Samstag, 31. Januar 2015

Rezension: Pandemonium von Lauren Oliver

Titel: Pandemonium
Autorin: Lauren Oliver
Originaltitel: Pandemonium
Seitenanzahl: 352 Seiten 
Genre: Jugendbuch/Dystopie
Reihe: Teil 2 von 3
Preis: 8,99 EUR
Verlag: Carlsen
Erschienen am 25.10.2012
www.carlsen.de 

Klappentext:

Die angepasste Lena von früher gibt es nicht mehr. Das Mädchen, das glaubte, was man ihm sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte. Dieses alte Ich hat Lena zurückgelassen auf der anderen Seite des Zauns, über den sie mit Alex geflohen ist. Hier, in der Wildnis, schließt sie sich dem Widerstand an. Ein Auftrag führt sie erneut in die Stadt. Und tief in ihrem Innern gibt sie die Hoffnung nicht auf, dass Alex doch noch am Leben ist. Sie muss ihn finden. Denn in ihrem Herzen lodert immer noch die Liebe.

Meine Meinung:

Der Klappentext spoilert schon genug, daher verrate ich in der Rezi nichts vom Inhalt!

Nachdem "Delirium" mir so gut gefallen hat, wusste ich nicht, ob Pandemonium dieses Niveau halten kann. Doch ich wurde nicht enttäuscht.
Lauren Oliver hat diesem zweiten Teil eine ganz neue Note gegeben. Es ist etwas anderes und kein billiger Abklatsch vom ersten Teil wie in anderen Trilogien.

Die Geschichte ist in damals und heute gegliedert. Damals steht für die Zeit, als Lena in der Wildnis angekommen ist. Heute zeigt, wie sie ihr neues Leben in Brooklyn meistert und welche Aufgaben sie dort erledigen muss. Der zeitliche Abstand beträgt ein gutes halbes Jahr.
Die Kapitel wechseln sich ab, so dass man nur Häppchenweise erfährt was geschehen ist. Lena schreibt wieder aus der Ich-Perspektive.

damals: Das Leben in der Wildnis ist viel härter als Lena es sich jemals vorgestellt hat. Der Winter ist hart. Es gibt nicht genug zu Essen, kaum Medikamente und die Menschen müssen dort lange Fußmärsche zurücklegen um überleben zu können. Lena gerät an ihre Grenzen und muss mit ansehen, wie geliebte Menschen sterben, während die "Geheilten" auf der anderen Seite des Zaunes immer noch versuchen, die Fassade aufrecht zu halten, dass es keine Invaliden in der Wildnis gibt.

heute: Als Lena durch Zufall mit Julian in einer Kerkerzelle landet, ein Junge der für all das steht, was sie hasst, gerät ihr Leben vollends außer Kontrolle.
Die beiden müssen sich verbünden um den Feind gemeinsam zu bekämpfen. Dabei kommen Wahrheiten ans Licht, die Lena niemals für möglich gehalten hätte.

Der Schreibstil hat mir besser gefallen. Er war nicht so ausschweifend, außerdem war es diesmal von der ersten Seite an spannend. Durch die zwei Handlungsstränge wurde die Spannung stetig aufrecht erhalten.

Lena hat mir richtig gut gefallen. Sie ist eindeutig erwachsen geworden und nicht mehr so ängstlich wie im ersten Teil. Mutig und jederzeit zum Kampf bereit, tritt sie für ihre Freunde ein. Echt toll.
Julian hat mir als Gegenpart auch gut gefallen. Er hat viele "Leichen im Keller" und bleibt dadurch interessant.

Das Ende kam dann wieder mit einem Paukenschlag und ich bin froh, dass "Requiem" schon bereit liegt. Ich hoffe, dass man dann auch noch mehr über die Widerstandsbewegung und ihre genaueren Ziele erfährt.




Fazit:

Eine gelungene Fortsetzung, die ganz anders ist als ihr Vorgänger. Lena hat sich toll entwickelt und kämpft für ihre Ziele. Die neuen Charaktere können ebenfalls überzeugen. Durch die zwei Handlungsstränge war es jederzeit spannend. Ich wurde gut unterhalten und bin auf das Finale gespannt. Von mir gibt es fünf Sterne.


Reihe:

Annabel (0,5)
Hana (1,5)
Pandemonium
Raven (2,5)
Requiem
Alex (3,5)

Autorin:

Schon als Kind hat Lauren Oliver leidenschaftlich gern Bücher gelesen und dann Fortsetzungen dazu geschrieben. Irgendwann wurden daraus ihre eigenen Geschichten. Sie hat Philosophie und Literatur studiert und kurz bei einem Verlag in New York gearbeitet. Lauren Oliver lebt in Brooklyn.

