Dienstag, 30. Dezember 2014

Neuzugänge im Dezember #2 + Weihnachtswichteln

Dieses Jahr habe ich bei Facebook bei einer Weihnachtswichtelaktion mitgemacht. Meine Wichtelmama Johanna L. hat mir ein ganz tolles Buch geschenkt:



"Memory"- Stadt der Träume. Ich kenne das Buch noch nicht, freue mich aber sehr darauf, denn es spielt in London und ich brauche ja noch ein paar Bücher für meine London Challenge. Perfekt. Vielen lieben Dank.

Dann hat der Weihnachtsmann noch weitere tolle Bücher vorbeigebracht:



Das Buch mit dem schönsten Cover habe ich schon angefangen zu lesen:



Bei Tauschticket habe ich noch schnell ein Weihnachtsbuch ergattert, vielleicht lese ich es noch im Januar :-). Auf jeden Fall hat es auch ein wunderschönes Cover.

 

Zum Schluss habe ich noch von BloggdeinBuch und dot.books
ein E-Book erhalten, dass ich ganz interessant fand:

 

Zwar steigt mein SUB jetzt wieder mal an, aber ich habe kein Buch selbst gekauft, darauf bin ich sehr stolz :-).

Wünsche Euch schonmal einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Montag, 29. Dezember 2014

Rezension: Tigermilch von Stefanie de Velasco

Titel: Tigermilch
Autorin: Stefanie de Velasco
Seitenanzahl: 288 Seiten
Genre: Jugendbuch (ab 16 Jahren)
Reihe: Nein
Preis: 16,99 EUR
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Erschienen am 15.08.2013 
www.kiwi-verlag.de

Klappentext:

Nini und Jameelah leben in derselben Siedlung, sie sind unzertrennlich und mit ihren 14 Jahren eigentlich erwachsen, finden sie. Deswegen kaufen sie sich Ringelstrümpfe, die sie bis zu den Oberschenkeln hochziehen, wenn sie ganz cool und pomade auf die Kurfürsten gehen, um für das Projekt Entjungferung zu üben. Sie mischen Milch, Mariacron und Maracujasaft auf der Schultoilette. Sie nennen das Tigermilch und streifen durch den Sommer, der ihr letzter gemeinsamer sein könnte. Die beiden Freundinnen lassen sich durch die Hitze treiben, sie treffen nicht Tom Sawyer oder Huck Finn, aber hängen mit Nico ab. Nico, der in der ganzen Stadt »Sad« an die Wände malt und Nini ein Gefühl von Zuhause gibt. Sie machen Bahnpartys, rauchen Ott in Telefonzellen und gehen mit Amir ins Schwimmbad. Amir, den sie beschützen wie einen kleinen Bruder. Und dessen großer Bruder Tarik im Dauerstreit mit seiner Schwester liegt, weil diese sich in einen Serben verliebt hat. Nini und Jameelah erschaffen sich eine Welt mit eigenen Gesetzen, sie überziehen den Staub der Straße mit Glamour, die Innigkeit ihrer Freundschaft ist Familienersatz. Sie halten sich für unverwundbar, solange sie zusammen sind. Doch dann werden sie ungewollt Zeuge, wie der Konflikt in Amirs Familie eskaliert. Und alles droht zu zerbrechen.

Meine Meinung:

Lange habe ich kein Buch mehr gelesen, dass mich so berührt und beschäftigt hat. Die Geschichte von Nini und Jameelah wird so schonungslos, ehrlich und naiv erzählt, dass es eine ganz eigene Tragik bekommt. 
Fassungslos kann man verfolgen, wie normal den beiden Mädchen ihr Leben zwischen Alkohol, Drogen und Prostitution vorkommt. 
Sie machen einfach ihr Ding und fühlen sich großartig erwachsen. Und obwohl sie mit Männern auf dem Kurfürstendamm anschaffen "üben", sprechen sie gleichzeitig noch "O"-Sprache (Vokale werden durch ein O ersetzt: z.B. kross statt krass). Sie spielen "Stadt Land Aids" und müssen dafür nachsitzen. Sie mischen auf der Schultoilette ihre Schulmilch zu Tigermilch und betrinken sich am helllichten Tag. Ihre Freunde kiffen in einer Telefonzelle. 

