer - Kody Keplinger
  2.  Jubilee und Flynn - Amie Kaufman /Meagon Spooner
  3. PS: I still love you.... - Jenny Han

Und wie war Euer Monat Mai? 



 PS: Wenn ihr mir euren Link da lasst, dann schaue ich mir gerne eure Monatsrückblicke an!

Mittwoch, 31. Mai 2017

Mein Serienmonat April #5 (Lucky Man, Hindsight & The Royals)




Anruba - Bücher, Filme, Serien....
 
Obwohl der Mai schon fast um ist, möchte ich Euch noch meine April Serien zeigen. Für alle Serienjunkie (wie mich) gibt es heute wieder eine Auflistung und Kurzmeinung zu meinen zuletzt gesehenen Serien. 







💓💓💓💓

 

Hindsight

Hindsight
(Bildquelle: www.fernsehserien.de
Die fast Vierzigjährige Becca steht kurz vor der Hochzeit mit ihrem zweiten Ehemann. Als sie ihr Leben Revue passieren lässt, wacht sie plötzlich im Jahr 1995 auf und steht kurz vor der Hochzeit mit Ehemann Nr. 1. Die Ehe die damals scheiterte. Becca trifft auch Lolly wieder, ihre ehemals beste Freundin, die sie nach einem großen Streit verloren hatte.
Als Becca merkt, dass die Zeitreise nicht aufhört, möchte sie alle Fehler von damals wieder gut machen, doch damit ändert sie leider die Zukunft.

Mir hat die Serie wirklich sehr gut gefallen. Ich mochte die 90er und konnte daher über die Anspielungen lachen. Die Charaktere sind sympathisch und sehr lebendig. In den 10 Folgen gerät alles durcheinander und fügt sich neu zusammen. Es geht um Beziehungen und Freundschaften und welche Dinge im Leben wirklich zählen. Lustig, aber auch ernst mit Herzschmerzmomenten.
Doch leider, leider gibt es keine zweite Staffel. Die war zwar geplant, wurde dann aber wegen anderer Pläne des Senders abgesagt.
Egal, ich habe Hindsight trotzdem gerne gesehen.
Anzusehen: Auf DVD. 

💓💓💓💓

  Stan Lee's Lucky Man (Staffel 1)

(Bildquelle: fernsehserien.de)

 Das Glück als Yin und Yang! Es geht um Inspector Harry Clayton (James Nesbitt), der in London in der Mordkommission arbeitet. Privat läuft es nicht so gut, da sich seine Frau aufgrund seiner Spielsucht von ihm getrennt hat. Harry hat hohe Spielschulden und steht daher unter großem Druck. Alles ändert sich als er von einer mysteriösen Frau ein altes Armband bekommt. Dem Träger wird großes Glück nachgesagt. Und tatsächlich. Harry scheint kein Pech mehr zu haben. Allerdings ist das Glück nicht umsonst. Ähnlich wie bei Yin und Yang braucht alles einen Ausgleich. Wie weit wird Harry gehen?

Da die Serie in London spielt, hat sie gleich einen ganz anderen Charme als amerikanische Formate. Es ist ein Mix aus Krimi, Verschwörung und einem spirituellen Hauch. Mich hat es positiv überrascht und war spannend bis zur letzten Folge. Ein echter Geheimtipp.



💓💓💓💓

  Santa Clarita Diet (Staffel 1)

(Bildquelle: fernsehserien.de)

 Sheila und Joel arbeiten als Immobilienmakler und leben mit ihrer Tochter Abby in einem Vorort von Los Angeles. Eines Tages fühlt sich Sheila nicht wohl und verspürt danach Hunger auf menschliches Fleisch. 
Zusammen mit Nachbarjunge Eric versuchen sie der Sache auf den Grund zu gehen. Damit beginnt ein wahnwitziges Spektakel, denn die Nachbarn dürfen natürlich nicht merken, dass Sheila ab jetzt Menschen isst.

Mit herrlich schrägen und schwarzen Humor begeben sich Drew Barrymore und Timothy Olyphant auf einen mörderischen Pfad. In den ersten 10 Folgen wird die Beziehung und der Familienfrieden auf eine harte Probe gestellt. Zombieapokalypse einmal anders. Spritzige Dialoge und kurzweilige Unterhaltung.

Hat mir gut gefallen. Für alle mit schwarzem Humor.
Läuft bei netflix.