Freitag, 30. Januar 2015

Follow Friday #24 (Nachttisch)

Bei Sonja von a Bookshelf full of sunshine gibt es Freitag den Follow Friday. 
Ziel des Ganzen ist es, unser Netzwerk zu erweitern, neue Blogger und Blogs kennenzulernen und vor allem, um Spaß zu haben! Für weitere Infos schaut einfach auf ihrem Blog vorbei. Diesmal geht es um das Thema: 



Wie hoch ist der Stapel neben eurem Bett, was werdet ihr als nächstes lesen?


"Das Haus am Hyde Park" lese ich jetzt schon eine Weile. Obwohl es wirklich gut ist, komme ich nur langsam voran, weil sich immer wieder andere Bücher vorschummeln. 
Danach folgt sofort "Night School" und "Wie Monde so silbern".
Was liegt denn auf Eurem Nachttisch? 

Rezension: Im Tal des Fuchses von Charlotte Link

Titel: Im Tal des Fuchses
Autorin: Charlotte Link
Seitenanzahl: 576 Seiten
Genre: Roman
Reihe: Nein
Preis: 9,99 EUR
Verlag: blanvalet
Erschienen am 12.09.2012
www.blanvalet.de 

Klappentext: 

Was, wenn dein Entführer spurlos verschwindet und niemand weiß, wo du bist?

Ein sonniger Augusttag, ein einsam gelegener Parkplatz zwischen Wiesen und Feldern. Vanessa Willard wartet auf ihren Mann, der noch eine Runde mit dem Hund dreht. In Gedanken versunken bemerkt sie nicht das Auto, das sich nähert. Als sie ein unheimliches Gefühl beschleicht, ist es schon zu spät: Ein Fremder taucht auf, überwältigt, betäubt und verschleppt sie. In eine Kiste gesperrt, wird sie in einer Höhle versteckt, ausgestattet mit Wasser und Nahrung für eine Woche. Doch noch ehe der Täter seine Lösegeldforderung an ihren Mann stellen kann, wird er wegen eines anderen Deliktes verhaftet. Und überlässt Vanessa ihrem Schicksal …

Meine Meinung:

Bis vor acht Jahren habe ich jedes Buch von Charlotte Link regelrecht verschlungen. Sie waren nicht alle perfekt, aber eine gute, spannende Unterhaltung. "Die letzte Spur" und "Das andere Kind" haben mich dann schon nicht mehr überzeugt, aber ich wollte der Autorin mit "Im Tal des Fuchses" noch eine letzte Chance geben.

Doch was soll ich sagen: Dieses Buch wäre bestimmt NIE auf den Bestsellerlisten gelandet, wenn man nicht "Charlotte Link" vorne drauf gedruckt hätte.
Der Klappentext ist irreführend, denn bereits nach fünfzig Seiten ist alles über Vanessa und ihr Schicksal abgehandelt. Denn die Geschichte spielt 2 1/2 Jahre nach der Entführung.

Es gibt mehrere Handlungsstränge. Zum einen hätten wir Jenna, die als einzige Ich-Erzählerin zwischen den anderen Geschichten heraussticht und man fragt sich wirklich warum. Denn eigentlich hat sie nichts zu erzählen, außer das sie für eine kleine Zeitung arbeitet und sich von ihrem Freund getrennt hat.
Dann wäre da Matthew Willard, Vanessas Mann, der immer noch leidet und sich fragt, was mit seiner Frau damals passiert ist.
Es gibt Nora, die sich um den Ex-Häftling Ryan kümmert und sich an ihn klammert, dass es einfach nur zum Fremdschämen ist.
Es gibt Alexia, Freundin und Kollegin von Jenna, mit ihrem Ehemann Ken.
In den Nebenrollen Debbie und Corinne, die als Opfer herhalten müssen.

Bei dem Klappentext habe ich mir eine spannende Geschichte vorgestellt, wie Vanessa darauf wartet befreit zu werden. Aber darum geht es gar nicht. Man weiß ziemlich schnell wer der Täter ist, denn in diesem Buch geht es darum, dass jemand anderes ihn auf dem Kieker hat und sich an ihm rächen will. Alle Personen in seiner Nähe geraten in Gefahr und werden vergewaltigt oder verschleppt.
Das alles ergab aber irgendwie gar keinen Sinn.

Ich-Erzählerin Jenna bekommt zum Ende noch ihren großen Auftritt, denn sie gerät in das Visier des Täters. Aber auch das ergab leider gar keinen Sinn.

Die ganze Geschichte wirkte einfach nur billig konstruiert und mit Logikfehlern, die zum Himmel schreien. Keine der Personen handelte in irgendeiner Weise nachvollziehbar oder ist annähernd sympathisch.
Ganz vorne liegt Nora. Was möchte sie von Ryan? Ich kann nicht verstehen, wie man sich als Frau für einen Verbrecher im Knast interessiert und ihn nach der Freilassung auch noch bei sich aufnimmt. Als sie feststellt, dass er ja doch nicht der liebe falschverstandene Schmuseteddy ist, ist sie am Boden zerstört. Ehrlich?