Für Nini und Jameelah ist alles ganz normal. Ihre Freundin hat Ärger, weil sie einen Serben (Sorben) liebt und ihre arabische Familie das ablehnt. Dieser Familienstreit eskaliert immer mehr und irgendwann werden Nini und Jameelah Zeuge eines schrecklichen Verbrechens.
Danach ändert sich alles. Die beiden Mädchen haben unterschiedliche Ansichten, wie sie sich verhalten sollen.
Zuerst versuchen sie die Sache zu verdrängen, aber so einfach ist das nicht.

In diesem Buch wird wirklich nichts ausgelassen. Von geklauten Spendengeldern, über Teenagerschwangerschaft, "Auge um Auge", Abschiebung, Prostitution und Mord ist alles vorhanden.
Und wirklich nichts davon wirkt übertrieben. Es ist einfach da und man muss es so hinnehmen. Es wird kein Finger erhoben und es gibt auch keine Botschaft. Es ist einfach ein Tatsachenbericht über eine Mädchenfreundschaft und einen gemeinsamen Sommer.

Besonders ist nicht nur der Inhalt, sondern auch der Schreibstil. Keine der Personen wird näher erklärt. Nini erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht und es wirkt, als hätte sie es einfach niedergeschrieben. Es gibt keine Satzzeichen, außer Punkt und Komma. Dadurch weiß man zuerst nicht, ob jemand etwas sagt oder denkt. Personen tauchen einfach auf, aber man bekommt schnell mit, wer wo hin gehört und zu wem. 

Dieses Buch ist einfach erschreckend und gleichzeitig faszinierend. Die beiden Mädchen haben immer die besten Absichten, aber können nur im Rahmen ihrer Möglichkeiten handeln. Doch wie sollen sie wissen wie es geht. Von ihren kaputten Familien haben sie es nicht besser gelernt. Aber sie haben ihr Herz am rechten Fleck und geben sich gegenseitig halt..... Bis zum Ende.

Fazit:

Für mich ist dieses Buch ein Meisterstück und Geheimtipp. Ninis Geschichte hat mich berührt und beschäftigt, dass ich noch lange an die Geschichte denken werde. Jeder der Jugendbücher mag und nicht auf "Heile Welt" steht, der sollte sich das Buch mal näher ansehen. Der Schreibstil ist einzigartig wie der Rest des Buches. Definitiv Bestnote!

Autorin:

Stefanie de Velasco, geboren 1978 in Oberhausen, studierte Europäische Ethnologie und Politikwissenschaft in Bonn, Berlin und Warschau. 2011 erhielt sie für den Anfang ihres Debütromans den Literaturpreis Prenzlauer Berg, 2012 war sie Stipendiatin der Schreib­werkstatt der Jürgen Ponto-Stiftung. 2013 erhielt sie das Schreibstipendium des Künstlerdorfes Schöppingen. Derzeit ist sie Stipendiatin der Dreh­buchwerkstatt München. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
(Quelle: Amazon)

Sonntag, 28. Dezember 2014

Rezension: Pommery und Putenbrust von Dagmar Hansen

Titel: Pommery und Putenbrust
Autorin: Dagmar Hansen
Seitenanzahl: 186 Seiten
Genre: Weihnachtsroman
Reihe: Nein
Preis: 2,99 EUR
Verlag: books2read
Erschienen am 15.11.2014

Klappentext:

Friede, Freude, Lebkuchenträume. Weihnachten im Kreis der Großfamilie – mal ganz anders als sonst – das schwebt Luise Fischbach vor, als sie Einladungen an ihre gesamte Verwandtschaft verschickt. Tatsächlich sagen alle zu: der sauertöpfische Bruder Frieder und seine fernsehsüchtige Frau Carina, die durchgestylte Schwester, ihres Zeichens Kunstberaterin, mit ihrem aalglatten Gatten, dem schönen Robert. Sogar Ruth, die exzentrische Mutter, reist an. Doch statt Lichterglanz und Harmonie wird Luise ein hochexplosives Fest beschert, dem nicht nur ein Tannenbaum zum Opfer fällt … 

Meine Meinung:

Das Buch wurde 1997 zum ersten Mal veröffentlicht. Bei Büchern ist es wie bei Filmen. Die Geschmäcker ändern sich mit den Jahren und ein Film der vor zwanzig Jahren mal witzig war, trifft vielleicht heute nicht mehr unbedingt den Nerv der Zeit.
Dieses Gefühl hatte ich bei "Pommery und Putenbrust". Einerseits war es wirklich witzig, aber anderseits wirkte es auch etwas altbacken und gestellt. Das Verhalten der Charaktere konnte ich nicht immer nachvollziehen. Aus heutiger Sicht wirkte vieles altmodisch und überholt. (Ein Fünftklässler mit Namen: Klausi Müller!)

Es geht um eine zerstrittene Familie, die nach Jahren beschließt Weihnachten mal wieder gemeinsam zu feiern. Vorher hatten sie sich aus den unterschiedlichsten Gründen einige Jahre nicht gesehen.

In den ersten Kapiteln wird jedes Familienmitglied der Familie Heinrich vorgestellt. Da wären Luise Fischbach (Grundschullehrerin und dreifache Mutter), die mit ihrem Mann Gideon Weihnachten dieses Jahr zu Hause mit ihren Geschwistern feiern möchte.
Die Schwester Jasmin ist mittlerweile Kunstberaterin und lebt mit ihrem Mann Robert in Frankfurt.
Der große Bruder Frieder wohnt mit seiner Jugendfreundin Carina in Hamburg. 
Alle haben die Familie in den letzten Jahren nicht vermisst, sind aber über Luises Einladung nachdenklich geworden und schließlich kommen sie zum Weihnachtsfest zusammen. 
Mutter Ruth aus Paris ist ebenfalls mit von der Partie.

Das Fest geht natürlich nicht friedlich über die Bühne, schließlich haben sich alle Personen vorher nicht umsonst gemieden. Es gibt eine Leiche, eine Trennung und auch das ein oder andere Geheimnis kommt ans Licht.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht ironisch. Man kann die Seiten gut weglesen.

Wenn man die Geschichte nicht allzu ernst nimmt, dann kann man sich mit dem Buch gut auf Weihnachten einstimmen, allerdings würde ich es kein zweites Mal lesen. Es gibt auch eine Fernsehverfilmung von 2002. Da würde ich mir lieber den Film noch einmal ansehen.

Fazit:

Wenn man die Geschichte nicht allzu ernst nimmt, dann kann man sich mit dem Buch gut auf Weihnachten einstimmen. Es ist ganz lustig, aber das Verhalten der Charaktere wirkte etwas altmodisch. Kann man lesen, muss man aber nicht. Ich vergebe diplomatisch drei Sterne:
 

Autorin:

Mit ihren überaus erfolgreichen Romanen, von denen mehrere für ARD und ZDF verfilmt wurden, schreibt sich Dagmar Hansen seit Jahren in die Herzen der Leserinnen. Wärme, Leichtigkeit und ein verschmitzter Blick auf das Leben (und seine Tücken) würzen pikant ihre Geschichten über die Liebe und Menschen wie du und ich. (Quelle: Amazon) 

Samstag, 27. Dezember 2014

Rezension: Zeitsplitter- Die Jägerin von Cristin Terrill

Titel: Zeitsplitter - Die Jägerin-
Autorin: Cristin Terrill
Originaltitel: All Our Yesterdays
Seitenanzahl: 336 Seiten
Genre: Science Fiction/Jugendbuch
Reihe: evtl.
Preis: 14,99 EUR
Verlag: Boje
Erschienen am 14.02.2014
Zum Verlag! 

