Mittwoch, 21. Januar 2015

Rezension: Biss zum Morgengrauen von Stephenie Meyer

Titel: Biss zum Morgengrauen
Autorin: Stephenie Meyer
Originaltitel: Twilight
Seitenanzahl: 528 Seiten 
Genre: Fantasy Jugendbuch
Reihe: Teil 1 von 4
Preis: 9,99 EUR
Verlag: Carlsen
Erschienen im Januar 2008
www.carlsen.de 


Klappentext:

Mit Romantik oder gar Leidenschaft hätte Bella ihren Umzug nach Forks, einer langweiligen, ständig verregneten Kleinstadt in Washington State, kaum in Verbindung gebracht. Bis sie den geheimnisvollen und attraktiven Edward kennenlernt. Er fasziniert sie, obwohl irgendetwas mit ihm nicht zu stimmen scheint. So gut aussehend und stark wie er kann kein gewöhnlicher Mensch sein. Aber was ist er dann? Die Geschichte einer verbotenen Liebe, einer Liebe gegen alle Vernunft.

Meine Meinung:

Lange gammelte das Buch auf meinem SUB vor sich hin. Da ich die Twilight Filme nicht so toll fand, hatte ich nie Lust die Bücher zu lesen.

Durch die Challenge "Ich entscheide, was Du liest" wurde ich jetzt aufgefordert, dass Buch zu lesen. Es hat eine Weile gedauert bis ich nicht mehr die Schauspieler vor meinem inneren Auge gesehen habe, sondern Bella und Edward. Nach dem Buch kann ich jetzt auf jeden Fall den Hype um diese Reihe verstehen. Das konnte ich bei den Filmen nie.

Bella zieht aus eigenem Wunsch nach Forks an die Westküste zu ihrem Vater. Wider Erwarten findet sie in der Schule schnell Anschluss. Auch die Jungs finden sie richtig interessant und sie kann sich vor Dates kaum retten. Das ist eine ganz neue Erfahrung für sie.
Bereits am ersten Tag fällt ihr eine Gruppe von Jugendlichen auf, die sich von den anderen Schülern abgrenzen. Als der eine davon ihr Tischnachbar in Bio wird, ist Bella ziemlich durcheinander.
Edward straft sie zuerst mit Missachtung, aber ihre Wege kreuzen sich immer wieder. Als er sie vor einem schweren Unfall bewahrt, freunden sie sich immer mehr an.

Durch Jacob, einem Jungen aus dem naheliegenden Reservat, erfährt Bella von einer alten Legende, in der es um Werwölfe und Vampire und ihre Feindschaft geht.
Als Bella dann auch noch Träume hat, in denen Werwölfe und Vampire auftauchen, kann sie ihren Gedanken selbst nicht mehr trauen. 
Ist Edward wirklich ein Vampir? Sie kann es nicht glauben, denn er erfüllt keines der gängigen Klischees über Vampire (Schlafen in einem Sarg, umherwandeln in der Dunkelheit usw.).

Mir hat gut gefallen, wie die Autorin mit den Vampiren und Bellas Akzeptanz dazu umgegangen ist. Sie hat sich wirklich erst langsam mit diesem Gedanken anfreunden müssen und hat es nicht einfach so hingenommen. Alles hat sich langsam entwickelt.
Bellas und Edwards Unterhaltungen sind einfach total süß und oft wirklich lustig. Ich konnte mir nach den Filmen gar nicht vorstellen, dass Bella so einen tollen schrägen Humor hat. Auch ihre Stoffeligkeit war mir so nicht bewusst. Das sie kein Blut sehen kann, ist wirklich eine witzige Anekdote.
Edward ist ebenfalls viel offener und cooler, als er im Film dargestellt wurde.

Viele Zusammenhänge haben sich erst jetzt geschlossen, die mir in den Filmen nicht so aufgefallen sind (z.B. das Edward Bellas Gedanken nicht lesen kann).