Jennas Part ist einfach nichtssagend. Sie ist eine einsame Frau, die versucht in der neuen Umgebung klar zu kommen. Als sie am Ende in Gefahr gerät, kommt zwar etwas Spannung auf, aber das der Täter ihr sein Herz ausschüttet und sie dann in einer Höhle zurücklässt, ist einfach unlogisch.

Ich bin wirklich enttäuscht von der Geschichte. Der Schreibstil ist in Ordnung und es gibt auch immer wieder Spannungsmomente, aber als Leser fühle ich mich von dieser unlogischen Geschichte verschaukelt. Vielleicht sollte sich die Autorin mehr Zeit für ihre Bücher nehmen und den Plot besser ausarbeiten. Vielleicht gehen ihr auch langsam die Ideen aus oder es stört sie nicht, denn die Bücher verkaufen sich ja trotzdem. Keine Ahnung woran es liegt, aber ich werde so schnell nichts mehr von ihr lesen.
Ich bin nur froh, dass ich mir das Buch ausgeliehen habe und kein Geld dafür verschwendet habe.

Fazit:

In dieser Geschichte geht es nicht, wie durch den Klappentext angekündigt, um eine entführte Frau, sondern der Täter ist das neue Opfer. Seine Familie gerät in Gefahr und er wird immer weiter in die Ecke gedrängt.
Leider hat das Buch große Logikfehler und keine der Personen handelte glaubwürdig. Für mich bleibt das Buch eine große Enttäuschung. Es gibt zwei Gnadensterne für den Handlungsort England und den flüssigen Schreibstil.

Autorin:

Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre psychologischen Spannungsromane sind internationale Bestseller, allein in Deutschland wurden bislang über 24 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die Verfilmungen werden im Fernsehen mit enorm hohen Einschaltquoten ausgestrahlt.
Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.

Donnerstag, 29. Januar 2015

Top Ten Thursday #26 (Reihen 2015)

 
  
Bei Steffis Bücher Bloggeria findet der Top Ten Thursday statt. Jede Woche mit einem anderen Thema. Diese Woche geht es um: 
10 Reihen, die ihr dieses Jahr beginnen / fortsetzen oder aber auf Stand lesen wollt 
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Bei einer Reihenfortsetzung habe ich das jeweils nächste Buch aufgelistet. 

Nächste Woche geht es um das schöne Thema:
Nenne uns 10 deiner liebsten Bücherblogs 

Und jetzt bin ich auf Eure Reihen gespannt.

Mittwoch, 28. Januar 2015

Rezension: Der Tag der Krokodile von Michael Williams

Titel: Der Tag der Krokodile
Autor: Michael Williams
Originaltitel: The Billion Dollar Soccer Ball
Seitenanzahl: 272 Seiten
Genre: Jugendbuch (ab 14 J.)
Reihe: Nein
Preis: 14,90 EUR
Verlag: Carlsen
Erschienen im Februar 2013
www.carlsen.de 

Klappentext:

Flieht nach Südafrika, sagen sie zu Jabu und seinem Bruder Innocent, als ihr Dorf in Simbabwe dem Erdboden gleichgemacht wird. Und so gehen die Brüder, weiter und immer weiter. Zu Mai Maria, die vielleicht eine Hexe ist, ihnen aber den Weg über den Fluss zeigt. Bei Nacht waten sie durchs Wasser, in dem die Krokodile lauern. Bis nach Johannesburg fliehen sie. Und obwohl sie auch dort kein Zuhause finden, haben sie doch immer noch einander. Aber dann brechen im Township Rassenunruhen aus.


Meine Meinung:

Bisher habe ich nur wenige Bücher gelesen, die in Afrika spielen und ich muss gestehen, dass ich mich auch viel zu wenig mit den Problemen dort beschäftige.
"Der Tag der Krokodile" handelt von dem 14-Jährigen Jabu, der mitansehen muss, wie Soldaten sein Heimatdorf mit allen Einwohnern auslöschen. Nur Jabu und sein größerer Bruder Innocent können fliehen.
Innocent ist geistig zurückgeblieben und daher muss Jabu die Rolle des Erwachsenen übernehmen.
Sie machen sich von Gutu in Simbabwe auf den Weg nach Südafrika, weil sie nicht wissen, was sie sonst tun sollen.
Auf ihrer Reise müssen sie sich Schleusern anvertrauen, die sie über den Fluss nach Südafrika bringen. Dabei lernen sie viele Leute kennen, die ihnen nicht alle wohl gesonnen sind.
Irgendwann landen sie in Johannisburg und geraten mitten zwischen die Fronten...

