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Montag, 23. Juli 2018

Rezension: Sommer in New York von Carolyn Mackler

Titel: Sommer in New York
Autorin: Carolyn Mackler
Übersetzerin: Martina Tichy
Orginaltitel: Love and Other Four-Letter Words
Seitenanzahl: 208 Seiten
Genre: Jugendbuch
Reihe: Nein 
Preis: ab 6,99 EUR
Erschienen im Juli 2009 im Carlsen Verlag
www.carlsen.de 


Inhaltsangabe:

Mit ihrer Mom nach New York ziehen? Ein Albtraum, findet Sammie. Aber sie wird nicht gefragt. Ihre Eltern beschließen eine Trennung auf Zeit, und jetzt muss sie mit ihrer Mom in die Großstadt. Immerhin darf ihre geliebte Labradorhündin Penny mit. Wie soll sie hier jemals neue Freunde finden? Doch dann trifft Sammie die schräge Phoebe, die weiß, welcher Hund ein Mensch wäre, wenn er ein Hund wäre. Und der stille Eli ist vielleicht doch gar nicht so ein Spinner. Irgendwie hat dieser erste Sommer in New York auch seine guten Seiten.

Meine Meinung:

Die sechzehnjährige Sammie muss nach der Trennung ihrer Eltern mit ihrer psychisch labilen Mutter nach New York ziehen. Ihr geliebter Vater ist ohne viele Worte nach Kalifornien verduftet und ihre beste Freundin Kitty redet immer nur von sich und ihrem Freund. Langsam merkt Sammie, dass sie dabei immer nur auf der Strecke bleibt und wider Erwarten entpuppt sich New York City doch nicht so schrecklich, wie anfangs gedacht.

Das Mädchen findet in Phoebe eine neue "richtige" Freundin und -ohne, dass ich zuviel verrate- zum Schluss in Eli auch einen Freund. Das alles passiert langsam und ist sehr glaubwürdig. Dabei hängt über der ganzen Geschichte ein trauriger Schleier, denn Sammie geht die Trennung ihrer Eltern doch sehr nahe. 
Daneben werden typische Teenager Probleme angesprochen. Erster Freund, erster Kuss, erster Sex. Bin ich hübsch genug? etc. 

Das Buch wurde bereits im Jahr 2000 im Original veröffentlicht und wahrscheinlich schon viel früher geschrieben, denn Sammie telefoniert noch in Telefonzellen und schaut Videos :-). Das hatte einen gewissen Retro Charme.

Die Geschichte wird in der ICH-Form erzählt und die 200 Seiten fliegen nur so dahin. Es hätte nicht geschadet, wenn der Teil mit Eli noch etwas ausführlicher beschrieben wäre, da es dann doch nur am Rande abgehandelt wurde. Aber manchmal ist weniger ja mehr. 


Fazit:

Die Autorin hat eine wunderschöne Geschichte über einen Neuanfang geschrieben, über Mut den alten Balast und alte Freundschaften hinter sich zu lassen, und zu zeigen, dass neue Dinge viel schöner sein können, als man zuerst geglaubt hat. Eine zeitlose Geschichte, die immer aktuell bleibt.Von mir gibt es vier tolle Sterne. 

Weitere Bücher:


Autorin:

Carolyn Mackler wurde 1973 in New York City geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und ihrem Sohn lebt. Sie schreibt Kurzgeschichten, Essays und Jugendbücher, für die sie in Amerika bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Mit ihrem hochgelobten Romanen "Die Erde, mein Hintern und andere dicke runde Sachen" und "Veganerin, siebzehn, Jungfrau, sucht" beide bei Carlsen erschienen, hat sie sich inzwischen auch bei uns einen Namen gemacht.

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