Die langsam aufgebaute Liebesgeschichte ist wirklich toll. Ja, es ist teilweise unheimlich kitschig, aber es ist auch passend.
Sein weißes Hemd war kurzärmlig und aufgeknöpft, so dass die glatte, weiße Haut seines Halses direkt in die marmornen Konturen seiner Brust überging und seine perfekte Muskulatur nicht länger eine bloße Andeutung unter dem Stoff war, der sie verbarg. Er war zu vollkommen, dachte ich und spürte, wie mich schmerzhaft die Verzweiflung durchfuhr. Es war unmöglich, dass diese gottgleiche Kreatur für mich geschaffen war. (Auszug Seite 271)

Mich hat etwas gestört, dass Bella ständig von Edward gerettet werden musste. Ob nun freiwillig oder nicht. Denn Bella ist eigentlich eine sehr selbständige Person. Da hätte ich mir gewünscht, dass sie nicht immer als die "Jungfrau in Nöten" dargestellt wird.
Auch der Mittelteil hat sich sehr in die Länge gezogen. Eine Kennlernphase ist schön, aber hier war es teilweise wirklich zu lang. Zumal die Stimmung plötzlich umschwang und Bella in Gefahr geriet. Das kam für mich etwas plötzlich, wenn man den vor-sich-hin-plätschernden Mittelteil betrachtet.

Die Geschichte dümpelt zwar vor sich hin ohne langweilig zu sein aber man merkt, dass man als Leser auf die Folgebände vorbereitet wird.
Auf den letzten 100 Seiten wird es dann noch mal turbulent und spannend. Bella ist natürlich wieder in Gefahr! Aber Edward steht bereit um sie zu retten....

Bella erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht. Der Schreibstil ist flüssig, aber manchmal auch sehr geschwollen (vergleiche obiges Zitat). Ich muss gestehen, dass ich nicht jede Anspielung der Autorin verstanden habe. 
 

Fazit:

Wer wie ich, an den Twilight Filmen gezweifelt hat, aber romantische Fantasy Lovestorys mag, sollte die Bücher lesen. Es ist eine süße Liebesgeschichte mit einigen passenden Klischees. Viel lustiger und romantischer als im Film. Die Vampire wurden gut in Szene gesetzt. Man möchte wissen wie es in den Folgebänden weitergeht. Von mir gibt es vier Sterne.

Reihe:

1. Bis(s) zum Morgengrauen
2.  Bis(s) zur Mittagsstunde
3. Bis(s) zum Abendrot
3.5. Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl
4. Bis(s) zum Ende der Nacht


Autorin:

Stephenie Meyer wurde 1973 geboren und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Airzona, USA. Biss zum Morgengrauen ist ihr erste Buch und ein großer internationaler Erfolg. Es stand wochenlang auf deutschen und amerikanischen Betsellerlisten. Wie die Geschichte von Bella und Edward weitergeht, erzählen die Folgebände.

Dienstag, 20. Januar 2015

Gemeinsam Lesen #32 (Häkelenten)

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Dieses ist eine Gemeinschaftsaktion von

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?  
Ich lese "Häkelenten tanzen nicht" von Jennifer Wolf und Alexandra Fuchs und bin bei 13%.

Inhaltsangabe:
Eigentlich wollte Sam Frank schreiben. Und eigentlich wollte Alice Sam nur sagen, dass sie nicht Frank ist. Doch dann kamen die Häkelenten dazwischen. Diejenigen, die auf dem Klopapier von Sams Oma saßen. Und die Silvesternacht, in der Sam nicht ganz lesbare Neujahrsgrüße verschickte. An Alice. Die zurückschrieb. Und Sam, der antwortete. Bis sie beide nicht mehr aufhören konnten… 





2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
21:25 Uhr, Alice - Sam:
Wie geht's eigentlich mit deinen Häkelenten voran? Schon was zu Stande gebracht?
 
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!

  
Ab und zu lese ich gerne mal einen Chat-/ oder E-Mail Roman. Die Art muss man aber mögen. Unterhaltungen finden zeitversetzt statt und man ist nie "live" bei den Geschehnissen dabei, sondern bekommt es immer nur als Zusammenfassung erklärt. 
"Häkelenten tanzen nicht" gefällt mir bisher richtig gut. Bereits bei der Leseprobe musste ich immer wieder lachen, so dass ich mir das E-Book gleich gekauft habe. 
Sam und Alice' Schriftwechsel ist sehr unterhaltsam und richtig süß. Dabei geht es auch um ernste Themen. Denn beide führen ein etwas außergewöhnliches Leben für Teenager. Langeweile kam bisher nicht auf. 