Jabu erzählt die Geschichte aus seiner Sicht. Ich habe lange nicht gewusst, wie alt der Junge ist, denn die Erzählweise ist sehr naiv. Ich denke, dass ist von dem Autor gewollt und zeigt, wie wenig der Junge über die politische Situation Bescheid weiß. Er glaubt an Geister und Legenden. Aber er versucht es sich vor Innocent nicht anmerken zu lassen. Denn der fürchtet sich vor allem und steht immer kurz davor epileptische Anfälle zu bekommen, wenn er in Stress gerät.

Jabu hat eine große Leidenschaft und das ist das Fußballspielen. Sobald sich die Gelegenheit ergibt, beginnt er mit anderen Jungs ein Spiel und dadurch wird deutlich, dass man dazu nur eine Sprache braucht. Die Nationalitäten sind egal. Nur das Spiel zählt.

Das Buch wurde 2009 erstmalig veröffentlicht und somit vor der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika. Mir war bisher nicht bewusst, dass dort ein so großer Fremdenhass herrscht. 
Die Einwohner machen die billigen Arbeitskräfte aus den Nachbarländern für ihre Armut verantwortlich. Wer nichts zu verlieren hat, kämpft dann leider bis aufs Blut.
Im Nachwort erfährt man etwas über die Straßenkämpfe von 2008, in denen Ausländer auf der Straße gejagt, angezündet und vertrieben wurden. 
Das Buch ist zwar Fiktion, aber erzählt doch über wahre Tatsachen.

Der Schreibstil ist flüssig und man erfährt auf einfache Weise etwas über die politische Situation, quasi aus der Sicht eines Kindes. Die Dramatik, dass Jabu sich um seinen minderbemittelten Bruder kümmern muss, macht die Sache noch tragischer.

Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Die Flucht aus Gutu, dann das Leben in Johannesburg und zuletzt Jabus Leben in Kapstadt. Er hat sich von einem naiven Jungen zu einem jungen Erwachsenen entwickelt. Der Fremdenhass ist immer noch da, aber Jabu wird gezeigt, wie er mit Hilfe des Fußballspiels Toleranz entwickeln kann.
Das Ende macht Mut und es bleibt viel Stoff zum Nachdenken übrig. Ein Buch das lange nachhallt.

Im Nachwort erklärt der Autor noch mehr über die Rassenunruhen in seinem Heimatland und über die Weltmeisterschaft der Obdachlosen. Wer mehr darüber erfahren möchte ---> www.homelessworldcup.org
Außerdem gibt es ein Glossar mit den wichtigsten afrikanischen Begriffen. 




Fazit:

Das Schicksal von Jabu und Innocent hat mich sehr berührt. Die Geschichte wurde von dem Autor gut in Szene gesetzt und man kann gar nicht glauben, dass sie irgendjemand auf der Welt wirklich zugestoßen ist. Ein Buch über den Verlust der Heimat, der Suche nach Hoffnung und dem Erleben von Rassendiskriminierung. Ein Buch das man unbedingt lesen muss.

Autor:

Michael Williams studierte an der Universität von Kapstadt, Südafrika, und veröffentlichte mit fünfundzwanzig seinen ersten Roman. Viele weitere folgten. Heute schreibt er Theaterstücke, Musicals und Opern und ist geschäftsführender Direktor der Cape Town Opera.

Dienstag, 27. Januar 2015

Gemeinsam Lesen #33 (Krokodile)

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Dieses ist eine Gemeinschaftsaktion vonSchlunzen-Bücher und Weltenwanderer.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?  

Ich lese "Der Tag der Krokodile" von Michael Williams und bin auf Seite 180 .


Inhaltsangabe:
Flieht nach Südafrika, sagen sie zu Jabu und seinem Bruder Innocent, als ihr Dorf in Simbabwe dem Erdboden gleichgemacht wird. Und so gehen die Brüder, weiter und immer weiter. Zu Mai Maria, die vielleicht eine Hexe ist, ihnen aber den Weg über den Fluss zeigt. Bei Nacht waten sie durchs Wasser, in dem die Krokodile lauern. Bis nach Johannesburg fliehen sie. Und obwohl sie auch dort kein Zuhause finden, haben sie doch immer noch einander. Aber dann brechen im Township Rassenunruhen aus. 




2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Ein riesiger Mob kommt die Straße hoch. Die Männer grölen schreckliche Lieder. Einige schwingen Äxte und Macheten über ihren Köpfen, andere Peitschen, die zittern wie angriffslustige Schlangen.

 
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst! 