💓💓💓💓


  The Royals (Staffel 2)

(Bildquelle:fernsehserien.de)

Auch in Staffel 2 gehen die Intrigen und Verschwörungen am fiktiven englischen Königshaus weiter. Der Mörder von König Simon wird gesucht und entlarvt. Dazu werden die Hintergründe näher durchleuchtet.
Es gibt einige neue Charaktere, die mir sehr gut gefallen. Besonders Elenors neuer Laibwächter, aber auch Willow ist ziemlich klasse. Ophelia war mir immer zu langweilig, daher stört es mich nicht, dass sie erstmal vom Radar verschwunden ist.   

In meinen Augen konnte Staffel zwei das Niveau halten und ich freue mich schon auf Staffel 3, die gerade bei sixx zu sehen ist.

Was schaut ihr Euch denn gerade an? 

Dienstag, 30. Mai 2017

Rezension: Chaoskuss von Teresa Sporrer

Titel: Chaoskuss
Autorin: Teresa Sporrer
Seitenanzahl: 336 Seiten
Genre: Romantik Fantasy
Reihe: Teil 1 von 3
Preis: 3,99 EUR
ISBN: 978-3-646-60253-1
Verlag: Impress

Erschienen am 05.05.2016
www.carlsen.de 

Klappentext:

Das Leben der siebzehnjährigen May wäre so viel einfacher, wenn sie sich nur mit den typischen Teenie-Problemen herumschlagen müsste. Doch May ist nicht wie die anderen – sie ist eine Hexe. Und trotzdem muss sie an ihrer Schule das normale Mädchen spielen. Immerhin sie ist nicht das einzige übernatürliche Wesen dort, weshalb es neben dem alltäglichen Highschoolwahnsinn auch Stress mit nervigen Vampiren, streitlustigen Walküren oder unzufriedenen Dämonen gibt. Aber dann lädt Noah – ein Mensch! – sie auf eine Halloweenparty ein und plötzlich scheint doch ein bisschen Normalität in Mays Leben einzukehren. Aber nicht für lange …

Meine Meinung:

Von der Rockstar-Reihe habe ich einige Bücher gelesen und war daher gespannt, ob Teresa Sporrer auch im Fantasy Bereich überzeugen kann.

Die 17-jährige Junghexe May versucht ein normales Leben zu führen. So normal wie es eben geht, wenn man eine der wenigen Hexen in der Stadt ist. Zusammen mit ihrer besten Freundin Viv kümmert sie sich undercover um die anderen paranormalen Wesen an der Schule. Da hätten wir Dämonen, Vampire, Sukkubus, Walküre, Banshees,...was vergessen? Ach ja, Geister, Halbgötter, Vampirhexen, Hexentiere, Voodoopuppen....
Zu allen Spezies gibt es am Anfang Hintergrundinfos, was mich etwas überfordert hat, weil ich nicht wusste, was davon jetzt wirklich wichtig ist (Warum muss ich z.B. wissen wie Dämonen sich fortpflanzen?).

Als May auf der Halloweenparty ein Date mit dem attraktiven Noah hat, kommt die Geschichte in Gang. Nach einer Verkettung unglücklicher Umstände braucht Noah Mays Hilfe und wird vom überheblichen Sportler-Idiot zum nervig-lustigen Anhängsel.

May ist in diesem Buch eine Art Anti-Heldin. Sie tickt ziemlich oft aus, sagt die falschen Dinge, blamiert sich und ist dabei bockig und sarkastisch. Trotzdem mochte ich sie ganz gerne. Wer dem pubertierenden Gehabe allerdings nichts abgewinnen kann, sollte die Finger von dem Buch lassen.

Neben Mays außergewöhnlichen Hexenkünsten macht die Geschichte einen Abstecher in das Reich der ägyptischen Mythologie. Das hat mir gut gefallen und war mal etwas anderes.

Der Schreibstil ist locker und leicht. Der Wortwitz und  ironische Schlagabtausch sorgen für eine gute Unterhaltung. Ich musste ziemlich oft lachen und bin daher gut durch die Seiten gekommen.

Inhaltlich war mir die Geschichte allerdings mit zu vielen übernatürlichen Gestalten überladen. Weniger ist Mehr! trifft hier auf jeden Fall zu. Zu viel, zu doll, zu gewollt. Mir hätten die Hälfte der Wesen gereicht, zumal die meisten davon eben keine größere Rolle spielen und mich einfach vom roten Faden abgelenkt haben. 

Die Charaktere blieben ziemlich oberflächlich und so konnte ich das Verhalten der einzelnen Personen oft nicht nachvollziehen. Auch die "Beziehung" zwischen Noah und May hätte ruhig etwas romantischer sein können.

Trotzallem konnte mich die Story immer wieder überraschen und war nicht so vorhersehbar, wie man auf den ersten Blick glaubt. Das Ende war schon ein dicker Happen und muss von mir erstmal verdaut werden.

Unterm Strich ist die Geschichte sehr unterhaltsam und ein netter Zeitvertreib für zwischendurch.