4. Was ist neben dem Lesen euer größtes Hobby? 

Klingt jetzt wahrscheinlich langweilig, aber die Antwort lautet Sport. Genauer: Pilates. Das mache ich jetzt schon seit fünf Jahren und es macht mir echt Spaß.
Vor der "Familie" habe ich lange Zeit Theater gespielt und hatte ein Pferd. :-)

Montag, 19. Januar 2015

Rezension: Bist du ein Star? von Christine Millman

Titel: Bist du ein Star?
Autorin: Christine Millman
Seitenanzahl: 292
Genre: Jugendbuch
Reihe: Nein
Preis: 3,99 EUR
Verlag: Impress
Erschienen am 02.10.2014
www.carlsen.de 

Klappentext:

Er ist der Sonnyboy mit den stahlblauen Augen: Der neunzehnjährige Jonas ist als ehemaliger Kinderstar an Blitzlichtgewitter und Glamour gewöhnt. Niemand kann auf Anhieb so umwerfend lächeln wie er. Die schüchterne Emily hingegen würde jeder Kamera am liebsten meilenweit fernbleiben. Niemals hätte sie gedacht, dass sie es neben dem arroganten Jonas in die Talentshow »Bist du ein Star?« schaffen würde, aber sie hat eine Stimme aus Gold, mit der sie sich gegen sämtliche Konkurrenten behauptet. Als Emily und Jonas ein Liebespaar spielen sollen, um die Zuschauerzahlen anzukurbeln, lassen sich beide nur widerwillig auf die Inszenierung ein, bis sie merken, dass sie gar nicht so unterschiedlich sind, wie es anfangs schien. Doch nur einer kann gewinnen... 

Meine Meinung:

Wer Castingshows und ihre Teilnehmer interessant findet, wird diese Geschichte lieben.

Die Show "Bist du ein Star?" sucht ein Gesangstalent. Für Jonas ist es die letzte Chance seine eingeschlafene Karriere als Kinderstar wieder aufleben zu lassen.
Emily, die brave Pfarrerstochter, hat bisher nur im Kirchenchor gesungen. Als ihre beste Freundin sie drängt bei der Talentshow mitzumachen, ist sie zuerst skeptisch, aber dann wird ihr Ehrgeiz geweckt.

"Bist Du ein Star?" erinnert in allen Punkten an die Show "Deutschland sucht den Superstar", was aber nicht schlecht ist, da bestimmt jeder schon einmal die Show gesehen hat. So konnte man sich alles sehr gut vorstellen und war quasi Backstage beim Casting dabei.

Die ersten zwanzig Prozent konnte mich die Geschichte noch nicht überzeugen. Jonas und Emily waren viel zu klischeehaft. Der hübsche Jonas, der von seiner ehrgeizigen Mutter angetrieben und manipuliert wurde. Emily, das hässliche Entlein, dass dann zum hübschen Schwan mutiert ist.

Doch zum Glück hat die Autorin die Kurve bekommen. Sie hat einige unerwartete Wendungen eingebaut und immer wieder die Schattenseiten des Business beleuchtet. Ich habe keine Ahnung, ob das auf wahren Tatsachen beruht, aber es war sehr überzeugend.
Einschaltquoten gehen über alles. Da nimmt man es mit der Wahrheit nicht so genau. Um im Gespräch zu bleiben, sollen Emily und Jonas ein Liebespaar spielen. Natürlich kommen sich die beiden dann tatsächlich näher.
Aber auch hier hat die Autorin immer wieder Überraschungen eingebaut, so dass es nicht mehr langweilig wurde.

Emily und Jonas haben eine große Veränderung durchgemacht und sind mit jeder Seite sympathischer und menschlicher geworden. Schnell wurde ihre Liebesgeschichte zum Konflikt, denn beide blieben immer noch Konkurrenten und wollten trotz allem gewinnen. Beide mussten für sich eine Entscheidung treffen, wie weit sie für den Sieg gehen würden. Denn es war schnell klar, dass nicht der "Beste" sondern der "Beliebteste" gewinnen würde.

Im Erzählstil wurde abwechselnd aus der Sicht von den Beiden berichtet. So konnte man sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen.
Der Schreibstil war sehr bildlich und flüssig zu lesen. Zwischendurch gab es immer wieder Songtexte, die sehr passend ausgewählt wurden.

Das Ende hat mich positiv überrascht. Es konnte ja nur einer gewinnen und das hat die Autorin galant gelöst. 


 

Fazit:

Eine Liebesgeschichte im Rahmen einer Castingshow. Die Charaktere haben sich toll und glaubhaft entwickelt, außerdem wurden auch die Schattenseiten des Erfolges dargestellt. Der Anfang war etwas zäh, aber dann wurde es immer besser. Von mir gibt es vier tolle Sterne.