Das klingt jetzt vielleicht komisch, aber ich habe mir vor dem Buch wirklich keine großen Gedanken darüber gemacht, dass in Südafrika ein so großer Fremdenhass herrscht. 
2008 gab es große Ausschreitungen in denen sogar Ausländer von den Einheimischen auf offener Straße angezündet wurden. Häuser wurden geplündert, Feuer gelegt und die Menschen wurden wie Tiere gejagt und vertrieben.
Dieses Buch zeigt die Geschehnisse aus der Sicht des 14-jährigen Jabu, der mit seinem geistig minderbemittelten Bruder von Simbabwe nach Südafrika geflohen ist und nun mitten in dieses Chaos gerät.
Das Buch ist auf tragische Art sehr unterhaltsam und man kann gar nicht aufhören zu lesen. Es wurde von einem Südafrikaner geschrieben und gibt viel Stoff zum Nachdenken.

4. Schreibt ihr euch gerne Zitate aus Büchern ab? Sammelt ihr sie und habt ihr vielleicht sogar ein Lieblingszitat?

Ich schreibe mir gerne Zitate für die Rezensionen auf, aber ich sammle sie nirgends und kann auch keine Zitate auswendig aufsagen.  
Bei anderen Rezensionen lese ich die Zitate immer, weil sie viel über den Schreibstil und die Art des Buches aussagen. Dadurch bekomme ich ein gutes Gefühl, ob mir das Buch gefallen könnte oder nicht.

Montag, 26. Januar 2015

Neuzugänge im Januar #1 + Gewinne

In den letzten Wochen sind wieder ein paar Bücher bei mir eingezogen. Zuerst möchte ich Euch meine Gewinne zeigen:

Von Daggi habe ich für die Teilnahme an ihrer Challenge 2014 diese schönen Sachen zugeschickt bekommen. Vielen Dank nochmal. 


Bei Steffi und Heike habe ich passend zum Kinostart, das Buch "Mein Weg zu Dir" gewonnen. Vielen Dank auch dafür. 



Von der Autorin Tina Keller habe ich ein "Rockstar"- Buch zum rezensieren erhalten. Darauf bin ich schon sehr gespannt. 
Link zu Amazon


Inhalt:
Eine Kleinstadt in Westfalen in den 80ern, ein junges Mädchen und ein großer Traum: Ann will Rockmusikerin werden und die Welt erobern. Sie lässt ihre beschauliche Heimat hinter sich, zieht nach Los Angeles und wird Bassistin einer Frauen-Hardrock-Band. Endlich lebt sie das wilde Rock'n'Roll Leben, nach dem sie sich immer gesehnt hat. Doch sie muss erkennen, dass hinter all dem Glamour auch eine dunkle Seite steckt.
Ein fasziniender Blick hinter die Kulissen von Sex, Drugs & Rock'n'Roll. 



 Von Blogg Dein Buch habe ich dieses tolle Buch zum rezensieren bekommen. Bisher bin ich der totale Nähanfänger, aber ich traue mir ein paar der Dinge aus dem Buch zu :-).


Bei der Bloggeradventsaktion habe ich für einen guten Zweck ein E-Book aus dem Impress Verlag ersteigert. Meine Wahl fiel auf:


Das Buch habe ich bereits gelesen und es hat mir sehr gut gefallen.

Dann habe ich mir noch weitere E-Books gegönnt (natürlich alle für die Impresschallenge ;-):

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Wegen der guten Rezensionen kam auch noch:

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mit auf die Einkaufsliste!

 Jetzt ist mein SUB mal wieder gestiegen, aber ich freue mich über die neuen Schätze. Was meint ihr?

Sonntag, 25. Januar 2015

Kurzrezension: Just Friends von Jennifer Wolf

Titel: Just Friends
Autorin: Jennifer Wolf
Seitenanzahl: 66 Seiten
Genre: Liebesgeschichte
Reihe: Nein
Preis: 1,49 EUR
Verlag: bittersweet
Erschienen am 14.01.2015
www.bittersweet.de 


Klappentext:

Schon seit Kindertagen ist Zofia mit Sean befreundet. Dass er eine Freundin hat, kümmert sie nicht – und auf einmal doch. Was tun, wenn man sich nicht in seinen besten Freund verlieben will? Man folgt den Tipps des Blogs »Love Hurtzzz«.

bittersweets:


BitterSweets - Große Gefühle in kleinen Portionen! 

So lautet der Slogan der neuen E-Shorts-Reihe von bittersweet. Zum Start werden wir mit sechs bittersüßen Geschichten versorgt, die unser Herz höher schlagen lassen! Sechs kurze, abgeschlossen Romane für nur 1,49 Euro, die einen ganz sicher verzaubern werden! Die kleine Verführung für unterwegs: sie sind ideal, um sie während der Bahnfahrt auf dem E-Reader, Tablet oder Smartphone zu lesen. (Quelle: Link)



Meine Meinung:


Man bekommt genau das, was einem versprochen wird. Eine romantische und berührende Liebesgeschichte. In diesen Lesespaß kann man eine gute Stunde abtauchen.
Zofia erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht. Sie hat seit Jahren einen besten Freund, der aber leider eine feste Freundin hat. Seitdem ihre Gefühle für Sean mehr als freundschaftlich sind, versucht sie mit den Tipps eines Internetbloggs ihre Liebe zu ihm zu verdrängen, denn sie möchte ihre Freundschaft auf keinen Fall aufs Spiel setzen. Natürlich klappt das nur bedingt.
Der Schreibstil ist flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. Zwischendurch gibt es immer wieder etwas zu schmunzeln, aber auch die großen Gefühle kommen gut zur Geltung. 