Klappentext:

Marina steht am Anfang: Sie ist reich, beliebt und verliebt in einen hinreißend attraktiven Jungen.
Em ist am Ende: Sie ist seit Jahren auf der Flucht, seit Monaten in einer winzigen Zelle eingesperrt, wird beinahe täglich verhört.
Die beiden Mädchen haben nichts gemeinsam, außer der einen Sache: Sie sind ein und dieselbe Person. Vier Jahre trennen sie. Vier Jahre, in denen die Welt an den Rand des Abgrunds gerät. Doch Em bekommt die Möglichkeit, durch eine Zeitreise die Vergangenheit zu ändern. Nur ist der Preis, den sie dafür zahlen muss, schrecklich ...


Meine Meinung:

Da ich gerne Bücher über Zeitreisen lesen, habe ich mir dieses Buch ausgeliehen.
Es wird abwechselnd aus der Sicht von Marina und Em erzählt. Was interessant klang, war die Tatsache, dass es sich bei den beiden Mädchen um ein und diesselbe Person handelt. Jedoch trennen sie vier Jahre.

Em wird zu Beginn in einer Zelle festgehalten, verhört und gequält. Ihr Freund Finn sitzt in der Zelle neben ihr. Durch Andeutungen erfährt man, dass die Welt mittlerweile im Terror versinkt bzw. die Menschen von der Regierung total überwacht werden.

In Marinas Welt ist noch alles in Ordnung. Sie ist ein naives und verwöhntes Mädchen, dass sich nur Gedanken um ihren Schwarm James macht, und ob der auch in sie verliebt ist.
James ist ein ziemliches Genie, aber auch ein Außenseiter. Sein einziger Freund ist Finn, den Marina nicht ausstehen kann.

Em und Finn gelangen durch eine Zeitmaschine in die Vergangenheit bzw. Gegenwart von Marina. Sie haben nur einen Auftrag: Sie müssen den Verlauf der Geschichte ändern um die Welt zu retten. Der Schlüssel zu dem Ganzen ist James. Sie müssen herausfinden wie alles angefangen hat um es zu verhindern.
Der Handlungstrang von Em ist von Anfang an spannend und interessant. 
Die Geschichte von Marina dagegen ist zäh und brauchte lange um mich zu fesseln. Außerdem ist Marina einfach sehr anstrengend und war mir nicht sehr sympathisch.
Jedoch hat genau diese Gegensätzlichkeit überzeugt. Man möchte einfach wissen, was passiert ist. Warum ist Finn jetzt Ems bester Freund, wo Marina ihn doch nicht ausstehen kann? Welche Rolle spielt James genau? Was ist in Ems Zukunft mit James passiert?

Die Geschichte fügt sich nach und nach zusammen. Es gibt in beiden Teilen Rückblenden, so dass immer wieder wichtige Details ans Tageslicht kommen. Em und Finn erleben sogenannte "Zeitsplitter", das sind Momente in denen ihr Geist in eine andere Zeit abdriftet und dem Leser zeigt, wie wichtig ihre Mission ist.

Als Bonus bietet die "Dreiecksbeziehung" zwischen Marina, Finn und James einiges an Zündstoff. Die Tragik nimmt mit jeder Seite zu.

Was mich etwas gestört hat, waren die "Hausgemachten" Verzögerungen. Em schießt beim ersten Versuch daneben. Kann passieren. Allerdings wirkte es beim vierten Mal nur noch platt. Da hätte sich die Autorin etwas raffinierteres ausdenken können.
Zum Ende hin, wird die Geschichte dann leider etwas vorhersehbar. 