Autorin:

Christine Millman lebt in einem beschaulichen Kurort in Hessen. Da dort rein gar nichts los ist, bleibt ihr keine andere Wahl, als sich immer wieder in fiktive Abenteuer zu stürzen, sei es durch Lesen, Filme oder Schreiben. Gelernt hat sie Erzieherin, später schulte sie zur Mediengestalterin um. Zurzeit arbeitet sie für eine regionale Zeitung und schreibt nebenbei an ihrem nächsten Roman.

Sonntag, 18. Januar 2015

Rezension: Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken von Deborah Ellis

Titel: Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken
Autorin: Deborah Ellis
Originaltitel: True Blue
Seitenanzahl: 256 Seiten
Genre: Thriller
Reihe: Nein
Preis: 7,99 EUR
Verlag: cbj Thriller
Erschienen am 11.03.2013 

Klappentext:

Es sollte ein unbeschwerter Sommer werden für Jess und ihre beste Freundin Casey. Doch die aufmüpfige kleine Stephanie macht den beiden Feriencamp-Betreuerinnen das Leben schwer. Wem rutscht da kein Scherz über Mordgelüste raus? Als das Mädchen eines Nachts verschwindet und Tage später tot aufgefunden wird, gerät ausgerechnet Casey unter Mordverdacht. Jess ist gelähmt vor Schock: Kann sie ihre Freundin bei der Polizei entlasten oder stimmt es etwa, was im ganzen Ort gemunkelt wird, dass Casey doch schon immer etwas sonderbar war?

Meine Meinung:

Das Buch lässt sich wegen der großen Schrift flüssig lesen. Es ist allerdings kein Thriller. Wenn überhaupt ein Krimi, da es einen Mord gibt. 

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Jess erzählt. Ihre beste und einzige Freundin Casey wird wegen Mordes verhaftet. Sie soll ein 8-jähriges Mädchen im Sommercamp ermordet haben, indem Jess und Casey den Sommer über als Betreuerinnen gearbeitet haben.
Jess wendet sich direkt an Dich als Leser, als sie anfängt über die Erlebnisse zu reden.

In Rückblenden werden die Ereignisse des Sommers geschildert. Im Vordergrund steht Jess, die nun mit der neuen Situation umgehen muss, dass ihre einzige Freundin nicht mehr da ist. 
Casey hat sich ihr Leben lang für Insekten interessiert und wirkte nach ihrer Verhaftung deshalb auf einmal sonderbar.
Die einzige Person, die zu Casey hält, ist witzigerweise Jess' Mutter. Die anderen Einwohner des kleinen Ortes Galloway in Kanada verurteilen das Mädchen und machen deren Eltern das Leben zur Hölle, bevor der Prozess überhaupt begonnen hat.

Mich lässt das Buch ziemlich zwiespältig zurück, denn ich habe mir unter der Inhaltsangabe etwas anderes vorgestellt. Die Geschichte ist leider nicht spannend, sondern regt zum Nachdenken an. Das ist grundsätzlich in Ordnung, aber nicht, wenn ich einen Thriller versprochen bekomme, der dann keiner ist.

Der Fokus liegt auf Jess und ihrem Zwiespalt ihrer Freundin zu helfen. Sie müsste zu ihr halten und ihr den Rücken stärken, aber im Nachhinein verstrickt sie sich immer tiefer in die Sache und durch ihre stoische, feige Art, schadet sie Casey mit jeder Aktion mehr und mehr.
Das ist das tragische an dem Buch. Der Mord und die Auflösung sind dann fast nebensächlich. Es geht um die fehlende Zivilcourage der Einwohner und um Jess' Egoismus. Sie wurde mir mit jeder Seite unsympathischer und ich habe sie von ihrem Verhalten viel jünger eingeschätzt, als sie in Wirklichkeit war. Sie denkt nur an sich und man fragt sich die ganze Zeit, was sie mit der Sache zu tun hat. Mich hat Jess' Verhalten wütend und traurig gemacht, denn es gibt keine wirkliche Erklärung dafür.  
Das Ende ist passenderweise eine logische Konsequenz aus allem, aber lässt mich auch mit vielen offenen Fragen zurück. Einige der Geschehnisse ergeben ohne Antworten einfach keinen Sinn.

Es war erschreckend, aber glaubwürdig, wie die Einwohner Profit aus dem Mord ziehen wollten. 
Jess' Eltern und ihre Eigenarten waren in meinen Augen etwas übertrieben. Auch wenn man dadurch verstehen konnte, warum das Mädchen selbst etwas eingenartig geworden ist.
Auch Casey übertreibt es in meinen Augen mit ihrer Liebe zu den Insekten.
Ich denke, die überspitzen Charaktere sind von der Autorin gewollt, damit die Geschichte länger im Gedächtnis bleibt, aber ich konnte damit leider weniger anfangen. Ich hätte mich über eine Entwicklung von Jess gefreut. Allerdings ist es menschlich, dass manche Leute einfach nicht aus ihrer Haut können und immer wieder dieselben Fehler begehen.