Diese Geschichten sind für alle geeignet, die Jugendbücher und/oder Liebesgeschichten mögen. 
Die Autorin schafft es auf den wenigen Seiten zu überraschen und sogar ein bißchen Spannung aufzubauen. Das hat mir gut gefallen.

 

Fazit:


Mir hat mein erstes E-Short der neuen BitterSweets Reihe gut gefallen. Preis/Leistung sind mehr als in Ordnung und ich kann es daher nur weiterempfehlen. Man bekommt genau das, was einem versprochen wurde.

Weitere Bücher von Jennifer Wolf:

Autorin:

Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln. Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre Großmutter, die die Liebe zu Büchern in ihr weckte. Aus Platzmangel wurden nämlich alle Bücher in ihrem Kinderzimmer aufbewahrt und so war es unvermeidbar, dass sie irgendwann mal in eins hineinschaute. Als Jugendliche ärgerte sie sich immer häufiger über den Inhalt einiger Bücher, was mit der Zeit zu dem Entschluss führte, einfach eigene Geschichten zu schreiben. (Quelle: Amazon)

Samstag, 24. Januar 2015

Rezension: Häkelenten tanzen nicht von Jennifer Wolf und Alexandra Fuchs

Titel: Häkelenten tanzen nicht
Autoren: Jennifer Wolf/ Alexandra Fuchs
Seitenanzahl: 251 Seiten
Genre: Jugendbuch
Reihe: Nicht bekannt
Preis: 3,99 EUR
Verlag: Impress
Erschienen am 08.01.2015
www.carlsen.de 


Klappentext:

Eigentlich wollte Sam Frank schreiben. Und eigentlich wollte Alice Sam nur sagen, dass sie nicht Frank ist. Doch dann kamen die Häkelenten dazwischen. Diejenigen, die auf dem Klopapier von Sams Oma saßen. Und die Silvesternacht, in der Sam nicht ganz lesbare Neujahrsgrüße verschickte. An Alice. Die zurückschrieb. Und Sam, der antwortete. Bis sie beide nicht mehr aufhören konnten… 

Meine Meinung:

Die Geschichte hat mich sofort in den Bann gezogen.
Bereits auf der ersten Seite habe ich so herzhaft über die Häkelenten auf dem Klo gelacht, dass ich weiterlesen musste.

Sam und Alice kennen sich nicht. Durch eine Nummernverwechslung kommen die beiden über WhatsApp in Kontakt und beginnen sich zu schreiben.
Alice steht kurz vor dem Abi und ist eine leidenschaftliche Tänzerin
Sam macht eine Ausbildung zum Krankenpfleger und ist ein bißchen anders als andere Jungs.
Beide haben also viel zu erzählen. Ihre Beziehung wird immer enger und sie müssen sich entscheiden, wie sie weitermachen wollen. Es sind nicht nur die 800 km die zwischen ihnen liegen. Sie leben auch in verschiedenen Welten.

Das Buch ist ein reiner Chatroman. Alle Unterhaltungen finden per WhatsApp oder Facebook Nachricht statt. Diese Erzählart sollte man mögen, da man viel zwischen den Zeilen lesen muss. Einige Dinge ergeben sich nur aus dem Zusammenhang.
Dieses Buch unterscheidet sich allerdings von anderen Chatromanen, da es durch die besonderen Umstände immer live im Geschehen dabei ist. Als Leser bleibt man nicht außen vor und kann jederzeit leidenschaftlich mit Alice und Sam mitfühlen.

Ich konnte nicht alle Entscheidungen der beiden verstehen. Sie sind sehr emotionale Personen und handeln oft ohne Nachzudenken. Die Beziehung geht daher öfter hin- und her. Gerade zum Schluss nimmt das Gezicke ein bisschen überhand. Ich weiß, dass die Autorinnen damit die Schwierigkeiten einer Fernbeziehung aufzeigen wollten. Außerdem bleibt es so bis zum Schluss spannend, ob Sam und Alice einen Weg finden ein gemeinsames Leben führen zu können. 
Aber ich finde es trotzdem etwas befremdlich, dass die beiden immer wieder ihre Ex Partner zum Übernachten einladen. 