Fazit:

Chaoskuss bietet einen Mix aus romantischer Fantasy und ägyptischer Mythologie. Locker und leicht begleitet man die ziemlich naive, aber liebenswerte Protagonistin durch die unterhaltsame Geschichte. Leider ist der Inhalt ziemlich von übernatürlichen Wesen überfrachtet. "Weniger ist Mehr!" trifft hier gnadenlos zu. Von mir gibt es drei tolle Sterne. Gute Unterhaltung, aber einfach "too much".

Reihe:

2483054128681606 

  1. Chaoskuss
  2. Chaosherz 
  3. Chaosliebe

Weitere Bücher:


Autorin:

Teresa Sporrer wurde 1994 in der kleinen österreichischen Stadt Braunau am Inn geboren. Da ihr Heimatdorf fast nur aus Feldern und Bäumen besteht, zieht es die Autorin seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr regelmäßig auf verschiedene Rockkonzerte und Festivals. Neben ihrer Liebe zur Musik hegt sie noch eine große Leidenschaft für Bücher und kümmert sich regelmäßig um ihren eigenen Bücherblog. Momentan bereitet sich die Autorin auf ihr Lehramtsstudium vor und arbeitet an neuen Geschichten. (Quelle: Verlag)

Freitag, 26. Mai 2017

TAG - Auf immer gejagt (#Aufimmergejagt)

 Hallo zusammen,

nachdem ich "Auf immer gejagt" von Erin Summerill fast durchgelesen habe, möchte ich auch beim TAG zum Buch, der vom Carlsen Verlag veranstaltet wird, mitmachen.


Cover Auf immer gejagtEine Gabe, zwei Herzen und die Suche nach Wahrheit.
"Auf immer gejagt" von Erin Summerill, der erste von zwei Bänden aus der Reihe "Das Königreich der Wälder", ist ein fesselndes Fantasyabenteuer, in dessen Mittelpunkt Tessa steht, eine junge Fährtenleserin. Im Auftrag des Königs muss sie den vermeintlichen Mörder ihres Vaters jagen – Cohen, den sie heimlich liebt.



 ❤❤❤❤❤

1. Tessa, die Hauptfigur in "Auf immer gejagt" ist wild, unabhängig, stark – und ausgesprochen einsam. An welche Buch-Heldin erinnert Dich das?

Mir ist da spontan Cynder aus der Reihe von Marissa Meyer eingefallen. Sie war auch sehr einsam, aber als Mechanikerin einsame Spitze und unabhängig und stark.

💓

2. Tessa hat nur noch eine Sache, die sie an ihren Vater erinnert: ein verzierter Dolch. Besitzt Du ebenfalls ein besonderes Erbstück?

Richtig geerbt habe ich zum Glück noch nichts, aber meine Tante hat mir ihre Kristallgläser vermacht und immer wenn ich daraus trinke, denke ich an sich und freue mich darüber.

❤

3. Wenn sich Tessa auf etwas verlassen kann, dann auf ihr Bauchgefühl. Wie ist das bei Dir?

Ich verlasse mich auch immer auf mein Bauchgefühl und es war bisher immer richtig. Habe ich mich einmal entschieden, dann hadere ich nicht mehr damit und es steht fest.

💓

4. In "Auf immer gejagt" haben manche Menschen besondere Begabungen. Welche besondere Fähigkeit würdest Du gerne besitzen?

Ich würde gerne die Zeit anhalten können (wie bei "Mein Vater ist ein Außerirdischer"). Dann würde ich tagsüber öfter mal ein Schläfchen einlegen bzw. nicht mehr gehetzt etwas erledigen und frisch und munter weiter machen.

❤

5. Liebe oder Ehre – der Mensch, den Du liebst, begeht Verrat an Deiner Familie. Wie würdest Du Dich entscheiden?

Meine Familie wäre mir wichtiger. Wenn ich jemand liebe, dann sollte er auch nie Verrat begehen, so etwas könnte ich nicht verzeihen. Gefühle hin oder her.

💓

6. Im Wald überleben, so wie Tessa, hast Du davon schon mal geträumt?

Geträumt wäre übertrieben, aber ich war schon oft campen und würde es mir zutrauen eine Weile im Wald zurecht zukommen.

❤

7. Die Würfel sind gefallen – was hält das Buch "Auf immer gejagt" wohl für Dich parat?

Ich habe bereits 70% gelesen und finde die Grundidee ziemlich genial, allerdings hat es auch seine Längen. Daher bin ich sehr gespannt wie es ausgeht. 

💓

Die gesamte Rezi gibt es nächste Woche. 

Hat jemand von Euch das Buch schon gelesen?
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...