Fazit:

Ein Jugendbuch, dass mit seiner Geschichte an wahre Freundschaft appellieren möchte und wie man sich für seine Freude in schlechten Zeiten einsetzen sollte. An Jess wird gezeigt, wie man es besser nicht machen sollte. Das Buch ist in meinen Augen kein Thriller und regt durch die überspitzten Charaktere eher zum Nachdenken an. Ich vergebe drei Sterne.

Autorin:

Deborah Ellis ist Schriftstellerin und Psychotherapeutin in Toronto, wo sie die Organisation »Frauen für Frauen in Afghanistan« gründete. 1999 verbrachte sie viele Monate in afghanischen Flüchtlingslagern in Pakistan und Russland, wo ihre vielbeachtete Afghanistan-Trilogie „Die Sonne im Gesicht“/“Allein nach Mazar-e Sharif“/“Am Meer wird es kühl sein“ entstand.

Samstag, 17. Januar 2015

Sub Destroyer #1- Mit der Bitte um Abstimmung :-)


Diese Aktion gibt es bei Schlunzenbücher.
Jeden Monat am 15. gibt es drei Aufgaben, zu denen SUB Bücher herausgesucht und auf dem Blog vorgestellt werden dürfen.

Diesen Monat gibt es folgende Aufgaben:



1. Ein Buch mit dunklem Cover (keine Farben möglichst schwarz) 

2. Ein Buch von einem deutschen Autor 

3. Ein Buch das ihr, egal wann, zu Weihnachten bekommen habt

Aus meinem SUB habe ich diese Bücher ausgewählt:


Wie geht es weiter? 
Ihr stimmt für ein Buch ab, welches ich bis zum nächsten SUB Destroyer (15.02.) lesen werde. Entweder per Kommentar oder in der Umfragetabelle (oben rechts!).

Die Abstimmung geht bis 25.01.15 um 23.59 Uhr.

Ich würde mich freuen, wenn ganz viele Leute mitmachen. :-)

Freitag, 16. Januar 2015

Rezension: Winterzauber wider Willen von Sarah Morgan

Titel: Winterzauber wider Willen
Autorin: Sarah Morgan
Originaltitel: Sleigh Bells In The Snow
Seitenanzahl: 384 Seiten
Genre: Liebesroman
Reihe: Teil 1 von 3
Preis: 9,99 EUR
Verlag: mtb
Erschienen am 10.10.2014

Klappentext:

Dezember: und Kayla Green hat nur einen Weihnachtswunsch: dass das „Fest der Liebe“ möglichst schnell vorbeigeht! Schlitten, Rentiere und dieser bärtige alte Mann im roten Mantel sind ihr ungefähr so angenehm wie Zahnschmerzen. Da kommt der PR-Expertin der Auftrag von Jackson O’Neil sehr gelegen. Als der Hotelier sie bittet, die Feiertage im malerischen Snow Crystal zu verbringen und dort eine Kampagne für das Skiresort seiner Familie zu entwickeln, kann Kayla nicht Nein sagen. Immerhin ist Jackson ihr Auftraggeber - und dazu äußerst attraktiv! Und die luxuriöse Blockhütte, in der er sie einquartiert, entpuppt sich zum Glück als lamettafreie Zone. Doch schon das erste Treffen mit Jacksons Familie bringt die Weihnachtshasserin ganz schön in Bedrängnis …

Meine Meinung:

Was für ein zauberhaftes Buch! 
Mit ihrem bildlichen Schreibstil schafft es die Autorin, dass man sich vorkommt, als wäre man selbst in der Blockhütte in den verschneiten Bergen. Die Geschichte wird im Erzählstil aus der Sicht von Kayla und Jackson erzählt.