Frank M.Eister und Ina sind die heimlichen Helden dieses Buches. Die Facebook Protokolle sind einfach nur zum schreien witzig und ich habe das Buch regelrecht verschlungen. 
Sam und Alice' Freunde spielen eine ebenso große Rolle in dieser Geschichte. Damit ist Abwechslung garantiert.

Es werden viele ernste Themen angesprochen und trotzdem bleibt ein gewisser Humor bestehen. Der Schreibstil ist flüssig und es schwingt in allem eine gewisse Leichtigkeit mit. 

Durch "Zehn mal fantastische Weihnachten" bin ich bereits auf Jennifer Wolf aufmerksam geworden und ich möchte unbedingt mehr von ihr lesen.

Fazit:

Ich habe lange keine Geschichte mehr gelesen, die mich so berührt hat. Einfach weil sie witzig und voller Gefühl geschrieben wurde. Die Personen sind liebenswert und trotz der ernsten Themen gibt es viel zu lachen. Kleine Längen am Ende konnte ich verschmerzen. Es bleibt ein Chatroman der besonderen Art. Mehr davon. Volle Punktzahl.


Autorinnen:

Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln. Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre Großmutter, die die Liebe zu Büchern in ihr weckte. Aus Platzmangel wurden nämlich alle Bücher in ihrem Kinderzimmer aufbewahrt und so war es unvermeidbar, dass sie irgendwann mal in eins hineinschaute. Als Jugendliche ärgerte sie sich immer häufiger über den Inhalt einiger Bücher, was mit der Zeit zu dem Entschluss führte, einfach eigene Geschichten zu schreiben. (Quelle: Amazon)


Alexandra Fuchs ist in einem kleinen Dorf in der Nähe von Stuttgart aufgewachsen. Momentan studiert sie am Bodensee Literatur Kunst Medien und kann dabei ihrer Kreativität freien lauf lassen. Schon früh konnten sie Bücher in ihren Bann ziehen. Bald darauf fing sie an kleine Kurzgeschichten und Gedichte zu schreiben. Daraus wurden schließlich Geschichten die ganze Bücher füllen konnten. (Quelle: Amazon)

Freitag, 23. Januar 2015

Rezension: Das Orchideenhaus von Lucinda Riley

Titel: Das Orchideenhaus
Autorin: Lucinda Riley
Originaltitel: Hothouse Flower
Seitenanzahl: 560 Seiten
Genre: Roman
Reihe: Nein
Preis: 9,99 EUR
Verlag: Goldmann
Erschienen am 03.05.2011
Zum Verlag! 


Klappentext:

Als junges Mädchen verbrachte Julia Forrester jede freie Minute bei ihrem Großvater, einem bekannten Orchideenzüchter, im Gewächshaus von Wharton Park. Nach einem schweren Schicksalsschlag führt der Zufall Julia Jahre später noch einmal zu dem Anwesen zurück. Der jetzige Besitzer Kit Crawford überreicht ihr ein altes Tagebuch, das bei den Renovierungsarbeiten gefunden wurde und womöglich Julias Großvater gehörte. Als Julia ihre Großmutter Elsie mit dem Tagebuch konfrontiert, drängt ein jahrelang gehütetes Familiengeheimnis ans Licht, das auch Julias Leben komplett verändern wird …

Meine Meinung:

Ich bin bei Spiegel-Bestsellern immer etwas vorsichtig. Allzu oft wurden die Bücher hoch gelobt, haben mich aber eher enttäuscht. Das Orchideenhaus gehört leider auch dazu. Ich denke entweder mag man es oder eben nicht.
Der Klappentext klang für mich interessant. Es geht um eine Familien-/Liebesgeschichte die in zwei Zeitepochen erzählt wird.

In der Gegenwart geht es um die Pianistin Julia, die nach einem schweren Schicksalschlag nach England zurückgekommen ist. Ihre große Schwester Alicia versucht alles um sie wieder aufzubauen. Bei einer Auktion trifft Julia ihren Jugendfreund Kit wieder. Bei Umbauarbeiten seines Anwesens hat er ein altes Tagebuch von Julias Großvater gefunden und überlässt es ihr.
Als Julias Großmutter Elsie von dem Tagebuch erfährt, fängt sie an, über ein altes Familiengeheimnis zu reden.
Hier springt das Buch in die Zeit des zweiten Weltkrieges zurück.
Der damalige Besitzer von Wharton Park (Harry) fühlt sich genötigt eine Frau zum Heiraten zu suchen und stolpert dabei über Olivia. Wir können beide Personen ausführlich kennenlernen.
Danach wechseln sich noch einmal Gegenwart und Vergangenheit ab. Einige Passagen spielen dabei in Thailand und man erfährt etwas über die damaligen Zustände während des zweiten Weltkrieges. Das hat mir gut gefallen.
Da man nicht mehr zum Inhalt des Buches sagen kann, ohne zu spoilern, möchte ich es bei dieser Zusammenfassung belassen.