Trotzdem mag ich die Idee der Geschichte sehr. Auch der Schreibstil in dem rasanten Tempo hat mir gut gefallen. Kleine Logikfehler sind zu verschmerzen. An sich ist mit etwas Fantasie alles stimmig. Einige der Charaktere bleiben leider etwas blass und ihre Motive schwammig bzw. wird nicht alles bis zum Ende aufgeklärt. Aber vielleicht gibt es ja bald einen zweiten Teil.

Fazit:

In diesem Buch versucht ein Mädchen die Vergangenheit zu ändern, um ihrem anderen "ICH" eine bessere Zukunft zu sichern. Dabei muss sie schmerzlich entscheiden, wie weit sie bereit ist zu gehen. Kleine Logikfehler kann man verschmerzen. Die Spannung kann leider nicht durchgängig gehalten werden. Ich schwanke daher zwischen drei und vier Sternen. Da mich die Grundidee überzeugen konnte, vergebe ich vier knappe Sterne.



Autorin:

Cristin Terrill hat Theaterwissenschaften studiert und ihren Master of Arts am Shakespeare Institute der University of Birmingham gemacht. Aufgewachsen in Texas, lebt sie inzwischen in der Nähe von Washington D. C. »Zeitsplitter. Die Jägerin« ist ihr erster Roman. (Quelle: Amazon)

Freitag, 26. Dezember 2014

Follow Friday #21 (Kinder)

Bei Sonja von a Bookshelf full of sunshine gibt es Freitag den Follow Friday. 
Ziel des Ganzen ist es, unser Netzwerk zu erweitern, neue Blogger und Blogs kennenzulernen und vor allem, um Spaß zu haben! Für weitere Infos schaut einfach auf ihrem Blog vorbei. Diesmal geht es um das Thema: 


Süße Kinder gibt es in fast allen Büchern. Aber ist eins dabei, das ihr direkt adoptieren würdet? 

Auf jeden Fall: Bei mir dürfte sofort, der 3-jährige, wissbegierige George Garrett aus "Mein Sommer nebenan" einziehen. Der kleine Junge wertet dieses Buch in jeder Beziehung auf. Er hat zwar unheimliche Angst vor dem Tod, aber er hinterfragt einfach alles. Total genial gemacht.


Welche Kinder würdet ihr denn adoptieren?

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Rezension: Wilder Wacholder von Susanne Schomann

Titel: Wilder Wacholder
Autorin: Susanne Schomann
Seitenanzahl: 320 Seiten
Genre: (Liebes) Roman
Reihe: Teil 1 von ?
Preis: 8,99 EUR
Verlag: (mtb) MIRA Taschenbuch
Erschienen am 10.07.2014
www.mira-taschenbuch.de
Kaufen?

Klappentext:

Die grünen Hügel von Cornwall hat Isabell Valentine gegen die blühende Heide von Lunau eingetauscht: Nach dem Unfalltod ihres Mannes wagt sie in der Lüneburger Heide einen Neuanfang: Beruflich mit ihren Modetorten, privat ist da Dr. Kjell Loewenthal. Aber der Landarzt von Lunau ist ein Mann, der sich auf keine feste Beziehung einlassen will, auch wenn seine Blicke in kostbaren Momenten etwas zu versprechen scheinen, an das Isabell nach all den Tränen nicht mehr glauben konnte. Es duftet nach wildem Wacholder, als Kjell sie zum ersten Mal küsst. Und er ist für sie da, als die Vergangenheit sie einholt – und ihr Glück unter dem weiten Heidehimmel in Gefahr gerät.