Kayla ist mit Leib und Seele ein Workaholic. Die Arbeit ist ihr Leben. Als Leser merkt man schnell, dass mehr dahinter steckt und die Arbeit für sie eine Flucht darstellt. Weihnachten war der jungen Frau schon immer ein Graus. Vergeblich versuchen ihre Kollegen sie zu verschiedenen Weihnachtsaktivitäten zu überreden. Da kommt der Auftrag von Jackson O'Neil gerade recht. Er bittet die PR-Expertin eine Woche in seinem Familienbetrieb in den Vermonter Bergen zu verbringen, um eine PR-Kampagne zu entwickeln, damit sein Unternehmen gerettet werden kann.
Nichts leichter als das, denkt sich Kayla. Doch dann muss sie feststellen, dass ein Familienbetrieb nach anderen Regeln spielt, als ein Großkonzern. Es geht um Gefühle und verletzte Eitelkeiten, um Stolz und Loyalität. 
Kayla ist total überfordert. Sie weiß gar nicht mehr was sie machen soll und dabei steht Jackson ihr ständig zur Seite.

Die Anziehung der Beiden ist so überwältigend, dass man einfach immer weiter lesen will und atemlos umblättert.
Natürlich hofft man bei Liebesgeschichten auf ein Happy End. Die Kunst ist es den Leser auf dem Weg dahin gut und überraschend zu unterhalten. Und das hat die Autorin meisterhaft geschafft.
Keine Seite ist langweilig. Es gibt überraschende Wendungen und ganz viel zu lachen. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz und einige Stellen haben mich zu Tränen gerührt.

Ich finde, dass das besondere an diesem Buch die authentischen Charaktere sind. Man kann jede Reaktion und jeden Gedanken nachvollziehen. Das ist nicht selbstverständlich. Oft wirken Liebesgeschichten inszeniert und die Probleme aufgebauscht. Hier gibt es kein ständiges Hin-und-Her, kein Gezicke und keine Hasstiraden. Und trotzdem ist es überzeugend und nimmt einen gefangen. Was will man mehr!

Die ganze O'Neil Familie ist etwas besonderes und ich mag jeden einzelnen Charakter. Auch über die beiden anderen Brüder (Tyler und Sean) bekommt man schon einen Überblick. Sie werden in den weiteren Büchern die Hauptrolle übernehmen. "Winterzauber wider Willen" ist der Auftakt zu einer Trilogie.
Bereits im Sommer erscheint "Sommerzauber wider Willen" mit Sean und Elise, der Küchenfee.

Auch das Cover ist für mich bereits ein Jahreshighlight. Es ist total passend und versetzt einen wie das ganze Buch in eine romantische Weihnachtstimmung.

Fazit:

In diesem Buch stimmt einfach alles: eine überzeugende Geschichte, sympathische und authentische Charaktere und eine Liebesgeschichte, die ohne Gezanke, Hasstiraden und ein ewiges Hin-und-Her auskommt. Die Weihnachtstimmung gibt es gratis dazu. Was will man mehr. Dicke fünf Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung für alle, die Liebesgeschichten mögen.

Reihe:

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Autorin:

Ihr schriftstellerische Karriere startete Sarah Morgan bereist als Kind - mit der Biografie eines Hamsters. Als Erwachsenen arbeitete sie zunächst als Krankenschwester, bis sie nach der Geburt ihres ersten Kindes die Schriftstellerei erneut für sich entdeckte. Zum Glück! Ihre humorvollen Romances wurden weltweit mehr als 11 Millionen Mal verkauft. Die preisgekrönte Autorin lebt mir ihrer Familie in der Nähe von London.

Donnerstag, 15. Januar 2015

Top Ten Thursday #24 (Bücher 2015)

  

Bei Steffis Bücher Bloggeria findet der Top Ten Thursday statt. Jede Woche mit einem anderen Thema. Diese Woche geht es um: 
10 Bücher, die ihr 2015 unbedingt lesen wollt! 


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  1. Jonathan Stroud - Lockwood Teil 2 (wird als nächstes gelesen)
  2. Jennifer L. Armentrout - Onyx. (bereits angefangen)
  3. Dreizehn Wünsche für einen Sommer (SUB- und liegt dort schon viel zu lange)
  4. Lilien und Luftschlösser (erscheint im März 2015)
  5. Night School (wurde für mich bei der Challenge "Ich entscheide was Du liest" ausgesucht)
  6. Hope forever ( sobald es geht)
  7. Sommerzauber wider Willen (erscheint im Juni 2015, das dauert noch viel zu lange)
  8. Die Sache mit Callie & Kayden (will ich auch schon ewig lesen)
  9. Ein Herzschlag danach (")
  10. Spurlos (klingt einfach toll und muss von meinem SUB)
     
 Welche Bücher wollt Ihr als nächstes lesen?
Nächste Woche geht es um das Thema:
10 Bücher, deren Handlung in Deutschland spielt
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