Warum hat mir das Buch nicht gefallen?
Die ersten 150 Seiten waren wirklich vielversprechend. Julia blieb mir zwar etwas fremd, aber ich wurde neugierig, was hinter ihrer Trauer steckte.
Der erste Teil von Harry und Olivia war dann viel zu ausführlich und langatmig. Es dauerte bis die Geschichte etwas Schwung bekam. Leider waren die Dialoge ziemlich langweilig und nichtssagend. Auch im Jahre 1939 muss es doch andere Gesprächsthemen gegeben haben, als ständig über das "Gute Aussehen" oder "das Essen" zu reden. Erst als sich die ersten Eheprobleme zeigten, wurde es etwas spannender.

Als Elsie ihren Bericht über die Vergangenheit wegen Übermüdung beendete, konnte ich das ja noch verstehen, aber das dann ein halbes Jahr verging, bis sie weitererzählte, kam mir dann doch etwas unlogisch vor.
Genauso wie die plötzliche Liebesgeschichte zwischen Julia und Kit. Das war mir viel zu inszeniert. Julias Schwester Alicia hat einfach nur genervt und gar nicht in die Geschichte gepasst. Als sie ihr eigenes lapidares Problem dann wichtiger nahm, als den Verlust von Julias Kind, hatte sie bei mir endgültig verspielt.
Außerdem war ziemlich schnell klar, welches denn das große Familiengeheimnis sein würde. So viele Möglichkeiten gibt es da ja nicht.

In meinen Augen hätte die Autorin nach der zweiten Reise in die Vergangenheit aufhören sollen, aber da hat sie nochmal alles gegeben was die Klischees hergaben. Die Geschichte wurde immer unlogischer und unglaubwürdiger. Ein Schicksalschlag jagte den nächsten. Die Personen blieben blass und hatten keinen Spielraum um sich zu entwickeln. Auch die Unterhaltungen blieben flach und trieften vor Schwülstigkeit. 
Was dann in Frankreich passierte, hat mir komplett den Glauben an die Ernsthaftigkeit des Buch genommen? Wem wollte die Autorin denn bitte diesen Schwachsinn verkaufen?
Genauso Julias kurze "Flucht" nach Thailand. Das wirkte wie hinterhergeschoben, als müsste noch eine bestimmte Seitenanzahl erreicht werden und wurde einfach unzureichend abgearbeitet. Vom "Friede-Freude-Eierkuchen" Ende mal abgesehen!

Warum drei Sterne?
Der Schreibstil ist flüssig und etwas geschwollen. Das passte jedoch sehr gut zusammen. Ein Spannungsbogen war immer mal wieder da. Immer wenn ich am liebsten genervt aufgegeben hätte, hat die Autorin mir wieder etwas gegeben, weshalb ich weitergelesen habe.

Ich bedauere, dass mir die Personen durch den Erzählstil so fremd geblieben sind. Die ganzen Schicksalschläge konnten mich nicht berühren, obwohl es wirklich tragisch ist, was Julia, Olivia und Lidia alles passiert ist.

Ich werde der Autorin mit einem anderen Buch noch eine Chance geben, aber "Das Orchideenhaus" würde ich nur weiterempfehlen, wenn man auf leichte Kost bei Büchern steht und nicht alles hinterfragt, was so passiert.

Fazit:

Dieses Buch schafft es zwar trotz großer Längen, platten Dialogen und einer Aneinanderreihung von Klischees und Schicksalschlägen zu unterhalten. Aber den schwülstigen Schreibstil muss man mögen und man darf nicht hinterfragen, was alles so passiert. Leider blieben mir die Personen zu fremd, so dass mich ihr Schicksal nicht berühren konnte. Ich vergebe drei schwache Sterne. Das Buch bleibt Geschmackssache.


Autorin:

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence.

Donnerstag, 22. Januar 2015

Top Ten Thursday #25 (Handlungsort Deutschland)

 

Bei Steffis Bücher Bloggeria findet der Top Ten Thursday statt. Jede Woche mit einem anderen Thema. Diese Woche geht es um: 
10 Bücher, deren Handlung in Deutschland spielt 


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Alle Bücher sind von meinem SUB- wenn ihr mir also eines besonders empfehlen könnt, immer her mit den Tipps :-)

  1. Böser Wolf
  2. Unschuldslamm
  3. Giraffen in Finnland
  4. Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner
  5. Dorbeben
  6. Hummeln im Herzen
  7. Sternschnuppenträume
  8. Die Niete im Bett
  9. Ich würde dich so gerne küssen
  10. Nicht die Bohne

Nächste Woche geht es um das Thema:
10 Reihen, die ihr dieses Jahr beginnen / fortsetzen oder aber auf Stand lesen wollt 
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