Meine Meinung:

Dieser Roman ist eine gelungene Mischung aus Liebesgeschichte und Krimi. Der Schauplatz ist ein kleines Dorf in der Lüneburger Heide.
Dort treffen Kjell Loewenthal und Isabell Valentine aufeinander. Von Anfang an sprühen die Funken zwischen der smarten Engländerin und dem EX-Marinesoldat, der zukünftig in seinem Heimatdorf als Landarzt arbeiten möchte.
Isabell ist die neue Aushilfe in dem Buchcafé von Kjells Mutter und hat in ihrer Vergangenheit ihren Mann verloren, über dessen Verlust sie hinwegzukommen versucht.

Die Geschichte wird in Erzählform abwechselnd aus Kjells und Isabells Sicht erzählt. Die beiden fühlen sich sehr stark zueinander hingezogen, wissen aber überhaupt nicht damit umzugehen. Kjell hat bisher keine guten Erfahrungen mit Frauen gemacht und Isabell fühlt sich noch nicht wieder in der Lage eine feste Beziehung einzugehen.
Die Gründe der beiden, nicht zusammen zu sein, erscheinen daher glaubhaft. 
Isabell hat ihre Heimat England hinter sich gelassen um besser über den Tod ihres Mannes hinwegzukommen. Doch nach und nach kommen weitere Details über den mysteriösen Tod ans Licht und die Vergangenheit holt die junge Frau ein.

Das Buch lässt sich gut und schnell lesen. Der Schreibstil ist aber sehr kitschig und leicht geschwollen. Das war für mich allerdings nicht negativ. Es passte zu dem Roman. Nur dieses viele "sinnlose" Gerede, dass die Handlung nicht vorangebracht hat, war etwas langweilig. Man muss nicht jedes "Tischdecken" ausführlich erklären. Ein Satz reicht da völlig aus. Allerdings nicht bei Frau Schomann. Da wird alles bis ins kleinste Detail geschildert. Das war beim ersten Mal noch ok, aber irgendwann wirkte es langatmig.

Auch die Figuren sind sehr, sehr kitschig und "perfekt". Es erinnerte mich stark an eine Seifenopfer. Auch das meine ich nicht negativ. Wenn man weiß, was einen erwartet, passt alles zusammen. Die Charaktere sind einfach sehr in "Gut" und "Böse" eingeteilt und verhalten sich auch genauso. 

Trotzdem hat es die Autorin geschafft, die Geschichte überraschend zu gestalten. Man denkt, man weiß was passiert und dann kommt es doch wieder anders. Das hat mir gut gefallen. Es war nicht so vorhersehbar wie auf den ersten Blick gedacht.

Am Ende des Buches gibt es dann noch eine kleine Rezeptauswahl mit Isabells liebsten Torten. Toll gemacht!

Fazit:

Eine Liebesgeschichte mit Krimianteil, die leicht "Kitschig" mit großen Emotionen daherkommt. Die Autorin schafft es immer wieder zu überraschen. Für alle die detailgetreue Erzählungen mögen. Von mir gibt es vier gute Sterne.



Ich danke 
und
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für das Rezensionsexemplar

Reihe:

Wilder Wacholder
Der Holundergarten (erscheint im Februar 2015)
 

Autorin:

Susanne Schomann stammt aus Hamburg. Sobald sie lesen konnte, wurde sie zu einer sprichwörtlichen Leseratte. Inspiriert zu ihren romantisch-erotischen Romanen haben sie Nora Roberts, Julia Quinn - und die grenzenlose Weite von Ost- und Nordsee, wo sie regelmäßig ihre Urlaube verbringt. Die Autorin ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie in ihrer Heimatstadt.

Mittwoch, 24. Dezember 2014

And the winner is.....+ Merry Christmas



Ich wünsche Euch allen ein ganz tolles Weihnachtsfest und bevor ich es vergesse:

Hier kommt die Gewinnerin des Follow Friday SUB Gewinnspiels: (Random.org hat entschieden!)

Über "Mieses Karma" darf sich Jessi freuen. Herzlichen Glückwunsch.

Lasst Euch heute Abend reich beschenken und genießt die freien Tage.

Liebe Grüße
Andrea 




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